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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010 – 2011  »  49 Dekan Prof. Jürgen Nonnast fakultät informationstechnik fakultät informationstechnik   it Die Informationstechnik (IT) bleibt geprägt durch eine  enorme Nachfrage nach Ingenieuren, insbesondere auch Berufseinsteigern. Allen Prognosen nach wird die Nachfrage nach Informationstechnikern auch in den nächsten Jahren weiterhin stark ansteigen. Auch in diesem Berichtszeitraum waren alle Studienplätze belegt, teilweise überbucht. Die Eingangsqualifikation der Studienanfänger konnte allerdings nicht immer zufrieden stellen. Die Drop-Out-Quote zu sen- ken, ohne die von der Industrie geforderte Qualität unserer Ausbildung zu gefährden, ist Ziel des vom Wissenschaftsmi- nisteriums geförderten Modellversuchs „Studium der indivi- duellen Geschwindigkeiten“, das im Wintersemester begon- nen hat. Dank der Studiengebühren konnten studentische Projekt ausgeweitet werden, um so die Systemkompetenz der Absolventinnen und Absolventen zu steigern und dem zunehmend interdisziplinären Einsatz von Ingenieuren der Informationstechnik gerecht zu werden. Dem dienen auch die Vorarbeiten zu einer zukünftigen Verbreiterung des Stu- dienangebotes im Bereich von IT-Services. Die Einrichtung einer Summer School als ersten Schritt zur Schaffung eines Weiterbildungsangebotes konnte mit großem Erfolg ange- gangen werden. Die Bewilligung eines Drittmittelprojektes im Bereich Ambient Assited Living (AAL) durch das Sozial- ministerium, das gemeinsam mit der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege (SAGP) durchgeführt wird, eröffnet ein enormes Potential für zukünftige Forschungsaktivitäten. Der erstmalig in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart durchgeführte Mittelstandstag soll ne- ben den traditionell engen Kontakten zur lokalen Industrie, den Blick auf für die Region wichtige, aber häufig im Schat- ten der Großen stehende Firmen lenken. Lehre Studium der individuellen Geschwindigkeiten Die Zugangsberechtigungen der Studienanfänger sind sehr vielfältig, der Kenntnisstand insbesondere in den zentralen Ingenieurfächern sehr heterogen. Gepaart mit Defiziten im persönlichen Bereich führt dies dazu, dass ein nicht unerheb- licher Teil der Studienanfänger erst im Studium die Studier- fähigkeit erreicht, oder daran allzu häufig scheitert. Das Stu- dium der individuellen Geschwindigkeit soll den zeitlichen, fachlichen und organisatorischen Rahmen schaffen, damit Studienanfänger, statt das Studium abzubrechen, dieses er- folgreich abschließen. Die Studien- und Prüfungsordnung wurde dahingehend geändert, dass das zweite und das dritte Studiensemester in vier Zeitsemestern durchlaufen werden können. Die damit gewonnen Zeiträume werden von jedem teilnehmenden Studierenden zur Behebung von Defiziten nach einem individuellen Lernportfolio genutzt. Die Fakultät stellt hierfür spezielle Angebote in Mathematik, Physik und Elektrotechnik bereit. Individuell und in Kleinstgruppen ar- beiten die teilnehmenden Studierenden ihre Defizite in den jeweiligen Fächern auf. Angepasste Angebote in Arbeitstech- niken, Zeitmanagement und enges individuelles Coaching fördern die Persönlichkeitsentwicklung. Nach diesem zu- sätzlichen Jahr sollen die Teilnehmer dann das Studium mit dem vierten Studiensemester ganz regulär fortsetzen. Summer School Dem Wunsch der Lernenden als auch der Lehrenden ent- gegenkommend wurde begonnen, neben dem Curriculum, ein weiteres Themenangebot zu etablieren. Dabei handelt