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Jahresbericht 2011-2012

44  «  Jahresbericht 2011 – 2012 war das Labor Fahrzeugtechnik Gesamtfahrzeug, LFG, unter der Leitung von Prof. Erich Schindler. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Neubau des Labors Fahrzeugtechnik Service hatte sich hier besonderer Handlungsbedarf ergeben. Neben der optischen Aufwertung und Modernisierung der Laborhalle konnten auch technische Inhalte neu arrangiert werden. Der Road Simulator wurde im Rahmen der Ausbildung nun planmäßig eingesetzt. Für die Fahrwerksabstimmung der Formula-Student-Rennfahrzeuge Stallardo ‘11 und ‘12 leistete er wertvolle Dienste. Am Reifenprüfstand EUREPA liefen neben den üblichen La- borversuchen für die Ausbildung Untersuchungen an Renn- reifen und Verformungsmessungen an Rädern. Der Rollenprüfstand kam für abschließende Verbrauchs- messungen am EleNa-Transporter-Prototyp (Parallel-Hy- brid-Nachrüstlösung) zum Einsatz. EleNA ist ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt unter Beteiligung von KMUs aus dem Großraum Stuttgart. Die Projektleitung oblag dem INEM. Im Rahmen einer Projektarbeit erfolgten Applikationsläufe an einem Kleinwagen mit optimierter Motorsteuerung, eben- so mit den jeweils aktuellen Stallardo-Rennfahrzeugen. Die messtechnische und medientechnische Grundausstat- tung konnte durch den Einsatz von Spenden und Studienge- bühren auf aktuellen Stand gebracht werden. Die mechanische Werkstatt wurde nach der durch den Bau des FASE-Labors bedingten Stilllegung teilweise neu ausge- rüstet und konnte im renovierten Raum voll in Betrieb gehen. Gebäude und Raumsituation Gravierende bauliche Mängel gibt es weiterhin in Gebäude 2, dem Hauptdomizil der Fahrzeugtechnikprofessoren und des Dekanats. Die Außengestalt wirkt nach wie vor baufäl- lig. Durch den Ausbau 2012 und dem damit einhergehenden Wachstum in der Personaldecke, sind in der Fakultät teilwei- se Doppelbelegungen in den Professorenbüros notwendig geworden. Für den vierten Prodekan und Studiengangleiter ist im Bereich des Dekanats kein Büro verfügbar. Die Bera- tungs- und Kommunikationssituation in Gebäude 2 ist man- gelhaft. Personal Professoren Im Berichtszeitraum war die Sollzahl der verfügbaren Profes- sorenstellen nicht besetzt. Die Berufung im Fach Werkstofftechnik konnte zwar erfol- gen, der Berufene wird aber erst zum Sommersemester 2013 sein Amt antreten. Für die Nachfolge vom noch im Dienst befindlichen Prof. Peter Schmid wurde im Berichtszeittraum vom Fakultätsrat vorausschauend neu profiliert. Die Ausschreibung soll im Wintersemester 2012/13 auf den Weg gebracht werden. Akademische Mitarbeiter Die Mittelbaustellen der Fakultät konnten im Berichtszeit- raum allesamt besetzt werden. Die Arbeitsbelastung der Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern in den Laboren ist sehr hoch. Durch Spenden der Mitgliedsfirmen des Industriebeirates Fahrzeugtechnik konnte die Fakultät ab November 2011 ein Career Center einrichten. Das Career Center wurde von Sei- ten der Industrie wie von Seiten der Studentenschaft hervor- ragend angenommen. Durch weitere Firmen, die finanzielle Unterstützung angeboten haben, trägt sich diese Einrichtung von selbst. Die Hochschulleitung hat inzwischen einen Pro- zess angestoßen, die Dienstleistungen eines Career Centers auf die gesamte Hochschule auszuweiten. Ausblick Die Fakultät Fahrzeugtechnik wird von Seiten der Studieren- denschaft sowie von Seiten der Industrie sehr stark nach- gefragt. Das Hochfahren der Bachelor-Studiengänge wurde inhaltlich erfolgreich bewältigt. An der Akzeptanz der neuen Abschlüsse in der Industrie und in der Öffentlichkeit muss weiterhin aktive Überzeugungsarbeit geleistet werden. Ge- meinhin vermittelt die Industrie die Haltung, dass sich dem Bachelor-Studium unbedingt ein Master-Studium anschlie- ßen müsse. Dies entspricht nicht den Reformzielen der Lehrinhalte im Bachelor-Studiengang der Fahrzeugtechnik. Dennoch wird sich die Fakultät Fahrzeugtechnik mit der Pla- nung eigener Masterangebote befassen. Kritisch zu erwäh- nen ist in diesem Zusammenhang, dass es seitens der Hoch- schulleitung keine kapazitiven Zusagen hierzu gibt. Das heißt in letzter Konsequenz, dass neue Masterprogramme nur durch eine Ausdünnung beziehungsweise Komprimie- rung von Lehrinhalten im Bachelor zu erreichen sind. Dies ist bei der derzeitigen Auslastung nicht akzeptabel. Große Klassenstärken im Grundstudium belasten Studierende und Lehrende. Es mangelt an größeren und modern ausgestat- teten Hörsälen. Ferner belasten eine zunehmende Zahl von Delegationsbe- suchen – selbst in der vorlesungsfreien Zeit – den Arbeitsall- tag. fakultät fahrzeugtechnik

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