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Jahresbericht 2010-2011

gleichstellungsbeauftragte Jahresbericht 2010 – 2011  »  29 Mechatronik/Elektrotechnik, Versorgungs-und Umwelttech- nik, (Internationales) Wirtschaftsingenieurwesen und Wirt- schaftsinformatik an der Hochschule zunächst für die Dauer von einem Jahr (eine Option zur Verlängerung wurde vom MWK in Aussicht gestellt) eingerichtet werden. Der Antrag der Hochschule wurde von den Gutachtern unter Auflagen positiv gevotet. Girls‘ Day Die Hochschule Esslingen war auch 2011 beim Girls’ Day stark engagiert, um Schülerinnen mit technischen Fächer be- kannt zu machen. Am 14.03.2011 kamen rund 200 Mädchen an die Hochschule, um sich an allen drei Standorten Themen der Hochschule vorführen zu lassen und selber mitzuma- chen. Ziel der Hochschule Esslingen ist es, im Rahmen des bundesweiten Girls’ Days Mädchen Einblick in Berufsfelder zu geben, die sie nur selten oder gar nicht in Betracht ziehen. Gender Mainstreaming an der Hoch- schule und MaSSnahmen zur Erhö- hung des Professorinnenanteils Verankerung der Gleichstellung im Leitbild der Hochschule Die Leitbildkommission hat ihre Arbeit abgeschlossen und Familienfreundlichkeit und die Gleichstellung der Geschlech- ter wurde in die Werte des Leitbildes aufgenommen. Die Hochschule Esslingen setzt sich zum Ziel „familiengerecht und antidiskriminierend“ zu sein. „Wir fördern die Vereinbar- keit von Studium, Beruf und Familie. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist uns selbstverständlich. Wir wirken Benachteiligungen aller Art aktiv entgegen.“ Berufungen Im Berichtszeitraum haben sich 329 Bewerber und 86 Bewer- berinnen in 15 Berufungsverfahren beworben. Das entspricht einem Bewerberinnen-Anteil von 20%. In den Verfahren haben sich die Gleichstellungsbeauftragten oder auch ihre bestellten Vertreterinnen aktiv an den Sitzungen der Beru- fungskommissionen und an den Berufungsvorträgen beteili- gt sofern es ein gemischtes Bewerberfeld gab. Acht Verfahren wurden beendet, sechs Professoren und zwei Professorinnen konnten berufen werden. Bei den Berufungen beträgt der Frauenanteil damit 25%. Somit erhöhte sich der Anteil der Professorinnen in der Professorenschaft inzwischen auf 17%. Am 08.03.2011 fand ein Workshop zum Thema Berufungen statt, bei dem unter anderem überlegt wurde, wie unsere Ausschreibungen und Verfahren noch attraktiver gestaltet werden könnten. Professorinnenprogramm Das Professorinnenprogramm wurde vom Bundesministeri- um für Bildung und Forschung (BMBF) und den Bundeslän- dern zur Erhöhung des Frauenanteils an den Professuren ins Leben gerufen. In Baden-Württemberg waren 10 Hochschu- len erfolgreich mit insgesamt 18 Vorgriffsprofessuren und 5 Regelprofessuren. Der Hochschule Esslingen ist es gelun- gen, eine Förderung für zwei vorgezogene Professorinnen einzuwerben. Prof. Dr. Jutta Groos ist die zweite Professorin, die von dem Förderprogramm profitiert. Sie wurde zum Win- tersemester 2010/11 in die Fakultät Grundlagen berufen. Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm, Promotionsprogramm und Infoabend „HAWTech(FH) Professorin“ Durch das vom Wissenschaftsministerium Baden-Württem- berg finanzierte Mathilde-Planck-Programm soll mittelfristig die Zahl der Professorinnen erhöht werden. Das Lehrauf- tragsprogramm ermöglicht Frauen durch die Finanzierung eines Lehrauftrags pädagogische Erfahrung an Hochschulen zu sammeln. Im Berichtszeitraum wurden an der Hochschu- le Esslingen vier Lehrbeauftragte im Wintersemester und sechs im Sommersemester gefördert. Die Lehraufträge wur- den in zwei Fakultäten vergeben. Gemeinsam mit Prof. Dr. Constanze Engelfried, HAW Mün- chen, betreut Prof. Dr. Birgit Meyer bereits den fünften Promotionsbegleitzirkel des Mathilde-Planck-Promotions- Programms. Der Begleitzirkel Promotion ist ein Gruppen- Mentoring und unterstützt Frauen auf dem Weg zur Promo- tion. Er findet an der Hochschule Esslingen drei bis vier Mal im Jahr statt. Am 20.05.2011 hat die LaKoF wieder einen Infoabend zum Thema „HAWTech(FH) Professorin“ angeboten. Prof. Dr. Gabriele Gühring hat als Beraterin für Frauen auf dem Weg zur FH-Professur teilgenommen. Am 29.09.2011 veranstaltet die Lakof das Seminar „Pro- motionsstart“ in Esslingen. Frauen, die eine Dissertation anstreben, erhalten von Prof. Dr. Uta Mathis und Prof. Dr. Engelfried Tipps zur Suche nach Thema, Betreuung und Fi- nanzierung rund um das Thema Traumziel „Frau Doktor“ oder: „Wie starte ich eine Dissertation?“.