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Jahresbericht 2010-2011

personalrat 84  «  Jahresbericht 2010– 2011 Eine Vereinbarungen zur Zutrittsregelung ist noch nicht fer- tig und muss hochschulseitig noch vervollständigt werden. Ein Helpdesk-System für das Rechenzentrum wurde im Probebetrieb genehmigt und eine Vereinbarung dazu ausge- handelt. Auch diese Vereinbarung ist fertig, aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Die bestehende Dienstvereinba- rung zur Arbeitszeit wird derzeit ebenfalls überarbeitet. Hier sollen die Zuschläge lt. Tarifvertrag bei Wochenendarbeit auf- genommen werden. Sehr viele Gespräche und Sitzungen waren im Berichts- raum zur neu geplanten Telefonanlage erforderlich und werden weiter erforderlich sein. Der Personalrat hat bei der Inbetriebnahme einer neuen Telefonanlage klare Mitbestim- mungsrechte lt. LPVG über die verwendete Software, die Art und Menge der gespeicherten Telefondaten, deren Auswer- tungen und der Zugriffsmöglichkeiten auf die gespeicherten Daten. Hintergrund ist der Ausschluss einer Leistungs- und Verhaltenskontrolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gespräche und Sitzungen betrafen einzelne PR-Mitglieder, die Arbeitsgruppe des Personalrats sowie das gesamte Gremium. Der Personalrat war sehr früh - bereits vor der Planungsphase - eingebunden, dann leider erst wieder als eine Bestellung bereits getätigt war. Gespräche seither lie- fen teilweise nur mühsam und unter ständigem Nachfragen nach Informationen, so dass eine abschließende Vereinba- rung und Genehmigung noch nicht zustande gekommen ist. Verantwortlich hierfür ist größtenteils die Projektleitung des Bauamts, das entsprechende Daten und Angaben nicht vorliegen hat oder nicht liefert. Der Personalrat sah sich da- her gezwungen, den Betrieb der Telefonanlage zunächst nur eingeschränkt freizugeben, bis alle Informationen vorliegen. Der Personalrat war im Berichtszeitraum in weiteren Gre- mien aktiv, so z.B. im Senatsausschuss Qualität, beim Leit- bild, beim Krisenplan, bei der Gesundheitsprävention und beim Umweltausschuss. Der Personalrat nimmt zudem an den Sitzungen des Arbeitsausschusses teil. Im Rahmen der Gesundheitsprävention konnte der Personalrat eine Ände- rung der Betreuung durch den Betriebsärztlichen Dienst er- reichen. Im Berichtszeitraum gab es einige wenige Kolleginnen und Kollegen, bei denen der Personalrat nach langen Verhand- lungen mit der Personalabteilung eine bessere Eingruppie- rung oder Einstufung erreichen konnte. In anderen Fällen war uns dies leider nicht möglich. Wir Personalräte nehmen uns Zeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn wir um ein Gespräch angefragt werden. Diese Gespräche behandeln sehr oft Fragen zu Befristungen, wie es nach einem befristeten Vertrag an der Hochschule weiter gehen könnte bzw. welche Möglichkeiten nach Fri- stende bestehen. Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen haben im Berichtszeitraum aber auch zunehmend Fragen betroffen, die Auslagerung, Dienstortwechsel und damit zu- sammenhängende arbeitsrechtliche Fragen betreffen. Auffal- lend war eine Zunahme von Gesprächen zu Konfliktsituati- onen am Arbeitsplatz bis hin zu Kündigung. Hier hat sich der Personalrat immer viel Zeit genommen, viele Gespräche geführt und ausführliche Stellungnahmen gegenüber der Hochschulleitung abgegeben. Die Zunahme von Konflikten hat uns veranlasst, bei der Hochschulleitung die Einführung eines Konfliktmanage- ments und einen Ausbau von Schulungen auf Führungse- bene vorzuschlagen. Der Personalrat ist der Ansicht, dass Konflikte frühzeitig angesprochen werden sollten, damit sich Situationen nicht verhärten können und eine Lösung letzt- lich nur noch darin gesehen wird, die betroffenen Personen zu trennen oder im Extremfall gar zu kündigen. Kolleginnen und Kollegen sind in ihrer Arbeit teils stark belastet. Es fehlen Stellen, die Zahl der Studierenden ist stetig gewachsen, es sind mehr Dozentinnen und Dozenten im Semesterbetrieb und freie Stellen werden oft nur noch befristet besetzt. Dies stellt für einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wei- tere Belastung dar, da regelmäßig und oft in relativ kurzen Abständen neue Kolleginnen und Kollegen eingearbeitet wer- den müssen. Auch im Wintersemester 2010/11 und im Sommersemester 2011 gab es wieder von der Hochschulleitung ermöglichte und vom Personalrat geplante und durchgeführte gesellige Unternehmungen. Im Herbst 2010 fand eine Nachmittags- wanderung nach Berkheim statt mit Grillen und einem tollen Salatbuffet der mitgewanderten Kolleginnen und Kollegen. Im Dezember fand wie jedes Jahr die Weihnachtsfeier in der Aula in der Flandernstraße mit Salat- und Kuchenspenden der Kolleginnen und Kollegen statt. Am 29. Juni ging es per Bus zu einem ganztägigen Betriebsausflug nach Pforzheim mit Besuch des Schmuckmuseums und einem Tierpark und dort mit der Möglichkeit sich im Klettern zu versuchen. Di- ese Gelegenheiten, sich zwanglos im Kollegenkreis zu un- terhalten und neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen, werden gerne angenommen. Wir freuen uns, dass diese Möglichkeiten von der Hochschulleitung nicht nur angeboten, sondern auch jedes Mal mit einem finanziellen Zuschuss und der zeitlichen Freistellung von der Arbeit ge- fördert werden Ein Teil der Mitglieder des Gremiums hat im Berichtszeit- raum Schulungen für Personalräte besucht und sich weiter- gebildet. Weitere Fortbildungen werden folgen. Die Vorsitzende ist mit 30 % ihrer Arbeitszeit für den Per- sonalrat freigestellt. Bei der Vielzahl an Themen und Ge- sprächen reicht dies nicht aus, so dass der Einsatz aller Mitglieder erforderlich war und ist, um alles leisten zu kön- nen. Die rechtliche Lage sieht vor, dass die Mitglieder des Personalrats im Rahmen ihrer Arbeitszeit freizustellen sind und somit diese Personalratsarbeit leisten können. Der Per- sonalrat möchte sich an dieser Stelle aber trotzdem bei al- len Vorgesetzten und allen Kolleginnen und Kollegen für das Verständnis und die Unterstützung bedanken.