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Jahresbericht 2010-2011

studium und lehre Jahresbericht 2010 – 2011  »  7 Prorektor für Lehre und IKT Prof. Dr. Peter Väterlein studium und lehre Qualitätsentwicklung in der Lehre Die akademische Bildung und Ausbildung junger Menschen auf hohem Niveau ist nach wie vor die vorrangige Aufgabe un- serer Hochschule. Der exzellente Ruf der Hochschule Esslingen bei potentiellen Arbeitgebern unserer Absolventinnen und Ab- solventen wie auch bei Studienbewerberinnen und -bewerbern spricht für die Qualität der hier vermittelten Ausbildung. We- sentlich schwerer ist es aber, die Qualität einzelner Vorlesungen, Labore oder Seminare zu bewerten. Die flächendeckende stu- dentische Evaluation aller Lehrveranstaltungen durch Fragebo- gen wird inzwischen routinemäßig vom Didaktikzentrum als Service für die Fakultäten durchgeführt. So wertvoll die Ergeb- nisse dieser Befragungen für die Lehrenden selbst sind, reichen sie allein doch nicht aus, um die Qualität einer Lehrveranstal- tung wirklich beurteilen zu können. Die zentrale Studienkom- mission hat daher im vergangenen Jahr begonnen, weitere Kriterien und Verfahren zu entwickeln, die die Bewertung der Qualität von Lehrveranstaltungen ermöglichen und so zur Si- cherung und Verbesserung der Lehrqualität beitragen. STUDIENANGEBOTE Im Frühjahr 2012 werden in Baden-Württemberg gleichzeitig der letzte „G9“-Jahrgang und der erste „G8“-Jahrgang Abitur ma- chen und danach an die Hochschulen drängen. Die Hochschule Esslingen hat deshalb in den vergangenen Jahren insgesamt 316 neue Studienanfängerplätze aus dem Hochschulausbaupro- gramm 2012 geschaffen. Im Jahr 2012 werden noch einmal 12 zusätzliche Studienanfängerplätze im Bereich Pflegemanage- ment hinzukommen. Das Spektrum der ingenieurpädagogischen Studiengänge wur- de um einen fünften Studiengang „Ingenieurpädagogik Ver- sorgungstechnik und Maschinenbau“ (VMP) erweitert, in den erstmals zum Wintersemester 2011/12 Studierende zugelassen wurden. Wie schon die vier anderen ingenieurpädagogischen Studiengänge wird auch der Studiengang VMP in Kooperation mit der PH Ludwigsburg durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen und der Hoch- schule Rottenburg wurde ein Modell für die gemeinsame Aus- bildung von Gymnasiallehrerinnen und -lehrern für das Fach „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT) entwickelt. Ab dem Wintersemester 2011/12 sollen die ersten Studierenden Vorle- sungen und Labore am Standort Göppingen besuchen. Für zwei Weiterbildungsangebote wurden Externenprüfungsord- nungen verabschiedet: für den Masterabschluss „Netztechnik und Netzbetrieb“, der von der Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik gemeinsam mit der EnBW-Akademie und der Hochschule für Technik Stuttgart angeboten wird und für den Masterabschluss „Sozialwirtschaft“, der von der Fakultät Sozi- ale Arbeit, Gesundheit und Pflege gemeinsam mit der Paritä- tischen Bundesakademie und der Paritätischen Akademie Süd entwickelt wurde. Während die operative Durchführung beider Programme in den Händen der externen Partner liegt, liegt die Verantwortung für die Studieninhalte und die Durchführung der Prüfungen bei Professorinnen und Professoren der Hochschule Esslingen. SERVICE FÜR STUDIERENDE Zum Ende des Wintersemesters trat der Leiter der studen- tischen Abteilung der Hochschule Esslingen, Gerhard Wörner, in den Ruhestand. Gerhard Wörner hatte diese Position seit der Fusion der Esslinger Hochschulen im Jahr 2006 inne. Vorher war er viele Jahre Verwaltungsdirektor der Hochschule für So- zialwesen. Seine Aufgaben hat er stets mit enormem Engage- ment und großer Sachkenntnis erfüllt. Die Hochschule Esslin- gen dankt Gerhard Wörner an dieser Stelle nochmals ganz herz- lich für seine Dienste. Nachfolgerin ist Manuela Nieß, die schon vorher Stellvertreterin von Gerhard Wörner war. Auf diese Weise konnte die Arbeit der