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Jahresbericht 2010-2011

fakultät versorgungstechnik und umwelttechnik 66  «  Jahresbericht 2010 – 2011 Internationalisierung Im Rahmen der Kooperation mit der Chinesisch-Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (CHDAW) an der Tongji-Universität sind inzwischen fünf Kollegen der Fa- kultät am Lehrexport beteiligt. Ihre Vorlesungen sind Teil der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung in China, die dort nach dem Vorbild der deutschen Hochschulen (Fachhoch- schulen) durchgeführt wird. Das Studium an der Hochschule Esslingen mit dem Ziel des Doppelabschlusses (Hochschule Esslingen/ Tongij-Universität) ist bei den chinesischen Stu- dierenden dabei sehr begehrt. Die Studierenden nutzen gerne die Möglichkeit, ihr Praxis- semester mit einem Auslandsaufenthalt zu verbinden. Die Möglichkeit eines Studiensemesters im Ausland wird auf- grund der damit verbundenen Verzögerung des Studiums hingegen nur selten genutzt. Institute Als Leiter (03/2010 – 03/2011) beziehungsweise stellvertre- tender Leiter (ab 03/2011) des Instituts für Brennstoffzellen- technik (IBZ) ist Prof. Dr. Rohrbach für die Forschungstätig- keit am IBZ verantwortlich. An diesem Institut wird intensiv daran gearbeitet und geforscht, wie diese umweltfreundliche Art der Erzeugung von Strom und Wärme für Fahrzeuge und Gebäude genutzt werden kann Das Institut für Versorgungstechnik dient mit dem Labor für Wärme- und Heizungstechnik, dem Labor für Luft- und Kli- matechnik und dem Labor für Wasser- und Gastechnik unter der Leitung von Prof. Dr. Messerschmid primär der Lehre, aber auch der Forschung und Entwicklung neuer Technolo- gien und Systeme – so muss zum Beispiel bei der Frage der Behaglichkeit in Räumen neben der Verbesserung der Nut- zung von Einrichtungen zur Wärmeübergabe auch die Ein- bindung erneuerbarer Energien mit betrachtet werden. Die hochwertigen Prüfstände des Instituts werden dabei immer wieder auch gerne für Aufträge aus der Industrie genutzt. Am Institut für Regelungstechnik (IRT) erlernen die Studie- renden schon seit vielen Jahren praxisnah die Grundlagen der Regelungs- und Automatisierungstechnik. Im angeglie- derten PC-Pool besteht inzwischen die Möglichkeit, das Betriebsverhalten von Anlagen, Fragen zur thermischen Be- haglichkeit und strömungstechnische Fragen mittels Simu- lationsrechnungen zu untersuchen und zu klären. Mit Spen- den der Industrie stark ausgebaut wurde in den vergangenen Semestern auch der Bereich der Gebäudeautomation – hier erhalten Studierende für das jeweilige Semester einen Labor- aufbau zugeteilt, damit sie die theoretischen Kenntnisse zu Steuer- und Regelprinzipien aus der Vorlesung durch prak- tische Erfahrungen aus den begleitenden Laborübungen vertiefen können. Das Interesse der Studierenden ist groß, da in Fragen der Energieeinsparung und der Einbindung er- neuerbarer Energien zur Versorgung von Gebäuden der Ge- bäudeautomation inzwischen eine Schlüsselrolle zukommt. Weiterbildung Das von den Hochschulen Esslingen und Stuttgart in Verbin- dung mit der EnBW Regional AG und der EnBW Akademie entwickelte Konzept des berufsbegleitenden Masterstudien- gangs „Netztechnik“ wird seitens VU durch Kollege Dr. Dehli weiter vorangetrieben und hat nach der Genehmigung durch den Senat der Hochschule im vergangenen Semester inzwi- schen ein weiteres wichtiges Ziel erreicht – die im Rahmen der Akkreditierung erforderliche Begehung in Esslingen wird am 31.10.2011 stattfinden. Der Weiterbildungsstudiengang „Zertifizierter Fachplaner Brandschutz“ der ISA (International Security Academy e.V., Dortmund) wird mit Unterstützung von Kollegen der Fakul- tät nun schon seit mehreren Semestern an der Hochschule durchgeführt. Der Kurs ist gut nachgefragt und startet in je- dem Semester neu. Nahezu alle Kollegen der Fakultät sind bei verschiedenen Firmen und an der Technischen Akademie Esslingen im Rah- men der Weiterbildung von Mitarbeitern tätig. Bemerkens- wert ist, dass der Kurs „Energieberater“ nun schon seit vielen Jahren mit Erfolg durchgeführt wird. Auch für die Mitarbeiter und Kollegen der Fakultät ist dieses Thema wichtig – so haben sie zum Beispiel an einer Weiter- bildungsveranstaltung bei der Firma Honeywell in Mosbach teilgenommen. Personal Dipl.-Ing. (FH) Boris Keß schied zum Ende des Sommerseme- sters aus. Mit ihm verliert die Fakultät einen engagierten Labo- ringenieur. Dipl.-Ing. Andreas Ströder verstärkt durch Wechsel vom Institut für Brennstoffzellentechnik (IBZ) zur Fakultät Versorgungstech- nik und Umwelttechnik (VU) die Ausbildung im Institut für Re- gelungstechnik (IRT). Des Weiteren konnte Dipl.-Ing. (FH) Anke Geppert als neue Mitarbeiterin der Fakultät gewonnen werden. Publikationen, Vorträge und Messen, siehe Anlage Seite 143.