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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 3 Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz Bericht Des Rektors BERICHT DES REKTORS Der dynamische Veränderungsprozess der Hochschulen mit sich ändernden politischen und gesetzlichen Rahmenbedin- gungen sowie zusätzlichen Aufgaben war im Berichtszeit- raum bestimmende Größe für die Arbeit in allen Bereichen der Hochschule Esslingen. Stichworte hierzu sind beispielhaft die Abschaffung der Studiengebühren, die Diskussion über neue Governance-Strukturen sowie die Einführung der Verfassten Studierendenschaft, die Weiterbildung als weitere Kernaufga- be oder die Profilbildung im Wettbewerb der Hochschulen. Die intensive Diskussion über das Wünschenswerte und Machbare war zentrales Element des zurückliegenden aka- demischen Jahres und wird seinen Niederschlag im Struktur- und Entwicklungsplan für die Jahre 2013-2018 finden, welcher den Gremien nach intensiver Diskussion im Senat im Win- tersemester 2012/13 zur Beschlussfassung vorgelegt werden wird. Hierin werden neben dem eigenen Selbstverständnis der Hochschule alle für deren Weiterentwicklung wichtigen Hand- lungsfelder mit zugehörigen Zielen beschrieben sein. Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Berichtszeitraum für die Zukunft der Hochschule Esslingen sehr wichtige Ent- scheidungen herbeigeführt und Ziele erreicht werden konnten. Dieses gilt für die Beschlüsse über die inhaltliche Ausrichtung und Schwerpunktbildung, die Diskussion und Entscheidung über die Gründung eines Fraunhofer-Anwendungszentrums, die Gründung eines Instituts für Weiterbildung, die Einwer- bung von Stiftungsprofessuren, welche die enge Zusammen- arbeit Partnern aus der Wirtschaft und deren Wertschätzung belegen, die Gründung der Hochschulföderation SüdWest als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften oder den Aufbau von Fundrai- sing-Strukturen für die Sicherung der künftigen Hochschulfi- nanzierung. Politische Rahmenbedingungen Ein Spezifikum der Baden-Württembergischen Hochschul- landschaft ist die hohe Konzentration von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) eher geringerer Größe. Dieses befördert eine lokale und regionale Wirkung, setzt aber einen hohen Grad an Organisation auf politischer und opera- tiver Ebene voraus. Während ersteres durch die Rektorenkon- ferenz zu leisten ist, kann zweites nur durch intensive Zusam- menarbeit ähnlicher Hochschulen gelingen, um auf diesem Weg einen hohen Grad an Synergie zu erlangen. Die Gründung der Hochschulföderation Südwest ist die Antwort auf genau diese Herausforderung, welche für die Hochschule Esslingen sowie die Föderationshochschulen enorme Potenziale bietet. Neben diesen allgemeinen Rahmenbedingungen ergab sich durch den Regierungswechsel auch in der Hochschulpolitik eine Neuausrichtung, welche bereits durch den Koalitions- vertrag beschrieben war. Wesentliche Elemente hierbei waren und sind ## die bereits vollzogene Abschaffung der Studiengebühren, welche durch steuerfinanzierte Qualitätssicherungsmittel kompensiert werden, ## die in Vollzug befindliche Einführung der Verfassten Studierendenschaft, welche an der Hochschule Esslin- gen keine wesentliche Änderung der bislang sehr kon- struktiven Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Hochschulleitung und Gremien erwarten lässt sowie ## die Stärkung des Mittelbaus der HAW, welche durch die stufenweise Entfristung von Stellen über Mittel des Ausbau- programms Hochschule 2012 sowie über Qualitätssiche- rungsmittel angegangen ist, was zwar keine neuen Stellen schafft, einigen bislang befristet tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jedoch eine berufliche Perspektive bietet.

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