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Jahresbericht 2010-2011

fakultät maschinenbau Jahresbericht 2010 – 2011  »  55 6GB Arbeitsspeicher und 24“ Monitoren bestellt. Der MB- Pool in S.07.109 wurde mit 18 Workstations versorgt, der kleine MB-Pool im Glaskasten in Geb. 09 weißt nun 8 Rech- ner auf. Des Weiteren werden die Geräte der Professoren und Mitarbeiter ersetzt. Für die Abnahme der zu ersetzenden SUN-Ultra Workstations stehen derzeit zwei interessierte Bil- dungseinrichtungen bereit. Im neuen Laborraum in S.09.002 wird ein neu gekaufter 3D-Drucker von der Firma Alphacam der Marke HP betrie- ben. Die Funktionstüchtigkeit wurde bereits erfolgreich ge- testet. Weitere Verbesserungen müssen jedoch im Bereich der Nachbearbeitung der hergestellten Objekte erfolgen. Tutoren für die CAE-Ausbildung und Maschinendynamik– Laborübungen wurden ausgebildet und betreut. Die Mitwir- kung im CAD-Arbeitskreis Baden-Württemberg diente der Festigung des Netzwerkes der Konstrukteure. Die Aktivitäten im Bereich der Schüler-UNI wurden mit der Durchführung umfangreicher Unterrichtsprojekte mit dem Mörike- und dem Georgii-Gymnasium in Esslingen, dem Eduard Spran- ger Gymnasium in Filderstadt und der Durchführung eines Thementages über die regenerativen Energien im Rahmen von MiNe MINT intensiviert. Seit dem 01.01.2011 betreibt das Labor für Werkstoff- und Fe- stigkeitsprüfung (LWF) zusammen mit der Buehler GmbH Düsseldorf ein gemeinschaftliches Demo-Labor zum Thema Herstellung und Interpretation metallografischer Schliffe. Buehler ist im Bereich von Maschinen und Verbrauchsmitteln zur Herstellung materialografischer Schliffe Marktführer in Deutschland. Damit steht den Studierenden, aber auch Part- nern im Technologietransfer, in neu gestalteten Räumen ein breites Spektrum an Trennschneidern, Einbetteinrichtungen, Schleif- und Poliermaschinen zur Verfügung. Während die Buehler GmbH das Labor für Kundenberatung und Kunden- schulung nutzt, kann das LWF den Studierenden unserer Ba- chelor- und Master- Studiengänge damit kostenneutral den aktuellen Stand der Technik in der Metallografie bieten. Teilweise finanziert aus Studiengebühren konnte im Be- richtszeitraum die 10 kN-Universalprüfmaschine des Labors für Kunststofftechnik (LKT) modernisiert werden. Durch die Verwendung neuer Servomotoren und den Einsatz aktueller Software konnte die bereits 25 Jahre alte, mechanisch aber immer noch hochwertige Maschine dem Stand der Technik angepasst werden. Auch anspruchsvolle Prüfungen wie Hy- steresefahrten oder Biegewechselversuche sind nun mög- lich. Der Bereich Zerspanung des Labors für Umform- und Zer- spanungstechnik (LUZ) wurde komplett neu gestaltet. An- lass dazu war die Inbetriebnahme eines hochmodernen Be- arbeitungszentrums Grob G 350, das dank der großzügigen Unterstützung der Firma Grob, Mindelheim, des Technolo- gie-Führers im Bereich moderner Serienfertigung für prisma- tische Werkstücke, installiert werden konnte. Die Grob G 350 ist ein fünfachsiges Fräszentrum mit Palettenwechsler und einer Hochleistungsfrässpindel mit 18000 Umdrehungen pro Minute. Damit ist es möglich, moderne Komplettbear- beitung in einer Aufspannung zu realisieren. Die Maschine ermöglicht es uns, den Studierenden einen Einblick in die moderne Gestaltung von Werkzeugmaschinen zu geben und die Umsetzung von Hochleistungsprozessen zu erleben. Die Einsatzmöglichkeiten des Bearbeitungszentrums werden in Zusammenarbeit mit der Firma Grob wissenschaftlich ana- lysiert und weiterentwickelt. Die offizielle Übergabe fand im Rahmen des Alumni-Festes am 28.05.2011 statt. Personal Das Berufungsverfahren „Automatisierungs-, Regelungs- und Messtechnik u. Elektronik“ konnte im Sommerseme- ster 2010 abgeschlossen und die Stelle, die im Rahmen des Projektes 2012 geschaffen wurde, mit Prof. Dr.-Ing. Ralph Schmidt besetzt werden. Im Zusammenhang mit dem MINT-Projekt in Zusammenar- beit mit der Firma CADFEM (Leinfelden) ist der Vertrag mit Mehmet Bakir gemäß der Zeitbefristung aufgelöst worden. Trotz Beendigung des Forschungsprojektes ProInno konnte Ulrike Schwanke im Rahmen der Kinder- und Schülerprojekte weiter beschäftigt werden. Ausblick Die beim Bachelor-StudiengangMaschinenbau gesetzten Qualitätsstandards gilt es zu sichern und Lehrinhalte flexibel an zukünftige Erfordernisse anzupassen. Es ist beabsichtigt, das Angebot an englischsprachigen Vor- lesungen im Bachelor-Studiengang im Umfang eines gesam- ten Semesters (30 Crs.) zu erweitern. Es wird geplant, den konsekutiven Studiengang „Design and Development for Mechanicaland Automotive Engineering“ durch weitere Angebote an deutschsprachigen Masterstudi- engängen zu erweitern. Veröffentlichungen und Vorträge, siehe Anlage, Seite 138