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Jahresbericht 2010-2011

Jahresbericht 2010 – 2011  »  31 Dekan Prof. Dr.-Ing. Joachim Domnick fakultät angewandte naturwissenschaften fakultät angewandte naturwissenschaften an Im System Bachelor/Master haben die Abgänger der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften (AN) ihren Platz gefunden. Soweit durch die Nachfrage bei Absolventinnen und Absol- venten und aus persönlichen Gesprächen bekannt, sind die Ba- chelorabschlüsse in der einschlägigen Industrie anerkannt. Der angebotene Masterstudiengang Angewandte Oberflächen- und Materialwissenschaften (OMM) sowie die erfolgreich gestartete Kooperation des Studienganges Biotechnologie (BTB) mit der Universität Tübingen stellen allerdings willkommene Alterna- tiven dar und steigern die Attraktivität der Fakultät insgesamt. Auf dem Gebiet der Lehre sind die erfolgreichen Bemühungen der Fakultät zur weiteren Einführung von Methoden des E-Lear- ning hervorzuheben. Die Forschungsaktivitäten der Fakultät be- wegen sich auf einem stabilen, jedoch noch steigerungsfähigen Niveau. Derzeit werden in der Fakultät unter anderem DFG- und und BMBF-geförderte Forschungsvorhaben bearbeitet. Eine wei- tere Verbesserung der Randbedingungen für die Forschung kann durch die Fertigstellung des neuen biotechnologischen Labors in den Räumen der alten Mensa erwartet werden. Aufgrund der stabilen Bewerberzahlen wurde die Aufnahmekapazität des Ma- sterstudiengangs Angewandte Oberflächen- und Materialwis- senschaften (OMM) im Sinne der Zukunftssicherung von bisher 20 auf 25 Plätze pro Jahr erweitert. Im Berichtszeitraum konnte die Verwendung von E-Learning Werkzeugen, insbesondere auch der Lehrplattfom Moodle, weiter ausgebaut werden. Mittlerweile nutzen nahezu alle Professoren Moodle in der einen oder anderen Form aus. Entsprechend war die Beteiligung der Fakultät AN an der Veranstaltung „Zukunfts- werkstattLehre“überproportionalhoch.Prof.Dr.AndreasScheibe erhielt darüber hinaus eine hochschulinterne Förderung zur Ent- wicklung von Flash-Elementen zum Einsatz in der Lehre. Die gebotene hohe Qualität der Lehre (Professoren und Lehrbe- auftragte) wurde auch in der Auswertung der regelmässig durch- geführten Evaluationen sowie der Absolventenbefragungen deutlich. Fraglich ist derzeit allerdings, ob aus Kostengründen die Zahl der Lehrbeauftragten aufrecht erhalten werden kann. WerbemaSSnahmen und Bewerberzahlen Im Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen/Farbe und Lack (CIB) ist die Bewerberlage zwar stabil, jedoch auf einem relativ niedrigen Niveau. Als Hauptgrund hierfür wird die starke Anwendungsorientierung des Studienganges bzw. der fachlichen Orientierung angesehen, die möglichen Interessen- ten zum Teil erst im Rahmen einer vorgeschalteten Berufsaus- bildung deutlich wird. Bezeichnenderweise hat CIB gerade im SS einen sehr hohen Anteil von Erstsemestern mit beruflicher Vorbildung. Um die Gruppe der Schulabgänger gezielt anzu- sprechen, wurden die Bemühungen weiter verstärkt, unter anderem durch Vorträge an Schulen, Berufsinformationstage, Experimentiertage für Schüler in den Laboren von CIB. Auch das erfolgreiche, sich eher mittelfristig auswirkende, vom Kultusministerium initiierte Weiterbildungsprogramm „Farbe und Lack“ für Gymnasiallehrer wird weitergeführt. Mit der ein- schlägigen Industrie haben bereits erste Gespräche stattge- funden, auf denen Maßnahmen zur besseren Anwerbung von Abiturienten diskutiert wurden, insbesondere für die Zeit nach den Doppelabschlüssen. Unterstützt werden diese Aktivitäten auch durch den Verband der Lackindustrie (VdL), da die Bran- che bereits jetzt einen deutlichen Fachkräftemangel spürt, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Die Bewerberzahlen im Bachelorstudiengang BTB sind auf sehr hohem Niveau stabil, die Qualität der Erstsemester leidet allerdings etwas unter der stark schwankenden Annahmequo- te. Spezielle Werbemaßnahmen für BTB sind daher nicht er- forderlich, allerdings werden die im Rahmen der Werbung für CIB besuchten bzw. durchgeführten Veranstaltungen immer auch für BTB genützt. Die Bewerberzahlen im Masterstudiengang OMM haben sich bei zehn Studienplätzen pro Semester auf 20 bis 25 eingepen-