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Jahresbericht 2010-2011

fakultät informationstechnik Jahresbericht 2010 – 2011  »  51 Masterprogramme Durchgeführte Absolventenbefragungen zeigen deutlich, dass die Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen im unmittelbaren Anschluss zunehmend ein einschlägiges Master-Studium ins Auge fassen. Der an der Hochschule Esslingen in Kooperation mit zwei anderen Fakultäten an- gebotene Masterstudiengang Automotive Systems (ASM) trifft die Interessenslage der Absolventen der Fakultät In- formationstechnik allerdings wenig. Aus dieser Erkenntnis heraus laufen derzeit konkrete Planungen, zusammen mit der Hochschule Reutlingen, der Universität Stuttgart, dem Landkreis Böblingen und Industrieverbänden ein Masterpro- gramm „IT-Services“ anzubieten. Dies wäre insbesondere für Softwaretechniker und Kommunikationstechniker eine logische Fortsetzung ihrer akademischen Ausbildung an der Hochschule Esslingen. Evaluation Die Evaluation der Lehrveranstaltungen erfolgte auch in die- sem Berichtszeitraum wieder flächendeckend. Der Rücklauf im Bereich der Pflichtveranstaltungen ist nahezu 100 Pro- zent. Laborveranstaltungen werden von den Studenten als fester Bestandteil der Vorlesungen erlebt und damit meist gemeinsam mit der Vorlesung evaluiert. Die Erwartungshal- tung hinsichtlich der kurzfristig zu bewirkenden Verände- rungen in der Lehre ist auf studentischer Seite sehr hoch. Kooperationen Mittelstandstag In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart veranstaltete die Fakultät Informationstechnik erst- malig einen Mittelstandstag. 33 mittelständische Firmen aus der Region, vom kleinen Ingenieurbüro bis zur großen mit- telständischen Firma, präsentierten sich einen Tag lang mit ihren Produkten und in Vorträgen den interessierten Studie- renden. Das Fazit am Veranstaltungsabend war von beiden Seiten äußerst positiv. Bot es doch den Firmen die Möglich- keit einmal aus dem Schatten der großen, weithin bekannten Arbeitgeber zu treten. Mancher Studierende war erstaunt, welche hoch interessanten Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe angeboten werden. Kompetenzzentrum Virtual Dimension Center (VDC) Durch Teilnahme an der Clusterinitiative des VDC konnte die Fakultät ihre Netzwerkaktivitäten im Bereich des Virtual En- gineering ausbauen. Forschung und Entwicklung bwGRiD Der von der Fakultät Informationstechnik im Rahmen des bwGRiD-Verbundes betriebene Compute-Cluster wird weiter- hin von Anwendern aus dem ganzen bwGRiD und darüber hinaus von Anwendern aus verschiedenen anderen D-GRID Communities aus ganz Deutschland genutzt. Innerhalb der Hochschule Esslingen wird der Cluster vor allem für Strö- mungssimulationen (Star-CCM) und Finite-Element-Berech- nungen (ANSYS) eingesetzt. KaryoSpec Im Rahmen des BMBF-finanzierten Projektes „KaryoSpec“ wird in Kooperation mit der Hochschule Reutlingen und In- dustriepartnern Software entwickelt, die die Rechenleistung von Grafikkarten zur massiv parallelisierten Spektralanaly- se und Bildverarbeitung ausnutzt. Die möglichen Anwen- dungen reichen von der medizinischen Bildverarbeitung bis zur Qualitätssicherung in Chemie und Pharmaindustrie. Bedarfsgerechte technikgestützte Pflege in Baden-Württemberg Das auf drei Jahre angelegte und mit 1,6 Mio. Euro geförderte Projekt auf dem Gebiet des Ambient Assisted Living (AAL) erhielt den Zuwendungsbescheid und konnte seine Arbeit aufnehmen. Das Projekt hat das Ziel, Wissen über innovative Technologien und Technologie-gestützte Dienstleistungen in der Pflege systematisch zu erfassen und durch Transferaktivi- täten in Baden-Württemberg in der Fläche in die Anwendung zu bringen. Das Projekt ist eine Initiative des Sozialministeriums und eine Kooperation zwischen der Hochschule Esslingen und dem Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI).Von Seiten der Hochschule Esslingen bearbeiten die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege und die Fakultät In- formationstechnik das Projekt. Mit Mechatronik und Elek- trotechnik, Versorgungs- und Umwelttechnik treten weitere Ingenieursfakultäten unterstützend hinzu. Forschungssemester: Im Wintersemester 2010/11 war Prof. Dr.-Ing. Harald Mel- cher zum Thema „Bestimmung der elektromagnetischen Exposition von Personen“ bei Firma Narda – Safety Test So- lutions in Pfullingen.