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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010– 2011  »  39 Dekan Prof. Christof Wolfmaier fakultät fahrzeugtechnik fakultät fahrzeugtechnik fz Die Fakultät bietet einen Bachelor-Studiengang mit drei parallelen Zügen an, die sich im Hauptstudium in die vier Vertiefungsrich- tungen Antrieb, Fahrwerk und Regelsysteme, Karosserie sowie Ser- vice und Kundenbetreuung verzweigen. Die Diplomstudiengänge sind endgültig ausgelaufen. Im Berichtszeitraum hat sich die Fakultät Fahrzeugtechnik FZ mit anderen Fakultäten, primär mit der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik (ME) zum Thema der Elektromobi- lität auseinandergesetzt. Als gemeinsames Ziel wurde ein Konzept erarbeitet, das einen kooperativen Studienschwerpunkt darstellt und mit den Zugangsvoraussetzungen gleichermaßen für FZ- und ME- Studierende geeignet ist. Die Bewerberzahlen liegen weiterhin durchschnittlich zwischen vier und acht Bewerbern je Studienplatz. Ebenso ist die Annahmequote mit ca. 60% sehr hoch. Der Überfüllung des Studienganges wurde durch moderate Zulassung und durch ein Nachrückverfahren begeg- net. Die Fakultät ist voll ausgelastet. Durch die Verblockung von Vorlesungen aus verschiedenen Vertie- fungsrichtungen ergeben sich nach wie vor in mehreren Veranstal- tungen kapazitive Engpässe in den Hörsälen. Die Zahl der Studie- renden in der Fakultät ist auf ca. 790 Studentinnen und Studenten angestiegen. In Kooperation mit den Fakultäten Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik und Informationstechnik werden englischsprachige Masterstudiengange in Automotive Engineering unter dem Dach der Fakultät „Graduate School“ sehr erfolgreich durchgeführt. Im Berichtszeitraum nahm die Hochschule Esslingen wiederholt unter der Federführung von FZ-Studenten an mehreren Events des „Formula Student-Wettbewerbs“ teil. Dieser internationale Konstruk- teurswettstreit mit einer starken Außenwirkung wurde von der Hoch- schulleitung und Fakultätsleitung sowie zahlreichen Sponsoren mas- siv unterstützt. Für die Mitwirkung an den Formula-E-Wettbewerben wird mit der Fakultät ME und der Universität Stuttgart kooperiert. Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich ca. 100 Studierende der Hochschule in Projekten und Abschlussarbeiten für das Formula-Stu- dent-Projekt engagiert. Bei den Events schneidet das Team unserer Hochschule immer besser ab, so in Österreich auf dem Platz 6/27 und in Hockenheim auf dem Platz 10/80 und in Varano auf Platz 5/50. In Italien glänzte unser Team u.a. mit der schnellsten Runde im Endurance. Das Fahrzeug erhielt ferner von der ATA den SPECIAL AWARD “STYLE AND FINISHING QUALITY”. ATA steht für Asso- ciazione Tecnica dell´automobile und entspricht dem VDI in Italien. Lehre Vorlesungen Die Vorlesungen wurden gemäß Studien- und Prüfungsord- nungen des Studienganges FZB mit den Zügen A, B und C und die der Master-Studiengänge ASM und DDM sowie die zusätzlichen Wahlangebote abgedeckt. Die Fakultät FZ betei- ligt sich nicht nur an der Lehre der beiden Masterprogramme sondern stellt u.a. den Studiengangleiter für das Automotive Systems Master Programm, Prof. Erich Schindler. Die Sit- zungen der Studienkommission wurden regelkonform ab- gehalten. Die Vorlesungen der Fakultät wurden im Berichts- zeitraum wieder flächendeckend evaluiert. Zur Reduktion der Drop-out-Quote wurden in zahlreichen Fächern Tutorien angeboten. Das Angebot wurde auf Wunsch der Studieren- den noch weiter ausgebaut. Eine wachsende Zahl der Absol- venten sieht im Bachelor-Abschluss keine Zielqualifikation mehr, die für das Berufsleben ausreicht und strebt unmit- telbar nach der Bachelor-Thesis in Masterprogramme. Die Graduate School bietet jedoch nur für ein eingeschränktes Spektrum der FZ-Absolventen eine Perspektive und so ver- liert die Hochschule viele sehr gute Absolventen in Master- Programme anderer Hochschulen – meist im Inland. Viele der FZ-Absolvent gehen aber auch mit dem Bachelor- Abschluss direkt in den Arbeitsmarkt. Exkursionen Die einzelnen Schwerpunkte führten unter großer Beteili- gung der Studierenden interessante Exkursionen zu Firmen der Fahrzeugindustrie im In- und Ausland durch. Die Teilnah- me an Exkursionen ist obligatorisch.