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Jahresbericht 2010-2011

bericht des rektors Jahresbericht 2010 – 2011  »  5 längst überfällig, bei Erhebung von Studiengebühren auch zwingend geboten. Dementsprechend hat die Hochschule Esslingen bereits im Jahr 2008 erfolgreich damit begonnen, gemeinsam mit SüdwestMetall die entsprechenden Voraus- setzungen zu schaffen. Trotz dieser positiven Grundein- stellung zur Erarbeitung eines Stipendiensystems wird das Deutschlandstipendium unter den augenblicklichen Vor- gaben als nicht dauerhaft und flächendeckend umsetzbar angesehen. Trotz dieser Kritik hat sie die Hochschule Ess- lingen der Aufgabe gestellt und nach Verabschiedung einer Stipendiensatzung durch Vergabe der ersten Stipendien im Sommersemester 2011 auch hier eine führende Rolle einge- nommen. Positionierung der Hochschule In Anbetracht der sehr hohen Bewerberzahlen sowie des Er- folgs der Absolventinnen und Absolventen ist das Angebot der Hochschule Esslingen als marktgerecht einzuschätzen. Dieses darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Bewerberzahl in absehbarer Zukunft demografisch bedingt rückläufig sein wird, weshalb entweder die Attraktivität er- höht und/oder neue Bewerberschichten angesprochen und/ oder neue Angebote am Markt positioniert werden müssen. Im Rahmen der Diskussionen des neuen Struktur- und Ent- wicklungsplans konnte herausgearbeitet werden, dass neben den Themen der Elektromobilität und der Energieeffizienz das Thema der Alternden Gesellschaft als übergreifendes Thema aller Disziplinen ein Bindeglied innerhalb der Hoch- schule sowie ein Profilierungselement nach außen sein wird. Neben dem beschlossenen Ausbau der Umwelttechnik durch das Programm Hochschule 2012 hat sich die Hochschule Esslingen durch Verabschiedung einer Umweltrichtlinie so- wie die Vorbereitung der EMAS-Zertifizierung in deutlicher Weise im Bereich der Energieeffizienz profiliert, ein Vorgang, welcher unter Einbeziehung aller Fakultäten fortgesetzt wer- den soll. Ein weiteres Arbeitsfeld der HAW könnte die Lehrerausbil- dung sein, welche zumindest durch das im gymnasialen Be- reich geforderte Staatsexamen universitär verortet ist. Nach langen Diskussionen mit dem Kultusministerium konnte mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums zwischen- zeitlich ein gemeinsames Studienprogramm mit der Univer- sität Tübingen aufgebaut werden. Dieses betrifft die Ausbil- dung von Gymnasiallehrern im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT), deren technische Aspekte seitens der Hoch- schulen Esslingen gelehrt werden. Neben der Ausbildung von Berufschullehrern in den Studiengängen der Berufspä- dagogik sowie der Ausbildung im Bereich der frühkindlichen Erziehung ist dieses ein weiterer wichtiger Schritt zur Erwei- terung des Spektrums der HAW. Neben der inhaltlichen Weiterentwicklung im Bereich der Lehre ist auch der Bereich der Forschung zu stärken. Hier konnte im Berichtszeitraum eine deutliche Steigerung der Aktivitäten verzeichnet werden. Sichtbares Zeichen der Be- deutung, welche diesem Thema zugemessen wird, ist die Gründung des Kooperativen Promotionskollegs Hybridtech- nik welches gemeinsam mit der Universität Stuttgart sowie den Firmen Daimler AG sowie Robert Bosch GmbH getragen werden wird. Die Ausgangssituation für die weitere Positionierung der Hochschule Esslingen ist also gut, was auch die bedeu- tenden Veranstaltungen und Konferenzen belegen, welche seitens der Fakultäten allesamt mit beeindruckendem Erfolg durchgeführt wurden. Kooperationen und Netzwerke Die zunehmende Komplexität und Menge an Aufgaben er- fordert in spezifischen Themen eine immer stärkere Vernet- zung mit starken Partnern. Neben der starken Verbindung zur Universität Stuttgart konnten erste Projekte mit der Uni- versität Tübingen gestartet werden, neben der bundesweiten Hochschulallianz HAWtech konnten Partner für eine landes- weite Hochschulföderation gefunden werden. Die sehr enge Zusammenarbeit mit Schulen fand ihren Ausdruck in der Ernennung von Dr. Hartmut Gilg zum Ehrenprofessor der Hochschule. Von besonderer Bedeutung für die Hochschule war und ist der Verein der Freunde (VdF), welcher die Hochschule bei- spielhaft durch Finanzierung der neu beginnenden Fund- Raising-Aktivitäten unterstützen wird. Struktur- und Entwicklungsplanung Nach ersten Gesprächen der Fakultäten mit den internen Mitgliedern des Hochschulrats erfolgte eine weitere Präsen- tation von deren Ideen der Weiterentwicklung mit Diskussi- on von Schwerpunktthemen im Rahmen eines zweitägigen Workshops. Hierauf aufbauend erfolgte die Vorbereitung einer gemeinsamen Klausurtagung des Hochschulrats, des Rektorats, der Dekaninnen und Dekane, der Gleichstel- lungsbeauftragten sowie Studierender. Als Ergebnis dieser Klausurtagung wurden Arbeitsaufträge zur gemeinsamen Erarbeitung alternativer Modelle zu allen wichtigen Themen der Zukunft der Hochschule vergeben, deren Ergebnisse zwi- schenzeitlich vorliegen und wiederum innerhalb der Hoch- schule zur Diskussion gestellt werden.