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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 31 Projekt „Technik braucht Vielfalt“ Seit März 2012 nimmt die Hochschule Esslingen zusammen mit der Universität Stuttgart an dem vom BMBF geförderten Projekt „Technik braucht Vielfalt“ teil. Das Hauptziel des Vorhabens „Technik braucht Vielfalt“ ist die Erschließung der Zielgruppe Migrantinnen für ein naturwissenschaftlich- technisches (MINT) Studium an Fachhochschulen und Uni- versitäten. Um dies zu erreichen werden in drei Modellregi- onen tragfähige Netzwerkstrukturen zwischen Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Akteuren – insbesondere Migranten- Selbstorganisationen – und Unternehmen aufgebaut sowie modellhaft Angebote für Schülerinnen durchgeführt. Das Vorhaben wird von der FemTec. Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH im Verbund mit der Bildungseinrich- tung LIFE e.V. sowie mit Kooperations­part­nern aus Hoch- schulen und aus der Wirtschaft durchgeführt. Es ist auf zwei Jahre angelegt und wird in den drei Regionen Berlin, Stuttg- art/Esslingen und Darmstadt/Frankfurt umgesetzt. Es ist Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ ## Am 14.06.2012 fand ein Planungstreffen der Projektko- ordinatoren von der FemTec GmbH und Life e.V., Vertre- terinnen der Universität Stuttgart und der Hochschule Esslingen (Prorektor für Lehre Prof. Peter Väterlein, Prof. Ulrike Zöller, Prof. Beatrice Waldenhof, Frau Sarah Baron- ner und Prof. Gabriele Gühring) an der Hochschule Ess- lingen statt. ## Am 20.09.2012 fand ein Netzwerktreffen mit Migran- tenorganisationen aus Stuttgart und Esslingen im Internationalen Begegnungszentrum der Universität Stuttgart statt. Die Hochschule Esslingen nahm mit der Prorektorin für Kommunikation und Internationales Prof. Stefani Maier, der stellvertr. Gleichstellungsbeauftragten Prof. Gabriele Gühring, und Frau Sarah Baronner (zen- trale Studienberatung) am Netzwerktreffen teil. Neben Fragen zum Übergang von Schule zu Hochschule und zur Gewinnung von Mädchen mit Migrationsgeschichte für technische Studienfächer wurden auch notwendige Maßnahmen in der Elternarbeit mit den Vertretern der Migrantenorganisationen besprochen. ## Am 30.11.2012 findet ein Workshop an der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Esslingen für inte- ressierte Schülerinnen mit und ohne Migrationshinter- grund statt. Die Schülerinnen sollen so Einblicke in ein technisches Studienfach an der Hochschule Esslingen bekommen. Daneben sind Unternehmensexkursionen, Gesprächsrunden und Mentoring für Mädchen der Sekundarstufe II (mit und ohne Migrationshintergrund) sowie Maßnahmen zur Öffent- lichkeitsarbeit und zum Netzwerkaufbau geplant. Gender Mainstreaming an der Hochschule und MaSSnahmen zur Erhöhung des Professorinnenanteils Angebote für ProfessorInnen Der Vortrag mit Diskussion „female endeavour and entrepre- neurship“ von Prof. Dr. Margarete Seidenspiner, Hochschule Heilbronn, der in Kooperation mit der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an HAW in Baden-Württemberg für den 29.06.2012 geplant war, musste aufgrund mangeln- der Teilnehmerzahlen abgesagt werden. Zielgruppe für die- se Veranstaltung waren Professorinnen/Professoren sowie Lehrbeauftragte und speziell Gleichstellungsbeauftragte un- serer und auch anderer Hochschulen. Zum Sommersemester 2012 wurde gemeinsam mit der Per- sonalabteilung ein Merkblatt für neue ProfessorInnen erar- beitet und veröffentlicht. Berufungen Im Berichtszeitraum haben sich 212 Bewerber und 79 Bewer- berinnen in 15 Berufungsverfahren beworben. Das entspricht einem Bewerberinnen-Anteil von 27%. In den Verfahren haben sich die Gleichstellungsbeauftragten oder auch ihre bestellten Vertreterinnen aktiv an den Sitzungen der Beru- fungskommissionen und an den Berufungsvorträgen beteili- gt sofern es ein gemischtes Bewerberfeld gab. Fünf Verfahren wurden beendet, vier Professoren und eine Professorin konn- ten berufen werden. Bei den Berufungen beträgt der Frauen- anteil damit 20%. Der Anteil der Professorinnen in der Professorenschaft ging damit leicht auf 16,5% zurück (2011: 17%). Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm, Promotionsprogramme und Infoabend „HAWtech (FH)-Professorin“ Durch das vom Wissenschaftsministerium Baden-Württem- berg finanzierte Mathilde-Planck-Programm soll mittelfristig die Zahl der Professorinnen erhöht werden. Das Lehrauf- tragsprogramm ermöglicht Frauen durch die Finanzierung eines Lehrauftrags pädagogische Erfahrung an Hochschulen zu sammeln. Im Berichtszeitraum wurden an der Hochschu- le Esslingen jeweils fünf Lehrbeauftragte im Wintersemester und im Sommersemester gefördert. Die Lehraufträge wur- den in zwei Fakultäten vergeben. GemeinsammitProf.Dr.ConstanzeEngelfried,HAWMünchen, betreutProf.Dr.BirgitMeyerbereitsdensechstenPromotions- begleitzirkel des Mathilde-Planck-Promotions-Programms. Der Begleitzirkel Promotion ist ein Gruppen-Mentoring und unterstützt Frauen auf dem Weg zur Promotion. Er findet an der Hochschule Esslingen drei bis vier Mal im Jahr statt. gleichstellungsbeauftragte

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