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Jahresbericht 2011-2012

38  «  Jahresbericht 2011 – 2012 meist in einem Bereich erfolgt, der fachlich eine Nähe zum Erststudium aufweist. Umfragen bei Industrieunternehmen zeigen des Weiteren, dass der Bedarf an Innovationsmana- gern zukünftig weiter zunehmen wird und die Studierenden somit über sehr gute Jobchancen verfügen. Internationale Technische Betriebswirtschaft (TBB), Prof. Dr. Terence Wynne Im Berichtszeitraum wurde beim Studiengang Internationa- le Technische Betriebswirtschaft (TBB) die Einführung der neuen Studien- und Prüfungsordnung (SPO) fortgeführt. Im Rahmen dieser Reform werden wichtige Verbesserungen in der zeitlichen Abfolge und inhaltlichen Abstimmung der Vorlesungen und Übungen realisiert. Durch die Einführung eines Pflichtsemesters im Ausland und das Pflichtmodul „In- ternational Business“ wird die Internationalität des Studien- gangs verstärkt. Der generalistische Studiengang mit den Hauptkomponen- ten Betriebswirtschaft, Technik, Sprache und Interkultur erweckte weiterhin eine starke Resonanz bei den Studienin- teressenten. Im Wintersemester 2011/12 haben sich 735 Be- werber und BewerberinnenInnen (Hauptanträge) auf die 40 Studienplätze beworben – über 18 Anträge pro Studienplatz. Der Numerus Clausus lag bei 2,16. Im Sommersemester 2012 bewarben sich insgesamt 449 Männer und Frauen (Hauptanträge) um einen Studienplatz bei TBB. Mit Stand 27.06.2011 waren 292 Studierende bei TBB eingeschrieben, 141 davon waren weiblich (= 48,3%). Die Fakultät Betriebswirtschaft ist weiterhin darum bemüht, ihre Studiengänge so zu konzipieren, dass sie für Frauen und Männer gleichermaßen attraktiv sind. Inzwischen kommt es durchaus vor, dass der Anteil der Studentinnen bei den Neu- eingeschriebenen überwiegt, beispielsweise im Winterseme- ster 2011/12, als 23 Frauen und 18 Männer mit dem Studium der Internationale Technische Betriebswirtschaft begannen. Zum Ende des jeweiligen Semesters wurde eine Befragung der Absolventinnen und Absolventen durchgeführt, um eine Verbleibestatistik zu erstellen und die Studierbarkeit des Stu- diengangs zu erkunden. Die Ergebnisse sind in der nachfol- genden Tabelle dokumentiert. Der Studiengang Internationa- le Technische Betriebswirtschaft ist gut aufgestellt und sieht sich für die Zukunft weiterhin gut gerüstet. Auswertung der AbsolventInnenbefragung WS 2011/12 und SS 2012 (siehe Anlage, Seite 112, Tabelle 13) Wirtschaftsingenieurwesen (WI), Prof. Dr. Anton Haberkern In den Berichtszeitraum fiel das 40-jährige Bestehen des Stu- diengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Esslingen. Die Fakultät Betriebswirtschaft feierte dieses Jubi- läum am 20. Oktober 2011 mit dem Festakt „40 Jahre Wirt- schaftsingenieure aus Esslingen“. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Wissenschaft und vor allem der Wirtschaft erlebten mehrere sehr fundierte und spannende Vorträge von Studie- renden. Es wurde deutlich, dass interdisziplinäre, sowie inter- nationale Projekte in Zusammenarbeit mit Industriefirmen ein fester Bestandteil der Wirtschaftsingenieurausbildung in Esslingen sind. Die Vorträge zeigten auch, dass solche Koo- perationsprojekte oftmals nur durch ein besonderes Enga- gement sowohl der Studierenden wie der Lehrenden mög- lich sind, das von formalen Größen wie Credit-Points oder Semester-Wochenstunden nicht wiedergegeben wird. Den Festvortrag hielt Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Markus Sontheimer, der selbst Esslinger Absolvent und heute Managing Director der Deutsche Bank AG ist. Die Zuhörer erhielten von ihm interessante Einblicke in moderne IT-Führung in der Praxis. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist nach wie vor eines der am stärksten nachgefragten Studienangebote der Hochschule Esslingen. Die Bewerberzahlen sind im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum nochmals gestiegen: Zum – wie immer stärker nachgefragten – Wintersemester 2011/12 lagen 1.497 Hauptanträge für die 40 Studienanfängerplätze vor. Zum Sommersemester 2012 waren es 531 Hauptanträ- ge für 40 Plätze. Dies ergab für das Wintersemester 2011/12 eine Zulassungsnote (NC) von 1,7. Aufgrund dieser strengen Auswahl weisen die Studierenden des Studiengangs eine überdurchschnittlich hohe Qualifikation und Leistungsbe- reitschaft auf. Entsprechend hoch wird die Marke „Esslinger Wirtschaftsingenieur“ von den Arbeitgebern geschätzt. Zum Wintersemester 2011/12 erhielten 34 Absolventinnen und Absolventen ihren Bachelor of Engineering im Wirtschafts- ingenieurwesen. Für Unverständnis in der Fakultät Betriebswirtschaft sorgte der im Berichtszeitraum vorgelegte Entwurf für den zukünf- tigen Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule Ess- lingen. Dieser sieht vor, dass der Studiengang Wirtschafts- ingenieurwesen am Standort Esslingen auslaufen und dafür am Standort Göppingen hochlaufen soll. Der Fakultätsrat Betriebswirtschaft hat diesen Vorschlag ausdrücklich abge- lehnt und stattdessen unterschiedliche Wirtschaftsingeni- eur-Studiengänge mit fachlicher Differenzierung an beiden Standorten vorgeschlagen. Im November 2011 haben die Studierenden der Fakultät Betriebswirtschaft öffentlich ge- gen die Verlegung des Studiengangs demonstriert. Im Hochschulranking der Wirtschaftswoche vom April 2012 belegte der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Esslingen deutschlandweit den fünften Platz. Von den vier besser platzierten Hochschulen befinden sich zwei ebenfalls in Baden-Württemberg. Der Wettbewerb der Hochschulen im deutschen Südwesten um die besten Stu- dienanfänger in dieser Fachdisziplin wird also weiter gehen. Fakultät betriebswirtschaft

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