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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010 – 2011  »  65 Dekan Prof. Gerhard Fetzer fakultät versorgungstechnik und umwelttechnik fakultät versorgungstechnik und umwelttechnik vu Über 40% des Primärenergieverbrauchs wird in Deutsch- land zum Heizen, Kühlen und Beleuchten von Gebäuden benötigt. Das von der Bundesregierung 2010 beschlossene Energiekonzept, das den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren zur Senkung der CO²- Emmissionen vorsieht, wird deshalb auch bei Gebäuden zu einer umfassende Änderung in der Versorgung mit Energie und Medien führen. Verwendung erneuerbarer Energien, innovative und effizi- ente technische Systeme zur Versorgung von Gebäuden mit Energie und Medien sind dabei die Schlüssel zur Umsetzung der angestrebten Klimaschutzziele. Die Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik bie- tet mit dem Bachelorstudiengang Versorgungstechnik und Umwelttechnik und dem Masterstudiengang Energie- und Gebäudetechnik die dazu passende Ausbildung. Mit ihren mehr als 350 Studierenden gehört sie zu den maßgeblichen Ausbildungsstätten auf diesem Gebiet und leistet mit ihren Absolventinnen und Absolventen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung des Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Das zeigt sich auch in der Nachfrage nach dem Studium – die Tätigkeit als Ingenieur in den verschiedenen Berufs- feldern wie zum Beispiel der technischen Gebäudeausrüs- tung, der Energie- und Wasserversorgung, der Fernwärme und Umwelttechnik, wird von einer steigenden Zahl von jun- gen Menschen als erstrebenswert erachtet. Das Ministerium hat deshalb im Dezember 2010 auch dem Antrag der Hochschule auf Ausbau der Fakultät Versor- gungstechnik und Umwelttechnik von 90 auf 120 Studien- anfängerplätze pro Jahr zugestimmt. Inzwischen sind die Vorbereitungen für den Start mit 2 x 40 Studierenden im kommenden Wintersemester abgeschlossen, die Besetzung der dafür erforderlichen zusätzlichen Stellen ist aber noch in vollem Gange. Lehre Die Lehrgebiete der Versorgungstechnik und Umwelttechnik bringen eine große fachliche Breite in den angebotenen Vor- lesungen und Laborübungen mit sich. Die rasch fortschrei- tende technische Entwicklung erfordert dabei eine ständige Überarbeitung der entsprechenden Inhalte gerade auch unter Berücksichtigung der Rückmeldungen der Absolven- tinnen und Absolventen aus der Industrie.. Forschung und Entwicklung Das vor einigen Semestern unter Federführung von Kollege Dr. Tritschler begonnene Projekt „Ökomanagement“ wird von den Kollegen der Fakultät mit Engagement weiter voran- getrieben. Das Interesse der Studierenden am Projekt zeigt sich dabei in einer erfreulich hohen Zahl von Studien- und Abschlussarbeiten, die in jedem Semester angefertigt wer- den. Als Umweltbeauftragter hat Kollege Dr. Tritschler dabei die Belange der gesamten Hochschule im Blick. Weiter vorangekommen ist auch die von Prof. Dr. Messer- schmid betriebene Entwicklung eines Speichers für Trink- warmwasser aus Kunststoff, der gegenüber den bisher auf Metall basierenden Konstruktionen entscheidende Vorteile aufweisen wird. An diesem Projekt sind Studierende und Kol- legen mehrerer Fakultäten der Hochschule beteiligt. Zur Bündelung der Forschungskompetenzen der Hochschu- le Esslingen wurde im Rahmen der Struktur- und Entwick- lungsplanung das Konzept zu einem Institut für nachhaltige Energietechnik und Mobilität (IEM) erarbeitet.