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Jahresbericht 2011-2012

42  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Qualität der Lehre wurde durch Quervergleiche (Gleiche Prü- fung aller Gruppen) sichergestellt. Beschwerden der Studie- renden bezüglich Lehreignung einzelner Lehrbeauftragten wurde seitens der Leitung nachgegangen. Durch Gespräche bzw. Austausch der Lehrbeauftragten wurde die Zufrieden- heit der Studierenden mit dem Lehrangebot sichergestellt, so dass derzeit die Qualität der Lehre und die Gleichwertig- keit den einzelnen Gruppen gegeben ist. Für alle Kollegen bedeuten die gestiegenen Studentenzahlen auch im Haupt- studium eine große Herausforderung, vor allem in Bezug auf die Planung der Labortermine, da aus lehrdidaktischen Grün- den die Gruppengröße konstant gehalten werden muss und daher mehr Labortermine erforderlich sind. Die Fakultät wird aber an allen fahrzeugspezifischen Laborübungen festhalten, da diese ein wesentliches Abgrenzungsmerkmal im Vergleich zu anderen Hochschulen sind. Die Sitzungen der Studienkommission werden regelkonform abgehalten. Von der Studienkommission wurde eine Erhe- bung über die zu leistende Arbeitszeit/Fach in Auftrag gege- ben und durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden mit den einzelnen Fachkollegen besprochen und entsprechende Maßnahmen wurden von diesen eingeleitet. Die laufende Kontrolle findet mit der flächendeckenden Eva- luation aller Vorlesungen und aller Labore von FZB statt. Erste Erfolge in Form einer gleichen Arbeitsbelastung wie die Credit-Vorgaben in der StuPo sind nachweisbar. Zur Reduktion der Drop-out-Quote wurden in zahlreichen Fä- chern Tutorien angeboten. Laborübungen wurden ebenfalls mit Tutoren verstärkt. Seitens der Studentenschaft werden diese Maßnahmen sehr geschätzt. Eine wachsende Zahl der Absolventen sieht im Bachelor-Ab- schluss aufgrund der öffentlichen Diskussion keine Zielqua- lifikation mehr, die für das Berufsleben ausreicht, und strebt unmittelbar nach der Bachelor-Thesis in Masterprogramme. Die Graduate School bietet jedoch nur für ein eingeschränk- tes Spektrum der FZ-Absolventen eine Perspektive und so verliert die Hochschule viele sehr gute Absolventen in Ma- ster-Programme anderer Hochschulen – meist im Inland. Dies ist zum einen zu kritisieren, da die Bachelor-Ausbildung nach wie vor bestens berufsqualifizierend ist, andererseits stellt dieser Umstand eine hohe Motivation dar, deutsch- sprachige Masterkurse anzubieten, die inhaltlich einen naht- losen Anschluss an die Bachelorausbildung ermöglichen. Dennoch ist festzustellen, dass eine Vielzahl der FZ-Absol- venten/innen auch mit dem Bachelor-Abschluss direkt in den Arbeitsmarkt geht. Exkursionen Die einzelnen Studienschwerpunkte führten unter großer Beteiligung der Studierenden interessante Exkursionen zu Firmen der Fahrzeugindustrie im In- und Ausland durch. Die Teilnahme an Exkursionen ist obligatorisch. Forschung, Entwicklung und Weiter- bildung Viele große Drittmittelprojekte laufen im neuen Institut für Nachhaltige Energietechnik und Mobilität (INEM). Das INEM ist aus dem ehemaligen Institut für Brennstoffzellen- anwendungen (IBZ) durch Umwidmung entstanden und wird von mehreren technischen Fakultäten getragen. Viele Forschungsprojekte befassen sich, wie im Arbeitskreis Forschung unserer Hochschule beschlossen, schwerpunkt- mäßig mit der Elektromobilität. Der Bericht über diese For- schungsprojekte erfolgt separat in den Ausführungen des INEM. Ferner ist zu erwähnen, dass sehr viele Kollegen entweder in Steinbeis-Transferzentren, in eigenen Firmen oder durch freiberufliche Beratungsleistungen ihr Know-how der Indus- trie zur Verfügung stellen. Die Nachfrage war im Berichtszeit- raum ungebrochen hoch. Ein Kern des Lehrkörpers der Fakultät FZ wickelt im Rahmen der Nebentätigkeit und im Auftrag der Daimler AG ein Wei- terbildungsprojekt namens RD-College im Hause der Daim- ler AG zur Weiterqualifikation besonders engagierter Meister und Techniker zum Betriebsingenieur ab. Das gesamte Paket umfasst die Planung, Organisation und Durchführung der Maßnahme. Im Laborbereich LFV, Labor Verbrennungsmotoren der Fa- kultät Fahrzeugtechnik läuft die Promotionsarbeit von Herrn Franz Berndt. Die Arbeit befasst sich mit dem Brennverfah- ren von Ottomotoren in Zusammenarbeit mit der Daim- lerforschung. Die Promotion läuft nach wie vor erfolgreich. Der Abschluss wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013 erfolgen. Es wurde bereits für das kommende Stuttgarter Symposium im März 2013 eine Veröffentlichung eingereicht. Die Arbeit wird kooperativ mit der TU Braunschweig betreut. Zweitgutachter an der Hochschule Esslingen ist Prof. Dr. Gregor Rottenkolber. Aus dem gleichen Laborbereich konnte ein Großgeräteantrag mit dem Inhalt „Erneuerung Motorenprüfstand mit Medien- konditionierung und prüfstandspezifischer Messtechnik“ er- folgreich eingereicht werden. Auf die Genehmigung folgte im Berichtszeitraum die öffentliche Ausschreibung. Die Bestel- lung und Lieferung wird noch in 2012 erwartet. Die Umset- zung soll Anfang 2013 erfolgen. Auf der Basis einer Spende der Daimler AG konnte über die Durchführung von zwei Bachelorarbeiten ein neuer Motor für Laborübungen (Smart Ottomotor) in Betrieb genommen werden. Besonderes Interesse wird dem Motorsteuergerät von ETAS (Flex-ECU) zugewandt. An diesem Projekt konnten bereits Veröffentlichungen eingereicht werden. Ferner wurde im Labor LFV die Neuapplikation für das Formula Student Rennfahrzeug vorgenommen. fakultät fahrzeugtechnik

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