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Jahresbericht 2010-2011

haushalt und personal 26  «  Jahresbericht 2010 – 2011 Zusätzlich zu den Haushaltsmitteln standen der Hochschule Einnahmen aus Studiengebühren in Höhe von rund 2,7 Mio. EUR zur Verfügung. Gegenüber dem Vorjahr ist das Gebüh- renaufkommen nahezu konstant geblieben. Die zusätzlich zugewiesenen Mittel wurden insbesondere aus den Programmen „Hochschule 2012“ und „Hochschul- pakt 2020“ sowie für Großgeräte zur Verfügung gestellt. Das sog. MINT-Programm ist im Oktober 2010 ausgelaufen. Die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Arbeitsverträge wurden ab- gewickelt. Im Programm wurden an der Hochschule fast 50 Stellen für Absolventen geschaffen, die gemeinsam von den Firmen und dem Land Baden-Württemberg 12 Monate finan- ziert werden (siehe Anlage, Seite 97,98, Tabelle 15, 16, 17, 18). Personal Personalstatistik im Professorenbereich Die Anzahl der ProfessorenInnen hat sich durch die Zuwei- sungen aus dem Ausbauprogramm Hochschule 2012 deut- lich erhöht. So stieg die Zahl der ProfessorenInnen im Jahr 2011 auf insgesamt 211. Personalstatistik im Beschäftigtenbereich Im Jahr 2010 wurden im Vergleich zum Vorjahr 109 (88) Ein- stellungen vorgenommen. 73 (45) Personen sind aus dem Be- schäftigungsverhältnis ausgeschieden. Zum Stand 01.01.2011 waren 356 Personen beschäftigt. Dies ist eine Zunahme von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Des Weiteren stieg die Zahl der kurzzeitigen Beschäftigungs- verhältnisse (unter 6 Monate) und der nur monatsweisen Verlängerungen von befristeten Beschäftigungsverhältnissen weiter an. Dies liegt u.a. an der vorübergehenden Übernah- me von AbsolventInnen, um einen lückenlosen Übergang in ein Arbeitsverhältnis außerhalb der Hochschule zu ermögli- chen aber auch an der Erhöhung der Beschäftigungsverhält- nisse, die aus Drittmitteln finanziert werden. Aus Drittmitteln werden derzeit knapp 50 Personen be- schäftigt. Zum Stand 01.08.2011 wurden über 50 Personen ganz oder teilweise aus Studiengebühren finanziert. Durch die baldige Abschaffung der Studiengebühren herrscht hier eine gewisse Unsicherheit. Es ist dringend erforderlich, dass die Landesregierung schnellst möglich die versprochenen Ersatzmittel mit den entsprechenden Nutzungsvorgaben freigibt, um hier Planungssicherheit sowohl für die Beschäf- tigten als auch für die Fakultäten herstellen zu können. Seitdem die Hochschule Esslingen als familienfreundliche Hochschule zertifiziert wurde, ist die Zahl der Beschäftigten, die Elternzeit in Anspruch nehmen, deutlich gestiegen. Zum 01.01.2007 waren 1,5 % der Beschäftigten in Elternzeit, davon waren 16 % Männer. Im Jahr 2010 haben 4 % der Beschäf- tigten Elternzeit in Anspruch genommen. Der Anteil der Männer hat sich zudem deutlich erhöht und lag bei 33 %. MINT-Programm In Kooperation mit großen Konzernen und mittelstän- dischen Unternehmen hat die Hochschule das MINT-So- fortprogramm der Landesregierung umgesetzt. Insgesamt wurden 73 Stellen ausgeschrieben. In der Hochphase des MINT-Sofortprogramms waren 45 MitarbeiterInnen für ver- schiedenartigste MINT-Forschungsthemen in den Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Informationstechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Elek- trotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen beschäftigt. Ausbildung Die Hochschule bildet derzeit neun Personen aus: Kaufleu- te für Bürokommunikation (IHK) und Feinwerkmechaniker (HWK). Im Berichtszeitraum haben vier Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Drei Ausgebildeten konnte die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis angeboten werden. Einführung des Online-Abwesenheits-  kalenders mit QIS-SVA Aufgrund der Empfehlung der Festool Engineering GmbH wurde geprüft, inwiefern die bestehende Software genutzt werden könnte, um den Beschäftigten einen besseren Ser- vice zu bieten. In diesem Zusammenhang wurde Anfang 2010 ein Online-Abwesenheitskalender mit QIS-SVA einge- führt. Dieses Modul wurde sehr gut von den Beschäftigten angenommen. Zusammenarbeit mit dem Personalrat und der Schwerbehindertenvertretung Im Hinblick auf die ständig wachsende Zahl an Personalmaß- nahmen und Dienstvereinbarungen kommt einer intensiven, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Personalrat be- sondere Bedeutung zu. Der Personalrat hat sich amit groß- em Nachdruck für die Interessen der Beschäftigen eingesetzt und konstruktiv an allen Personalmaßnahmen mitgewirkt. Gemäß § 71 SGB IX hat die Hochschule Esslingen die ge- setzliche Pflicht auf wenigstens 5 % der Arbeitsplätze schwer- behinderte Menschen zu beschäftigen. Im Jahr 2010 wurde diese Quote mit 5,02 % nur knapp erreicht. Dies ist im Ver- gleich zum Vorjahr (6,51 %) ein deutlicher Rückgang. Zudem ist zu befürchten, dass im Jahr 2011 die Mindestquote nicht mehr erfüllt wird. Um finanzielle Einbußen und weitere Kon- sequenzen abzuwenden, ist es dringend erforderlich, bei der Besetzung von Neustellen unter Beteiligung der Schwerbe- hindertenvertretung noch intensiver zu prüfen, inwieweit die jeweiligen Stellen mit schwerbehinderten Personen besetz- bar sind. Es ist außerordentlich wertvoll, wenn sowohl die Personal- vertretung als auch die Schwerbehindertenvertretung die Ar- beit der Hochschule konstruktiv unterstützen.