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Jahresbericht 2010-2011

fakultät grundlagen Jahresbericht 2010 – 2011  »  45 zellenkomponenten. Zusätzlich konnte Prof. Dr. Hiesgen Mittel in Höhe von rund 25.000 -€ in den Research projects of Baden-Württemberg/Fuel cell alliance BW zum Thema „Hochauflösende Untersuchung von nanostrukturierten Gasdiffusionsschichten (GDL) mit materialsensitiver Raster- sondenmikroskopie” und in einem Gemeinschaftsprojekt mit DLR und dem ITT/Stuttgart zum Thema „Dynamik des lokalen Strom/Spannungsverhaltens von Nafion-Membranen“ ein- werben. Außerdem stellte das DLR eine Summe von 20.000 € für die Betreuung des AFM-Systems zur Verfügung. Im Januar 2010 wurde ein neues Rastersondenmikroskopsystem (AFM) als Leihgabe des DLR im Rahmen des Forschungskooperati- onsvertrages installiert. Seit August 2010 arbeitet daran der Doktorand Stefan Helmly an dem Thema: „Einfluss von Pla- tin auf die Degradation von Membranen“. Die Arbeit erfolgt in Kooperation mit dem DLR und der Universität Stuttgart. Das fakultätsübergreifende Projekt BREZEL (BREnnstoffZEL- le) der Kollegen Hiesgen, Meichsner (AN) und von Seggern (AN) wird als interdisziplinäres Projektlabor im 2. Semester des Masterstudiengangs „Angewandte Oberflächen- und Ma- terialwissenschaften“ (OMM) angeboten. Aktuell wird an der Entwicklung von Gasdiffusionsmaterialien mit einstellbarem Kontaktwinkel gearbeitet. Internationalisierung Prof. Dr. Otto Strobel führte im Oktober 2010 an der Univer- sität Zaragoza, Spanien, eine Gastprofessur in spanischer Sprache zum Thema „Fiber Optic Technologies“ durch. Im Berichtszeitraum hielt er auf mehreren Konferenzen Vor- träge und war in der Tagungsleitung tätig, so auf der „In- ternational Conference Microwave & Telecommunication Technology – CriMiCo“ in Sewastopol (Ukraine), auf dem „In- ternational Workshop on Telecommunication – IWT“ in Rio de Janeiro (Brasilien), auf der „International Conference on Transparent Optical Networks – ICTON” in Stockholm und der „International Conference on Composites or Nano Engi- neering – ICCE“ in Shanghai, China. In einigen Fällen hielten auch ehemalige HE-Studierende, deren Bachelor-Arbeiten er betreut hatte, dort Vorträge. Im Oktober 2010 waren Rektor Prof. Dr. Anatoli Geraschen- ko und Prorektor Prof. Dr. Dr. Sc. des Moskowski Aviation Institut (MAI) mit einer Delegation an unserer Hochschule, um den Partnerschaftsvertrag zu erneuern. Im Mai 2011 fand der Gegenbesuch von Rektor Prof. Dr. Bernhard Schwarz und Prorektorin Prof. Dr. Stefani Maier in Moskau statt. Im Juni 2011 reiste Prof. Strobel im Rahmen eines gemeinsamen For- schungsprojekts mit dem MAI nach Moskau. Darin war auch die Bachelorarbeit von Christian Betz (Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik) eingebunden, die er unter der Betreuung von Prof. Strobel und Prof. Dr. Vladimir Rastorguew (MAI) durchführte. Für diese Arbeit bekam Christian Betz den Louis- Schuler-Preis. Prof. Dr. Renate Hiesgen beteiligte sich mit einem Vortrag an der 218. Tagung der „Electrochemical Society“ in Montreal (Kanada). Die Reise wurde mit einem Besuch des NRC In- stitut für Fuel Cell Innovation in Vancouver (Kanada) als Ab- schlusstreffen des gemeinsamen Projektes verbunden. Kolle- gin Hiesgen nahm außerdem am “International Workshop on Scanning Probe Microscopy for Energy Applications 2011, 8. – 10. Juni, in Mainz und am „European Fuel Cell Forum 2011“, 28. Juni – 1.Juli in Luzern, Schweiz teil. LAbore/Institute Mathematisches Institut Im Mathematiklabor am Standort Stadtmitte hat Prof. Dr. Martin Stämpfle Exponate in Glasschaukästen installiert. Das Ziel ist es, den Studierenden die Bedeutung der Mathema- tik in Zusammenhang mit technischen Geräten zu verdeut- lichen. Physiklabore Im Labor für technische Physik fand an dem neuen Raster- kraftmikroskop (AFM) im Wintersemester 2010/11 wieder die bei den Studierenden aus der Biotechnologie gut einge- führte Lehrveranstaltung „Physikalische Bioanalytik“ statt. Das Gerät wird inzwischen auch für Messungen im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten verwendet. Das Rastere- lektronenmikroskop der Fakultät wird nach wie vor intensiv für Lehre, Forschung und Industrieaufträge genutzt. Die- se drei Bereiche entsprechen jeweils etwa einem Drittel der zeitlichen Gesamtnutzung. Der Bereich Lehre repräsentiert hier unter anderem Analysen für Master-, Bachelor- und Pro- jektarbeiten aus verschiedenen Fakultäten. Der größere Teil der Industrieaufträge wurde direkt erteilt, der Rest kam über Steinbeis-Transferzentren. Der im Physiklabor A seit einigen Semestern von Prof. Käß eingeführte Versuch zum Thema „Helmholtzresonator“ fand bei den Studierenden großen Anklang. So wurde er im März 2011 auf einem Workshop der Deutschen Physikalischen Ge- sellschaft vorgestellt und auch interessiert aufgenommen. Es steht zu erwarten, dass er zum Beispiel an der FU Berlin Ein- zug in das Physiklabor halten wird. Sowohl im Physiklabor A als auch im Physiklabor B wurde im Berichtszeitraum die Installation neuer Experimente für die Studierenden in Angriff genommen, im Wintersemester 2011/12 sollten diese dann zum Laufen kommen.