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Jahresbericht 2011-2012

46  «  Jahresbericht 2011 – 2012 zung der positiven Entwicklung bei den Bewerberzahlen. Zum Wintersemester 2012/13 liegen die Bewerber­zahlen be- reits im Durchschnitt um den Faktor 5,4 höher als die zur Ver- fügung stehenden Studien­plätze. Bei FMP und EIP nimmt der Faktor sogar einen Wert von 9,8 bzw. 8,0 an. Erfreulich ist dabei auch die zunehmende Qualität der Bewerber/in- nen. Diese wird durch steigende Zulassungs­zahlen und durch bessere Ergebnisse im Mathematikeingangstest sicht- bar. Das Konzept, kontinu­ierlich die Werbemaßnahmen an den beruflichen Schulzentren durch Schulpatenschaften der Professorinnen und Professoren der Fakultät Grundlagen zu intensivieren, kann daher als überaus erfolgreich bezeichnet werden. Allerdings ist die Annahmequote von aktuell ca. 33% der zugelassenen Studierenden noch zu gering und sollte gesteigert werden. Aus diesem Grund findet zum Start des Wintersemesters 2012/13 eine Befragung sämtlicher Bewer- berinnen und Bewerber statt, die das Studienplatzangebot nicht angenommen haben. Mit der erneuten erfolgreichen Durchführung der IP-Sum- mer-School für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und des Technischen Gymnasiums im August, konnte wie- der ein Impuls im Bereich der Lehre gesetzt werden. Da der Erfolg der IP-Summer-School für die teilnehmenden Studie- renden und Schüler/innen außer Frage steht, soll das Pro- jekt zukünftig in Form einer Lehr-Lern-Werkstatt ausgebaut werden. In Zusammenarbeit mit dem Didaktikzentrum der Hochschule sind entsprechende Förderanträge gestellt. Selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist ein wesentliches Werkzeug zur Erlangung nachhaltigen Wissens in allen Fachbereichen, so dass dieses Vorhaben auch zu einer besseren Verzahnung der ebenfalls an der Hochschule Esslingen etablierten Studiengänge der Pflegepädagogik führen soll. Für die Hochschule Esslingen stellt die IP-Summer-School bereits heute ein Angebot dar, welches über die Landkreis- grenzen hinaus die Attraktivität der Hochschule als zukünf- tigen Studienort aufzeigt. Den zukünftigen Arbeitgebern unserer Ingenieurpädagogik-Absolventen/innen – den koo- perierenden beruflichen Schulzentren – wird deutlich, welche Maßnahmen in Esslingen ergriffen werden, um möglichst gute zukünftige Lehrer auszubilden. Zusätzliche Übungen und Tutorien aus Qualitätssicherungsmitteln Einige der gut eingeführten und bislang aus Studiengebühren finanzierten Tutorien und Zusatzübungen im Bereich Mathe- matik und Physik wurden nach der zum Sommersemester 2012 erfolgten Umstellung auf Qualitätssicherungsmittel weitergeführt. Dabei handelte es sich um die seit mehreren Jahren intensiv nachgefragten Tutorien in Mathematik für die Fakultäten Fahrzeugtechnik und Maschinenbau, sowie um die gut angenommenen Zusatzübungen in Physik für die Studiengänge Chemieingenieurwesen und Biotechnologie, sowie das seit Sommersemester 2012 neu hinzugekommene Tutorium für Versorgungs- und Umwelttechnik. In Physik werden sie im Stil klassischer Gruppenübungen mit einem Lehrbeauftragten abgehalten und aufgrund des guten Zu- spruchs auch weiterhin stattfinden. Die Fakultät Betriebswirt- schaft hatte im Sommersemester 2012 ebenfalls ein solches Angebot in Physik nachgefragt, allerdings konnte es nun erst zum Wintersemester 2012/13 eingerichtet werden, da vorher kein geeigneter Lehrbeauftragter verfügbar war. Daneben wurden auch einige studentische Tutorien abgehalten. Das Kursangebot im Rahmen des Modells „Individueller Ge- schwindigkeiten“ der Fakultät Informationstechnik (IT) wur- de beratend und durch Vermittlung von Lehrbeauftragten unterstützt. Nachdem schon im Wintersemester 2011/12 der krankheits- bedingte teilweise Ausfall eines Kollegen aufgefangen wer- den musste, zeichnete sich im Somersemester 2012 ab, dass noch ein anderer Kollege eine Deputatsreduktion bekom- men wird. Vor diesem Hintergrund ist es nicht gelungen, das im Bereich Physik aufgrund der insgesamt angespannten Personalsituation aufgelaufene Überdeputat abzubauen. Ein Teil davon ist nun nach LVVO verfallen und es ist nicht ab- sehbar, wie es in den nächsten Semestern regulär abgebaut werden könnte. Kenntnistest Mathematik Seit Jahrzehnten führt die Fakultät Grundlagen in allen tech- nischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zu Studienbeginn einen Kenntnistest in Mathematik durch. Mit unserer bestehenden EDV-Infrastruktur ist das Testen di- rekt am Computer nur schwer realisierbar. Andererseits kom- men bei mehr als 1.000 Studienanfängern pro Jahr auch pro- fessionelle Systeme für papierbasierte Tests an ihre Grenzen. Durch den Einsatz neuer Versionen der Software EvaExam von Electric Paper und vor allem durch das Engagement von Gabriele Nitschko und Prof. Dr. Martin Stämpfle konnten wir den Prozessablauf im letzten Jahr deutlich verbessern. E-Learning Durch einen „Mathematik Basic-Kurs“ haben Prof. Dr. Karin Melzer und Michaela Zepezauer das e-Learning Angebot in Mathematik weiter ausgebaut. Bei der Integration in Moodle haben sie dabei viel Wert auf eine übersichtliche Struktur gelegt, damit sich insbesondere Studienanfänger schnell zu- rechtfinden. Forschung und Entwicklung Mit Hilfe eines über die Batterie und Brennstoffzellenallianz Baden-Württemberg (BBA-BW) erhaltenen Forschungsaver- fakultät grundlagen

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