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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 25 bauten, forschung und entwicklung Institut für Angewandte Forschung Gesundheit und Soziales (iaf) Prof. Dr. Thomas Heidenreich, Leiter iaf Institut für Angewandte Forschung Gesundheit und Soziales personalia Leitung: Prof. Dr. Thomas Heidenreich Stellvertreterin: Prof. Dr. Annette Riedel Forschungsreferentin: Dr. Heidi Reinl Wiss. Hilfskraft: Jakob Reineke M.A. Mitglieder und Personalentwicklung Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich im Berichtszeit- raum auf 32. Zum Ende des Sommersemesters 2012 sind sieben wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter in FuE-Projekten beschäftigt, wobei sechs davon aus dem Kreis der Absolventinnen und Absolventen der Fa- kultät SAGP rekrutiert werden konnten. Institutsentwicklung und ausgewählte Antrags- und Projektaktivitäten Das Wintersemester 2011/12 war für das IAF Gesundheit und Soziales stark geprägt vom Wechsel an der Institutsspitze. Prof. Dr. Thomas Heidenreich übernahm das Amt des In- stitutsleiters von der seit Januar 2006 amtierenden Leiterin, Prof. Dr. Angelika Diezinger, die nicht für eine weitere Amtspe- riode kandidierte. Während ihrer 5½-jährigen Amtszeit konn- te das IAF Gesundheit und Soziales sowohl größenmäßig ausgebaut als auch inhaltlich und strategisch in Forschungs- schwerpunkten gebündelt werden. Das Forschungsreferat als zentrale Einrichtung des IAFs konnte in Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Fakultät SAGP und der Hochschullei- tung in dieser Zeit abgesichert und verstetigt werden. Dieser Zuwachs an Kontinuität befördert forschungsunterstützende Bedingungen innerhalb des IAF Gesundheit und Soziales, auf die zukünftig aufgebaut werden kann. Nicht zuletzt fiel in die Amtszeit der bisherigen Institutsleiterin die auch auf Forschungsebene zu gestaltende Fusion der beiden ehema- ligen Hochschulen FHTE und HfS. Bereits 2008 wurden die ersten fakultätsübergreifenden Projekte entwickelt und bean- tragt. Für die hier nur knapp umrissenen Verdienste um das IAF wollen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank an Prof. Dr. Angelika Diezinger ausdrücken. Aufgrund thematischer Erweiterungen durch neue IAF-Mig- lieder werden zurzeit die Forschungsschwerpunkte des In- stituts inhaltlich neu gefasst und gebündelt. Hierbei spielte der Forschungsschwerpunkt „Alternde Gesellschaft“ – als einer von drei für die Hochschule zentralen Forschungs- schwerpunkten – eine besondere Rolle. Er fokussiert auf unterschiedliche Fragen, die sich bedingt durch den demo- grafischen Wandel in verschiedenen Bereichen, wie Pflege, Erwerbsarbeit, Bildung etc. stellen. Der Forschungsschwer- punkt zielt darauf, empirisch fundiert Analysen zu erarbeiten und zukunftsfähige nachhaltige Konzepte und Lösungen zu entwickeln und zu erproben. Diese Absichten wird auf drei Ebenen verfolgt: ## Projekte, die sich im engeren Sinn aus pflege- gesund- heits- oder sozialwissenschaftlicher Perspektive mit Alter und Altern beschäftigen wie z.B. in den pflegewissen- schaftlichen Projekten, die zentral die Anforderungen des demografischen Wandels für Pflegeversorgung, -organisation und -qualität bearbeiten. ## Als Querschnittthema ist der Forschungsschwerpunkt „Alternde Gesellschaft“ relevant in unterschiedlichen thematischen Feldern zur Zukunft sozialer und gesund- heitsbezogener Dienstleistungen, in denen nach Ziel- genauigkeit, Erreichbarkeit und Wirksamkeit der Dienst- leistungen gefragt wird (z.B. sich verändernde Anforde- rungen und Arbeitsbedingungen in der Erwerbsarbeit, sich verändernder Bildungsbedarf, lebenslanges Lernen und Migrationsbewegungen). ## Gemeinsam mit den Ingenieursdisziplinen der Hoch- schule wird am IAF Gesundheit und Soziales das Zusammenspiel von Pflege und Technik untersucht. Derzeit arbeiten im Projekt „Bedarfsgerechte technik- gestützte Pflege in Baden-Württemberg“ die Fakultät Informationstechnik, das Forschungszentrum Informa- tik (FZI) in Karlsruhe sowie die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege zusammen. Inhaltliche Schwer- punkte des Projektes sind die Identifikation und der Einsatz von Technik, welche lebenslagen- und bedarfsan- gemessen die pflegerische Dienstleistung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen unterstützt und verbessert. Technische und pflegewissenschaftliche Expertise arbei- ten vor Ort Hand in Hand, prüfen Chancen und Grenzen bestehender Technik, entwickeln bedarfsgerechte Modifi- kationen und identifizieren Innovationspotenziale. Weitere Informationen über Antrags- und Projektaktivitäten sowie über Publikationen und Vorträge siehe Anlage Seite 110ff. und unter http://www.hs-esslingen.de/de/hochschu- le/fakultaeten/soziale-arbeit-gesundheit-und-pflege/for- schung/projekte.

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