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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010 – 2011  »  87 Umweltbeauftragter Prof. Dr.-Ing. Markus Tritschler umweltbeauftragter umweltbeauftragter Die Hochschule Esslingen ist auf einem guten Weg, sich im Frühjahr 2012 nach dem europäischen Gemeinschaftssystem von Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung EMAS (Eco Management and Audit Scheme) validieren zu lassen. Im vergangenen Jahr wurden alle Standorte von Hochschul- mitgliedern begangen und hinsichtlich ihrer relevanten Um- weltaspekte Abfall, Wasser, Energie, Bodenschutz/Lagerung, Sicherheit und Emissionen untersucht. Mit Hilfe dieser so- genannten Umweltprüfung konnten Verbesserungsmöglich- keiten und einzelne Schwachpunkte aufgezeigt werden, die bis zur Validierung behoben sein müssen. Die Ergebnisse der Umweltprüfung sowie die im Juni 2011 durch den Umweltausschuss verabschiedeten Umweltleitli- nien dienten als Grundlage für die Entwicklung eines Um- weltprogramms der Hochschule Esslingen. Das Umweltpro- gramm beinhaltet konkrete Ziele und Maßnahmen, welche die Hochschule zur Verbesserung ihrer Umweltleistung in den nächsten Jahren umsetzen möchte. Der Bereich Umweltmanagement arbeitet konstant an der Erfüllung der Validierungskriterien weiter. Hierfür sind die Überarbeitung einiger interner Vorgehensweisen und Doku- mente wichtig. In einer internen Auditierung Ende 2011/An- fang 2012 soll die Validierung final geprobt werden. Ecomapping Für eine erste Bestandsaufnahme, der sogenannten Umwelt- prüfung, wurden im Wintersemester 2010/2011 alle Stand- orte und Räumlichkeiten der Hochschule von geschulten Teams aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Professoren und Studierenden begangen. Hierbei wurden die Umwelta- spekte aller Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen er- fasst und anhand dokumentierter Kriterien bewertet sowie die Einhaltung umweltrechtlicher Vorschriften und die be- stehenden Umweltmanagement-Verfahren und Praktiken ge- prüft. Das für diese Untersuchung des Ist-Zustandes verwen- dete Verfahren Ecomapping® erleichterte der Hochschule den Einstieg ins Umweltmanagement. Sämtliche relevante Umweltaspekte sowie alle betrieblichen Brennpunkte zu den Themen Abfall, Wasser, Energie, Bodenschutz/Lagerung, Sicherheit und Emissionen wurden auf Grundrisskarten sy- stematisch erfasst. Typische Fragestellungen der Begehungs- teams waren hierbei beispielsweise: Wo fallen größere Ab- fallmengen/problematische Abfälle an? Welche Gefahrstoffe sind wo im Einsatz oder gelagert? Wofür wird die Energie gebraucht? Wo entstehen Abluft, Staub, Gerüche und Lärm? Welche wassergefährdenden Stoffe werden eingesetzt? Als Ergebnis der Begehungen lagen dem Bereich Umwelt- management im Januar 2011 13 Projektarbeiten von Studie- renden sowie viele „Ecomaps“ und Fotos vor. Nachdem die Inhalte sorgfältig nach Verantwortlichkeiten und Dringlich- keiten sortiert wurden, konnten sie separiert den verschie- denen Fakultäten und Bereichen vorgelegt werden. Die wei- tere Bearbeitung liegt nun in deren Hand, wobei der Bereich Umweltmanagement bei Bedarf unterstützend mitwirkt. Generell zeigte sich, dass die Hochschule unter Umweltge- sichtspunkten im Großen und Ganzen in einem guten Zu-