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Jahresbericht 2011-2012

24  «  Jahresbericht 2011 – 2012 bauten, forschung und entwicklung Institut für Angewandte Forschung Mechatronik (IAF) Prof. Dr.-Ing. Harald Töpfer, Dipl.-Ing. Ralf Colin Der Berichtszeitraum Wintersemester 2011/12 und Som- mersemester 2012 war das Jahr der Ausschreibung und Projektanträge zur Elektromobilität und nachhaltigen Energietechnik. Wie bereits in den letzten Jahren gab es zahlreiche Anfragen und Projektideen aus der regionalen und meist mittelständischen Industrie, aber auch viele Förderprogramme und Projektausschreibungen in diesen Themengebieten. Das Institut für Angewandte Forschung mit Schwerpunkt Mechatronik in Göppingen ist in der Region bekannt für Ko- operationsmöglichkeiten mit der Hochschule angefangen bei Praktikantenarbeiten über Studien- und Diplomarbeiten bis hin zu Forschungskooperationen. Innovationsförderpro- gramme wie das ZIM das BMWi oder auch die Innovations- gutscheine des Landes Baden-Württemberg werden intensiv in Anspruch genommen um im vorwettbewerblichen Bereich Kooperationsprojekte mit öffentlicher finanzieller Unterstüt- zung voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Mecha- tronik in Göppingen trägt hierzu nach wie vor sehr viel bei. Dort sind die Firmen in ihren Interessen vertreten, am IAF ist es die Hochschule und sowohl das Netzwerk als auch das IAF können als Vermittler und Multiplikatoren Aufklärungsar- beit leisten und zum Wohle beider Seiten aktiv werden. Neu dazugekommen ist das gewonnene Landesnetzwerk Mecha- tronik, das gemeinsam von der Hochschule/IAF und dem Kompetenznetzwerk unterstützt und vorangebracht wird. Projekte Die Entwicklung der Projekt- und Antragsaktivitäten ist auf Seite 103ff., Tabelle 14 zusammengefasst. Neben der für IAFs originären Aufgabe der angewandten Forschung ist auch die Dienstleistung hinsichtlich Qualifizie- rung und Test, die Verfügbarkeit von Anlagen und Know-how, das in den Firmen nicht vorhanden ist, sowie die Aus- und Weiterbildung von deren Mitarbeitern (beispielsweise durch Summer Courses) ein erweiterter Arbeitsbereich des IAFs. Entwicklung Die Vielzahl der laufenden und beantragten Projekte bewirkt weiterhin wie schon im Vorjahr ein großes Team an For- schungsmitarbeitern im IAF am Standort Göppingen. Insbe- sondere können auch nach Ende des Projektes Mitarbeiter mit neuen Projekten weiterbeschäftigt werden. Aktuell wer- den im IAF 14 Personen beschäftigt, die bis auf die zentra- le Stelle des Forschungsreferenten komplett aus eingewor- benen Drittmitteln finanziert werden. Damit hat das Institut räumlich seine Grenzen gesprengt, da keine weiteren Büro- arbeitsplätze möglich sind. Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich ebenfalls bei der Höhe der eingeworbenen Drittmittel ab. Die laufenden Pro- jekte aus dem Vorjahr und neu begonnen Projekte bedeuten für das IAF am Standort Göppingen weiterhin hohe Förder- mittel. (siehe Anlage Seite 104, Tabelle 15) Ausblick Die Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden in ver- stärktem Umfang fortgesetzt. Dazu gehören unter anderem auch Konferenzbeteiligungen im In- und Ausland mit Einbe- ziehung der wissenschaftlichen Mitarbeiter in den Projekten. Diese sollen schrittweise an wissenschaftliche Arbeitsweisen herangeführt und durch Projektvorträge, Präsentations- und Publikationsarbeiten weitergebildet werden. Die Kooperation der Hochschule insbesondere mit regio- nalen Firmen bestimmt in großem Maße die Aktivitäten des IAFs. Dies wird sich in Zukunft noch verstärken, gerade auch durch die vielfältige und umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Mechatronik als Mittler und Spre- cher der regionalen Industrie. Die Kombination von Hoch- schule als Transferstelle für Forschung und Entwicklungs- arbeiten mit einem Netzwerk klein- und mittelständischer Unternehmen auch über die Region hinaus bestimmt maß- geblich das Antragsgeschehen des IAFs. Dies wird in den kommenden Jahren durch das neu bewilligte Landescluster Mechatronik und die intensive Mitarbeit der Hochschule weiter verstärkt werden. So aufgestellt kann das IAF Mecha- tronik Göppingen positiv in die Zukunft blicken. Vorträge, Messen, Ausstellungen, Seminare, Publikationen, siehe Anlage, Seite 108ff.

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