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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010 – 2011  »  73 Walter Gronbach flugtechnische arbeitsgemeinschaft zentrale einrichtungen ftag In der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft der Hochschu- le Esslingen (FTAG) betreiben Studierende und Absolventen der Hochschule Esslingen gemeinsam Flugsport. Dabei stellt die Ausbildung zum Segel- und Motorflugpiloten einen Tätigkeitsschwerpunkt dar. Der Flugzeugpark bietet für die Fortgeschrittenen und Könner gute Möglichkeiten beim  Streckensegelflug in Wettbewerben vorne mit dabei zu sein. Die Studienprojekte zielen auf die Verbesserung von Fluglei- stung, Sicherheit und Effektivität von Luftfahrzeugen und Start- gerät. Was tagsüber in der Vorlesung gelernt wird, kann in der Freizeit praktisch umgesetzt werden. Zusammen mit anderen akademischen Fliegergruppen beteiligt sich die FTAG an den Aktivitäten der Idaflieg (Interessengemeinschaft akademischer Fliegergruppen). Der Flugzeugpark umfasst fünf Segelflugzeuge, zwei davon sind doppelsitzig und werden für die Ausbildung eingesetzt. Derzeit gibt es 11 Aktivitas (Studierende) im Verein. Zum Kreis der aktiven Piloten mit Flugschein zählen 32 Personen. Darü- ber hinaus freuen wir uns über ein Netzwerk von 74 passiven Mitgliedern und 8 Ehrenmitgliedern, die uns unterstützen. Mittwochabends trifft man sich regelmäßig in der Werkstatt im „Stall“. Die Aktivitas lernen zunächst bei der Winterwartung der Segelflugzeuge die Aspekte der Luftfahrt kennen. Sie wis- sen dann beim Flugbetrieb über die Funktionen und den inne- ren Aufbau der Fluggeräte Bescheid. Später werden eigene Studienprojekte durchgeführt. Neben eher für den Maschinenbau typischen Themen rund um die Start- winde werden derzeit auch Entwicklungen in der Bordelektronik unter Verwendung von preiswerten Sensoren aus der Automo- bil- und Unterhaltungselektronik voran getrieben. Bei diesen Aktivitäten bildet sich Teamgeist heraus und es werden die Er- fahrungen gemacht, die im Projektverlauf unweigerlich anfallen. Der enge Kontakt mit den sogenannten „alten Herren“, die sich zum Beispiel als Fluglehrer, Startleiter, Werkstattleiter und Windenfahrer engagieren, bringt interessante Begegnungen mit sich. Flugbetrieb Die Saison begann bereits mit einem fliegerisch sehr erfolg- reichen Osterfluglager auf der schwäbischen Alb. Auf dem Pfingstlager sind wir vor allem in der Ausbildung neuer Pi- loten voran gekommen. Das Sommerlager fand in Zwickau statt. Der „Professorenflugtag“ für die Angestellten der Hochschu- le Esslingen war im Juli wieder gut besucht. Bei einem Stu- dentenflugtag konnten wir neue Mitglieder gewinnen. Sommerlager Am Ende der Prüfungszeit reiste die FTAG nach Zwickau wo für Gastgruppen eine hervorragende Infrastruktur und nette Fliegerkameraden vorzufinden sind. Trotz teils ungünstigem Wetter ist es einem Flugschüler gelungen, einen Flug von 7 Stunden in Flugplatznähe zu meistern. Üblicherweise zeigen unsere jungen Piloten mit einem 5-Stundenflug ihre Stre- ckenflugreife. Wie bei studentischen Gruppen üblich, werden auch bei der FTAG Spitznamen vergeben. In diesem Fall war es Candyman, der dann im Herbst als studentischer Vertreter der Gruppe gewählt wurde. Winterarbeit, Unterricht Im Wintersemester konnten wir unsere Flugzeugwartung wie- der komfortabel in der Werkstatt in der Kanalstraße durchfüh- ren. Nach dem Umbau des Gebäudes haben wir noch einige