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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 23 bauten, forschung und entwicklung Institut für angewandte Forschung energetische Systeme (IAF) Prof . Dr .-Ing . Ulrich Gärtner , Leiter IAF energetische Systeme PERSONALIA Dem IAF gehörten im Berichtszeitraum folgende Professo- rinnen und Professoren an: Prof. Dr.-Ing. Walter Th. Czarnetzki Prof. Dr.-Ing. Günther Fischer Prof. Dr.-Ing. Ulrich Gärtner (Leiter) Prof. Dr.-Ing. Horst Haberhauer Prof. Dr.-Ing. Stefan Rösler Dem IAF gehörten im Berichtszeitraum folgende wissen- schaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an: Dipl.-Ing. (FH) Clemens Harr B. Ing. Christopher Sonntag B. Ing. Jochen Zaiss Dipl.-Ing. (FH) Markus Ludwig Dipl.-Ing. (FH) Ulf Fischbach Oleg Andrejcenko Die Aktivitäten in interdisziplinären Projekten wurden wei- ter ausgedehnt. Die Themenstellungen in den Forschungs- projekten und beherrschen einen Großteil der im Institut betreuten studentischen Projekte, Bachelor- und Masterar- beiten. Antrags - und Projektentwicklung Vorentwicklung Das studentische Forschungsprojekt APISJet hat einen wich- tigen Meilenstein mit dem Erstflug des Versuchsträgers ab- solviert. Zurzeit werden weitere Testflüge vorbereitet. Das Projekt führte zu einem AiF-Forschungsprojekt zum Thema Splitterschutz und zur Beantragung eines BMBF-Projektes zu energieeffizienten Sicherheitssystemen. Diese Aktivitäten erfolgen unter enger Einbeziehung von Studenten in Form von Projekten. Turboprop Das aus dem APISJet-Projekt entstandene Forschungspro- jekt zur Entwicklung eines Zweiwellentriebwerkes absolviert die Testphase. Der Fokus des Projekts liegt auf der Untersu- chung des Wärmetauschers, der einen Teil der Abgaswärme dem Triebwerk zuführen soll. Um nennenswerte Wärme- ströme übertragen zu können, muss die Wärmestromdichte möglichst hoch sein. Zurzeit erfolgt die Fertigung des Wär- metauschers. Mit eingebunden in diese Forschungsaktivität sind Studierendenprojekte. Orpheus – strömungstechnische Untersuchung von Stimmprothesen Nach einer Kehlkopfentfernung kann mit Hilfe einer Stimm- prothese die Stimme wiederhergestellt werden. Dieses wich- tige Hilfsmittel ist ein Ventil, welches zwischen Luftröhre und Speiseröhre eingesetzt wird. Das Projekt Orpheus verfolgt folgende Ziele: ## Definition eines Prüfstandards, um repräsentative und vergleichbare Messergebnisse an Stimmprothesen unter- schiedlicher Typen und Bauarten zu erhalten. ## Entwicklung eines automatisierten Prüfstands, um unter physikalisch eindeutigen Randbedingungen Durchflüsse und Öffnungsdrücke von Stimmprothesen ermitteln zu können. ## Messung des Verschleißverhaltens von Stimmprothesen durch Dauerversuche mit bis zu 1 Million Atemzyklen. Inzwischen wurde ein BMBF-Forschungsprojekt begonnen, das sich mit der strömungstechnischen Auslegung einer Stimmprothese befasst. Die bisherigen Projektergebnisse dienen zurzeit zur Definition einer neuen DIN-Norm für Stimmprothesen. Splitterschutz Das Forschungsprojekt wurde im Oktober 2010 begonnen und im April 2012 erfolgreich abgeschlossen, die Projekt- ergebnisse dienten zur Gewichtsoptimierung des Splitter- schutzes im APISJet und zur Beantragung eines weiteren Forschungsprojektes zur Sicherheitstechnik in der Luftfahrt. Laborabzug Das Projekt hat am 1. Oktober 2010 begonnen und wurde Ende September abgeschlossen. Inhalt des Projektes ist die Entwicklung eines Laborarbeitsplatzes speziell für Arbeiten unter Staubemissionen. Ein Anschlussprojekt, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt wurde inzwi- schen begonnen. Inhalt ist die Entwicklung eines Prüfverfah- rens für mit Feinstaub belastete Laborarbeitsplätze. Vorträge, Messen, Ausstellungen,Seminare, Publikationen, siehe Anlage, Seite 107.

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