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Jahresbericht 2010-2011

fakultät grundlagen 44  «  Jahresbericht 2010 – 2011 halb der Hochschule, zu den Sekretariaten, den Studiengan- gleitern und natürlich zu den Studierenden wird ausgebaut, um mehr qualifizierte Quereinsteiger aus den generischen Ingenieur-Studiengängen für den polyvalenten Ingenieurpä- dagogik-Abschluss zu begeistern und zu gewinnen. Der erste dieser Quereinsteiger hat im Sommersemester 2011 seine Bachelor-Urkunde bereits entgegengenommen. Mit der erneuten erfolgreichen Durchführung der IP-Sum- mer-School für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und des Technischen Gymnasiums konnte im August ein weiterer Impuls im Bereich der Lehre gesetzt werden. Der Erfolg der IP-Summer-School für die teilnehmenden Studie- renden sowie Schülerinnen und Schüler steht außer Frage. Selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist ein wesentliches Werkzeug zur Erlan- gung nachhaltigen Wissens. Für die Studierenden stellt die Summer-School eine ausgezeichnete Plattform dar, um Lehr- konzepte zu erproben und zu verfeinern. Diese frühzeitigen Erfahrungen können gewinnbringend in die Vorlesungen zur Methodik, Fachdidaktik und Pädagogik eingebracht werden. Für die Hochschule Esslingen stellt die IP-Summer-School bereits heute ein Angebot dar, welches über die Landkreis- grenzen hinaus die Attraktivität der Hochschule als zukünf- tigen Studienort aufzeigt. Den zukünftigen Arbeitgebern der Ingenieurpädagogik-Absolvententinnen und -Absolventen der Hochschule Esslingen – den kooperierenden beruflichen Schulzentren – wird deutlich, welche Maßnahmen in Esslin- gen ergriffen werden, um möglichst gute zukünftige Lehrer auszubilden. Zusätzliche Übungen und Tutorien  aus Studiengebühren Wie zu erwarten, zeigte sich bei den freiwilligen, aus Studi- engebühren finanzierten Zusatzübungen sehr deutlich, dass die Struktur dieser Angebote im Bereich Physik individuell an die einzelnen Studiengänge angepasst werden muss. So wird nun für die Fakultäten Versorgungstechnik und Umwelttech- nik und Informationstechnik ein studentisches Tutorium im ersten Fachsemester angeboten, während bei Chemieingeni- eurwesen und Biotechnologie klassische Gruppenübungen mit einem Lehrbeauftragten sinnvoller erscheinen. Im Be- reich Mathematik sind die Tutorien und Vortragsübungen sehr gut eingeführt und werden von zahlreichen Studieren- den in Anspruch genommen. Aufgrund des Rückgangs der Studiengebühren wurden diese Angebote im Wesentlichen auf das erste Semester beschränkt. Im Augenblick ist nicht klar, in welcher Form sie nach der im Sommersemester 2012 erfolgenden Abschaffung der Studiengebühren weiter ge- führt werden können. Studierfähigkeitstest Eigentlich hätte ab dem Wintersemester 2011/12 die klas- sische Hochschulzugangsberechtigung durch einen ver- pflichtenden Studierfähigkeitstest als weiteres Zulassungs- kriterium ergänzt werden sollen. Kollegen von verschiedenen Hochschulen in Baden-Württemberg arbeiteten seit 2009 unter Federführung der Hochschule Ulm an einem entspre- chenden Testverfahren. Die Verantwortung für die Erstellung von Aufgaben in zwei Teilbereichen lag bei der Hochschu- le Esslingen. Im Bereich „Mathematik“ hatte diese Prof. Dr. Axel Stahl, im Bereich „Formalisieren von Zusammen- hängen“ Prof. Dr. Hanno Käß. Wesentliche Beiträge liefer- te auch Prof. Dr. Günther Kurz. Während der Laufzeit des Projekts konnte von März 2010 bis August 2011 Dr. Maren Reimold als akademische Mitarbeiterin gewonnen werden. Nicht zuletzt aufgrund ihrer sehr engagierten Unterstützung konnten mehrere hundert Testaufgaben erstellt und einge- hend mit Schülern der Klassen 12 und 13 an verschiedenen Schultypen erprobt werden. Das Projekt ist damit erfolgreich abgeschlossen – allerdings wird es nun doch nicht zu einem verpflichtenden Studierfähigkeitstest im Land kommen. Die beteiligten Kollegen wollen nun die erarbeiteten Resultate in das neue landesweite INLINE-Projekt einbringen. E-Learning An der E-Learning-Initiative unserer Hochschule beteiligte sich Prof. Dr. Renate Hiesgen zusammen mit Prof. Dr. Georg Meichsner mit einem Projekt zum Thema „Entwicklung eines interaktiven Programms zur Farbrezeptberechnung“. Prof. Dr. Hanno Käß lieferte einen Beitrag unter dem Motto „Ak- tualisierung physikalischer Grundkenntnisse“. Ein Gemein- schaftsprojekt mit dem Titel „Video-Lektionen Grundlagen- mathematik“ wurde von Prof. Dr. Gabriele Gühring, Prof. Dr. Karin Melzer, Prof. Dr. Timm Sigg und Prof. Dr. Jürgen Koch beigesteuert. Prof. Dr. Günther Kurz war aktiv auf dem Gebiet „Integration von Skripten und interaktiven Testaufgaben im Fach Physik“. Neue Lehrveranstaltungen Prof. Dr. Christian Holler bietet in der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik seit Neuestem eine Vorlesung zum The- ma „Erneuerbare Energien“ als Wahlfach an. Prof. Dr. Karin Melzer bietet im MBA eine Vorlesung zum Thema „Quantita- tive Methoden“ an. Forschung und Entwicklung Durch einen neuen Forschungsauftrag des Deutschen Zen- trums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und durch ein neues Forschungsaversum der Landesregierung über die Batterie- und Brennstoffzellenallianz Baden-Württemberg (BBA-BW) kann Prof. Dr. Renate Hiesgen die Stelle von Ines Wehl wei- ter finanzieren. Ziel sind AFM-Messungen an Kathodenma- terialien für Lithium-Schwefel-Batterien und an Brennstoff-