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Jahresbericht 2011-2012

14  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Systemakkreditierung Durch die geplante Systemakkreditierung gewinnt die Hoch- schule an Autonomie. „Gegenstand der Systemakkreditie- rung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hoch- schule im Bereich von Studium und Lehre. Die für Lehre und Studium relevanten Strukturen und Prozesse werden darauf überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und die hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten.“ (Akkreditie- rungsrat 2010). Die Systemakkreditierung ersetzt die Programmakkreditie- rungen der einzelnen Studiengänge. Hierfür muss das in- terne Qualitätssicherungssystem dokumentiert und eine Art „interne Akkreditierungsagentur“ aufgebaut werden. Dafür stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Im Evaluationssy- stem findet ähnlich wie in der Programmakkreditierung alle fünf bis sieben Jahre eine intensive Überprüfung und Aktu- alisierung eines Studiengangs statt. Im Monitoringsystem werden im Semester- oder Jahresrhythmus Kennzahlen und Berichte abgefragt, so dass die Akkreditierungsunterlagen jederzeit aktuell sind und auf Entwicklungen rasch reagiert werden kann. Hier wird stärker über Kennzahlen gesteuert und die für die Akkreditierung anfallende Arbeit in den Fa- kultäten gleichmäßiger über die Jahre verteilt. Eine Entschei- dung für das Evaluations- oder das Monitoringsystem ist noch nicht gefallen. Für die Systemakkreditierung kann auf vorhandene Struk- turen und Prozesse zurückgegriffen werden. Die Fakultäten haben Systeme der Qualitätssicherung aufgebaut, die für ihre jeweiligen Bedarfe passen. Das Didaktikzentrum fungiert als zentraler Dienstleister und Know-how-Träger für Evaluati- onen. Im KVP-Projekt ist eine Prozesslandkarte entstanden, die als Grundlage für die Dokumentation der Strukturen, Pro- zesse, Schnittstellen und Dokumente in einem integrierten Managementsystem dienen kann. Die Herausforderung hier- bei ist es, die richtige Balance zu finden, so dass die Prozess- dokumentation einerseits die notwendige Detaillierungs- tiefe aufweist, andererseits aber schlank genug ist, damit sie gelebt und aktuell gehalten wird und praktischen Nutzen bie- tet. Die Qualitätsmanagement-Beauftragten und die Prorektoren für Lehre in der Hochschulföderation Südwest arbeiten in der Vorbereitung auf die Systemakkreditierung eng zusammen. Der Erfahrungsaustausch wird ergänzt durch regelmäßige gemeinsame Workshops bei der Evaluationsagentur Baden- Württemberg. Es ist geplant, innerhalb der HfSW gegenseitig Peer Reviews durchzuführen. Fazit Im Berichtszeitraum hat Dipl.-Ökonom Jochen Ehrenreich die Qualitätsmanagement-Aufgaben von Prof. Dr.-Ing. Hans Martin Gündner übernommen. Die Vorbereitung der System- akkreditierung und somit die Lehre rückt stärker in den Fokus, die Erfolge der bisherigen Arbeit sollen weitergeführt werden. Qualitätsmanagement

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