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Jahresbericht 2011-2012

28  «  Jahresbericht 2011 – 2012 orientierte Mittelverteilung erbracht. In der Summe musste die Hochschule hierfür rund 1.060 TEUR erbringen (+ 9,3 %). Dem gegenüber standen 2011 letztmalig die Einnahmen aus den Studiengebühren, die ab 2012 durch eine staatliche Finan- zierung, die sog. Qualitätssicherungsmittel (QSi-Mittel) abge- löst wurden. Die Mittel sind zweckgebunden für die Sicherung der Qualität in Studium und Lehre und erfordern in den Fakul- täten und der Verwaltung unverändert einen zusätzlichen Admi- nistrationsaufwand bei der Verausgabung. Wie oben dargestellt erhält die Hochschule durch die Teilnah- me an zahlreichen Programmen zunehmend Zuweisungen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Zu nen- nen sind hier insbesondere die Programme „Hochschule 2012“ und „Hochschulpakt 2020“. Durch das Ansteigen dieser Mittel wurde die angespannte Situation im Urhaushalt 2011 der Hoch- schule erheblich gemildert. (siehe Anlage, Seite 104f., Tabellen 16,17,18,19) Personal Personalstatistik im Professorenbereich Die Anzahl der Professoren/-innen war im Jahr 2012 leicht rück- läufig. Fünf Professoren/innen wurden neu berufen, sieben Professoren/-innen sind in den Ruhestand getreten und zwei Professoren/-innen haben die Hochschule aufgrund einer Ver- setzung verlassen. In diesem Jahr sind uns vier weitere Stellen- zuweisungen aus dem Ausbauprogramm Hochschule 2012 zu- gegangen. Diese Stellen konnten überwiegend zeitnah nach der Zuweisung besetzt werden. Insgesamt verfügt die Hochschule aktuell über 206 Professoreninnen und Professoren. Im Jahr 2012 ist es der Hochschule gelungen, eine weitere Stif- tungsprofessur für die Dauer von zunächst fünf Jahren einzuwer- ben. Dienstrechtsreform Durch das Inkrafttreten des Dienstrechtsreformgesetzes im Jahr 2011 wird u.a. die allgemeine gesetzliche Altersgrenze für Beamte/- innen entsprechend den Regelungen im Rentenrecht schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Bereich der Professoren bedeutet dies, dass der Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der Alters- grenze weiterhin zum Ende des Semesters wirksam wird, in dem der/die Professor/-in die Altersgrenze erreicht. Personalstatistik im Beschäftigtenbereich Im Jahr 2011 wurden im Vergleich zum Vorjahr 60 (109) Einstel- lungen vorgenommen und 113 (73) Personen sind aus dem Be- schäftigungsverhältnis zur Hochschule Esslingen ausgeschieden. Des Weiteren stieg die Zahl der kurzzeitigen Beschäftigungsver- hältnisse (unter 6 Monate) und der nur monatsweisen Verlänge- rungen von befristeten Beschäftigungsverhältnissen weiter an. DiesliegtunteranderemandervorübergehendenÜbernahmevon AbsolventInnen,umeinenlückenlosenÜbergangineinArbeitsver- hältnis außerhalb der Hochschule zu ermöglichen aber auch an der Erhöhung der Beschäftigungsverhältnisse, die aus Drittmitteln finanziert werden. Aus Drittmitteln werden derzeit knapp 60 Personen beschäftigt. Nahezu alle Fakultäten und Institute der Hochschule bearbeiten in Kooperationen mit namhaften Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen diverse Themengebiete. So entstehen an der Hoch- schule Esslingen attraktive Arbeitsplätze. Gleichzeitig werden die Firmen und Einrichtungen hinsichtlich der Erforschung und Ausar- beitungvonLösungsansätzenzueinerneuartigenoderbishernicht betrachteten Fragestellung unterstützt. ZumStand01.08.2012wurdenüber60Personenganzoderteilwei- seausStudiengebühren/Qualitätssicherungsmittelnfinanziert.Die aus Studiengebühren finanzierten Personalstellen für die Verbesse- rung der Qualität in Studium und Lehre konnten erhalten werden. Im Rahmen der familiengerechten Hochschule wurde eine Dienst- vereinbarungüberalternierendeTelearbeitverabschiedet.Diesesoll durch räumliche und zeitliche Flexibilisierung der Arbeit vor allem die Vereinbarung von Familie und Beruf verbessern. Inzwischen sind über 15 % der Beschäftigten in alternierender Telearbeit tätig. Zum 01.11.2006 sind der Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) und der Manteltarifvertrag für Arbeiter (MTArb) außer Kraft getreten und der TV-L (Tarifvertrag der Länder) ist in Kraft getreten. Dieser sah auch die Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung (EntgO) vor. Diese ist zum 01.01.2012 in Kraft getreten. Ergibt sich für die bisherigenBeschäftigtennuneinehöhereEntgeltgruppealsdiebis- herige, werden die Beschäftigten auf ihren Antrag hin in die neue Entgeltgruppe übergeleitet. Zusammenarbeit mit dem Personalrat und der Schwerbehindertenvertretung Im Hinblick auf die ständig wachsende Zahl an Personalmaßnah- men und Dienstvereinbarungen kommt einer intensiven, vertrau- ensvollen Zusammenarbeit mit dem Personalrat besondere Be- deutung zu. Der Personalrat hat sich auch im Berichtszeitraum mit großemNachdruckfürdieInteressenderBeschäftigeneingesetzt,er hat aber auch konstruktiv an allen Personalmaßnahmen mitgewirkt. Gemäß § 71 SGB IX hat die Hochschule Esslingen die gesetzliche Pflicht auf wenigstens 5 % der Arbeitsplätze schwerbehinderte Men- schen zu beschäftigen. Im Jahr 2010 wurde diese Quote mit 5,02 % nur knapp erreicht. Dies war im Vergleich zum Vorjahr (6,51 %) ein deutlicher Rückgang. Zudem war zu befürchten, dass im Jahr 2011 die Mindestquote nicht mehr erfüllt wird. Um finanzielle Einbußen und weitere Konsequenzen abzuwenden, ist es dringend erforder- lich,beiderBesetzungvonNeustellenunterBeteiligungderSchwer- behindertenvertretung noch intensiver zu prüfen, inwieweit die jeweiligen Stellen mit schwerbehinderten Personen besetzbar sind. Im Jahr 2011 gelang es immerhin die Quote mit 5,11 % knapp zu erfüllen. Obwohl auf 66 Stellenausschreibungen 1015 Bewerbungen eingingen, waren nur 20 Bewerbungen von schwerbehinderten Per- sonen darunter, die für die jeweilige Stelle geeignet waren. Lediglich eine Stelle konnte mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt werden. Haushalt und personal

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