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Jahresbericht 2011-2012

8  «  Jahresbericht 2011 – 2012 studium und lehre früherer Semester sollen im Lauf der Zeit als pdf-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Nach und nach werden auch Satzungen und Ordnungen, die noch aus Zeiten der Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik (FHTE) und der Hochschule für Sozialwesen (HfS) gelten, durch gemeinsame Satzungen für alle Fakultäten der Hochschule Esslingen ersetzt. Im April 2012 beschloss der Se- nat eine gemeinsame Zulassungs- und Immatrikulationsord- nung für alle Bachelorstudiengänge der Hochschule. Studienangebote Seit dem Sommersemester 2012 sind regelmäßig Studie- rende der Universität Tübingen am Standort Göppingen der Hochschule Esslingen zu Gast. Sie besuchen dort einführen- de ingenieurwissenschaftliche Vorlesungen und Labore im Rahmen ihres Lehramtsstudiums für das Fach Naturwissen- schaft und Technik an Gymnasien. Die Hochschule Esslingen ergänzt damit das an der Universität Tübingen angebotene Fächerspektrum um technische Fächer und die zugehörige Fachdidaktik. Dritter Partner im „TRE-Verbund“ ist die Hoch- schule Rottenburg, die ihre Expertise im Bereich der Um- welttechnik einbringt. Neben den pflegepädagogischen Stu- diengängen und den gemeinsam mit der PH Ludwigsburg durchgeführten Studiengängen der Ingenieurpädagogik hat damit die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an der Hochschule Esslingen ein drittes Standbein. Das Programm „Flexibles Studium“ der Fakultät IT ist im Be- richtszeitraum ebenfalls angelaufen und erfreut sich bei den Studierenden großer Beliebtheit. Nach den ersten Semestern wird deutlich, dass das individuelle Coaching von Studieren- den mit ungünstigen Startbedingungen außerordentlich po- sitiv auf die Motivation und Arbeitseinstellung der Studieren- den wirkt. Die zusätzlichen Tutorien in den „Klippenfächern“ Mathematik und Physik scheinen ebenfalls positiv zu wirken. Die tatsächliche Wirkung des Programms wird derzeit im Auftrag des Wissenschaftsministeriums durch das HIS-Insti- tut für Hochschulforschung untersucht. Immer konkretere Gestalt nimmt der gemeinsam mit der Hochschule Reutlingen, der Universität Stuttgart, Stadt und Landkreis Böblingen, sowie Industriepartnern geplante Lehr- und Forschungsverbund „Hermann-Hollerith-Zentrum“ an. Unter Federführung der Hochschule Reutlingen soll ein gemeinsamer berufsbegleitender Master-Studiengang „Ser- vices Computing“ eingerichtet werden, wobei die Lehrver- anstaltungen schwerpunktmäßig in Böblingen angeboten werden sollen. Ein gemeinsames Promotionskolleg wird be- sonders qualifizierten Absolventinnen und Absolventen den Weg zur Promotion öffnen. Didaktikzentrum Zum Wintersemester 2011/2012 hat Prof. Dr.-Ing. Bernhard Beetz das Amt des Didaktikbeauftragten der Hochschule nach zehn Jahren abgegeben. Zum einen hat Prof. Beetz in dieser Zeit mit unermüdlichem Einsatz hochschuldidaktische Seminare organisiert und durchgeführt, die vor allem bei den Lehrbeauftragten unserer Hochschule auf großes Interesse stießen. Über Esslingen hinaus hat Prof. Beetz durch sein En- gagement in der Studienkommission für Hochschuldidaktik immer wieder Impulse für die Entwicklung der Hochschul- didaktik in Baden-Württemberg gesetzt. Und schließlich war Prof. Beetz seit 2006 Leiter des Didaktikzentrums der Hoch- schule Esslingen und damit auch verantwortlich für die The- men E-Learning und Evaluation. Die Hochschule Esslingen dankt Herrn Professor Beetz herzlich für sein kontinuierlich hohes Engagement. Als Nachfolger von Prof. Beetz hat der Senat Prof. Dr. Ka- rin Reiber (Fakultät SAGP) und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Co- enning (Fakultät Grundlagen) bestellt, die sich die Aufgaben rund um die didaktische Weiterbildung der Lehrenden, die Weiterentwicklung der Lehr- und Lernmethoden, sowie die Evaluation der Lehre teilen werden (siehe Bericht des Didak- tikzentrums). Zentrale Studienberatung Wie schon in den Vorjahren wurde die zentrale Studienbera- tung auch im Berichtszeitraum von den Studierenden her- vorragend angenommen. Trotz eines personellen Wechsels zum Beginn des Wintersemesters 2011/12 blieb die zentrale Studienberatung, wie schon in den vergangenen zwei Jahren, ein Rettungsanker für Studierende in schwierigen Lebens- und Studienlagen. Aber auch die Lehrenden konnten – na- türlich anonymisiert – auf Missstände aufmerksam gemacht werden, deren Beseitigung daraufhin angegangen werden konnte. Im Sommer 2012 wurde durch das Wissenschaftsministeri- um ein Antrag im Rahmen des Innovations- und Qualitäts- fonds (IQF) bewilligt, die zentrale Studienberatung wesent- lich zu erweitern und die vorhandenen Beratungsangebote der Hochschule und der Fakultäten besser zu koordinieren. Das Projekt wird in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 249.000 Euro gefördert. Unter anderem soll damit die Bera- tung von Studieninteressierten intensiviert werden, um die Wahl des richtigen Studiengangs zu erleichtern und die Vor- bereitung auf das Studium zu verbessern. Anerkennung von auSSen Im April 2012 wurde der Ars Legendi Preis von Stifter- verband und Hochschulrektorenkonferenz an Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen (Fakultät SAGP) verliehen. Die Jury

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