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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 9 würdigt damit das Lehrkonzept von Prof. Kölsch-Bun- zen, das Partizipation und Demokatieerziehung einen hohen Stellenwert zuweist. Ebenfalls ausgezeichnet wur- de Prof. Dr. Malte Persike von der Universität Mainz. Bei- de Preisträger wurden aus 27 Vorschlägen ausgewählt. Anfang Juli 2012 wurde Prof. Dr. Karin Reiber mit ihrem Projekt „Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrerausbildung an der Hochschule Esslingen“ vom Stifterverband und der Alfred Toepfer-Stiftung in das Programm „LehreN“ aufgenommen. Hochschulpolitik Zum Jahreswechsel 2011/2012 trat das Studiengebührenab- schaffungsgesetz in Kraft, so dass zum Sommersemester 2012 keine Studiengebühren mehr für die Bachelor- und die konse- kutiven Masterstudiengänge erhoben wurden. Die fehlenden Einnahmen der Hochschule werden aus Haushaltsmitten des Landes kompensiert. Wie die Studiengebühren sind diese so genannten Qualitätssicherungsmittel zweckgebunden für Stu- dium und Lehre einzusetzen und wie diese können sie nur im Einvernehmen mit den Studierenden ausgegeben werden. Ende Juni 2012 wurde per Gesetz nicht nur die verfasste Studie- rendenschaft an den baden-württembergischen Hochschulen wieder eingeführt, sondern gleichzeitig die akademische Wei- terbildung an den Hochschulen gestärkt. Die Möglichkeiten der Hochschulen, Weiterbildungskurse oder weiterbildende Studiengänge anzubieten, wurden deutlich erweitert. Im glei- chen Gesetz wurden zudem die Regelungen der so genann- ten Lissabon-Konvention zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen umgesetzt. Die Hochschulen müssen Leistungen, die an einer anderen Hochschule in einem der 48 Vertragsstaaten erbracht wurden, anerkennen, es sei denn, sie können nachweisen, dass wesentliche Unterschiede zu den eigenen Studien- bzw. Prüfungsleistungen bestehen (Prinzip der Beweislastumkehr). Diese neue Rechtslage wird in den kommenden Monaten Eingang in die Studien- und Prüfungs- ordnungen der Hochschule Esslingen finden. Das „Dialogorientierte Serviceverfahren“, mit dem ursprüng- lich schon zum Wintersemester 2011/12 die Studienplätze in allen zulassungsbeschränkten Studiengängen an allen deut- schen Hochschulen vergeben werden sollten, ist nach wie vor nicht über das Teststadium hinausgekommen. Neben tech- nischen Problemen, die auch eine Einführung an der Hoch- schule Esslingen bisher unmöglich gemacht haben, können verschiedene Studiengänge, zum Beispiel Lehramtsstudien- gänge, bisher grundsätzlich nicht abgedeckt werden. Ob die- ses zentralisierte Zulassungsverfahren in seiner gegenwärtigen Form tatsächlich die Vergabe von Studienplätzen vereinfacht und zu weniger unbesetzten Studienplätzen führt, ist nach wie vor Gegenstand der Diskussion. An den Hochschulen für ange- wandte Wissenschaften in Baden-Württemberg waren bis auf wenige Einzelfälle auch bisher schon alle Studienplätze belegt. Entwicklung der Studierendenzahlen Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Studierenden an der Hochschule Esslingen leicht zugenommen. Die Asymmetrie der Zahl der Studierenden im Winter- und im Sommerseme- ster ist kleiner geworden, unter anderem deshalb, weil im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit erstmals auch im Som- mersemester Studierende zugelassen wurden. Zum Wintersemester 2011/12 wurden an der Hochschule Esslingen im Bereich der Bachelorstudiengänge 16.885 Zu- lassungsanträge auf 1.104 Studienplätze gestellt. Damit war die Zahl der Bewerbungen gut 10% höher als im Vorjahr. Die Annahmequote bei den zugelassenen Studienbewerber/- inne/-n war mit durchschnittlich 41% nicht ganz so hoch wie im Vorjahr. Wieder wurden knapp 8% mehr Studieren- de immatrikuliert als Studienplätze ausgewiesen waren. Bei den Masterstudiengängen gingen 902 Bewerbungen auf 128 Studienplätze ein. Über zwei Drittel der zugelassenen Studienbewerber/-innen nahmen den Studienplatz an. Da- mit ging die Zahl der Bewerbungen gegenüber dem Vorjahr leicht zurück, während die Annahmequote leicht zunahm. Die Zahl der Zulassungsanträge im Bachelorbereich lag im Sommersemester 2012 mit 6.502 um 37% über dem Wert des Vorjahres. Über Tausend dieser zusätzlichen Bewerbungen gingen allerdings auf das Konto des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit, der erstmals auch im Sommersemester an- geboten wurde. Die Annahmequote lag mit durchschnittlich 44% leicht unter dem Wert des Vorjahres (48%). Knapp 6% mehr Studierende wurden immatrikuliert als Studienplätze ausgewiesen waren. Im Masterbereich waren etwa 10% we- niger Bewerbungen als im Vorjahr zu verzeichnen. Die An- nahmequote blieb aber gleichbleibend hoch bei 68%. (siehe Anlage Seite 95, Tabelle 1) studium und lehre

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