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Jahresbericht 2010-2011

bauten, forschung und entwicklung Jahresbericht 2010 – 2011  »  23 institut für angewandte forschung Soziale Arbeit, gesundheit und Pflege (IAF) Prof. Dr. Angelika Diezinger, leiterin iaf Soziale Arbeit, gesundheit und Pflege personalia Geschäftsführende Leitung: Prof. Dr. Angelika Diezinger Stellvertreter: Prof. Dr. Thomas Heidenreich Forschungsreferentin: Dr. Heidi Reinl Wiss. Hilfskraft: Carola Leonhardt B.A. Mitglieder und Personalentwicklung Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 31. Zum Ende des Sommersemesters 2011 sind sieben Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter in FuE-Projekten beschäftigt. Zwei Wissenschaftlerinnen bearbeiten bereits das zweite. bzw. dritte Projekt, wodurch nicht nur die Kontinuität der wissenschaftlichen Arbeit personell gestärkt, sondern auch die Verstetigung des wis- senschaftlichen Mittelbaus in der Forschung weiterhin nachhaltig unterstützt wird. Derzeit sind vier Absolventinnen der Hochschule Esslingen in den Forschungsprojekten am IAF angestellt, weshalb die Nachwuchsqualifizierung am Institut positiv zu bewerten ist. Zudem werden drei weitere Absolvent/inn/en in Kürze in For- schungsprojekten ihre Arbeit aufnehmen. Institutsentwicklung und Ausgewählte Antrags- und Projektaktivitäten Mit 19 Antragstellungen hält sich die Projekt- und Antragsentwick- lung weiterhin auf einem hohen Niveau. Insgesamt begannen vier neue Forschungsprojekte, und drei Forschungsprojekte wurden er- folgreich beendet. Abgelehnt wurden zwölf Anträge; bewilligt wur- den fünf Anträge. Offen sind derzeit noch zwei Antragsverfahren beim Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie bei der Heidehof-Stiftung. Zum ersten Mal wurde ein Antrag im 7. Forschungsrahmenpro- gramm der EU-Kommission eingereicht mit Prof. Dr. Thomas Heidenreich in koordinierender Funktion für die Hochschule Ess- lingen. Im Laufe der Antragsentwicklung konnten die internationa- len Beziehungen weiter ausgebaut werden, so dass wir inzwischen auch für Projektentwicklungen aus anderen EU-Staaten angefragt werden. Im Landesförderprogramm „Innovative Projekte“ waren wir erneut mit zwei Anträgen erfolgreich. Sowohl das Projekt von Prof. Dr. Ka- rin Reiber, „Die Zukunftsfähigkeit der Pflegepädagogik in Baden- Württemberg“ (in Kooperation mit Hochschule Ravensburg-Wein- garten), als auch das Projekt „Tafel-Monitor“ unter Leitung von Prof. Dr. Katja Maar (in Kooperation mit der Hochschule Furtwan- gen) wurden im Berichtszeitraum bewilligt. Das Projekt „Bedarfsgerechte technikgestütze Pflege in Baden- Württemberg“, ein Kooperationsprojekt der beiden Fakultäten IT und SAGP (in Kooperation mit dem Forschungszentrum Informa- tik in Karlsruhe), nahm unter Leitung von Prof. Dr. Astrid Elsbernd und Prof. Dr.-Ing. Kai Warendorf seine Arbeit auf. Damit hatte er- neut ein fakultätsübergreifender Antrag Erfolg, und ein zukunfts- weisendes Projekt im Forschungsschwerpunkt „Alternde Gesell- schaft“ kann realisiert werden. Das Anfang 2011 gestartete kooperative Promotionsprojekt „Leh- rer-Schüler-Beziehung und Lehrergesundheit“ unter Leitung von Prof. Dr. Karin Reiber gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Bohl vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen mar- kiert einen weiteren Meilenstein in der Institutsentwicklung. Das Projekt ermöglicht zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen – je von der Hochschule Esslingen und von der Universität Tübingen – ein Promotionsstipendium. Frau Bärbel Wesselborg erhält das Stipen- dium als Esslinger Absolventin. Mit der Einführung der Trennungsrechnung müssen seit Sommer 2010 Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit der Finanzabtei- lung sorgfältig auf ihre Zuordnung in den wirtschaftlichen oder nicht-wirtschaftlichen Bereich geprüft werden. Dies führte zu- nächst zu Reibungsverlusten. Ein Antrag von Prof. Dr. Bettina Mül- ler und Prof. Dr. Ulrike Zöller musste infolgedessen zurückgezogen werden. Inzwischen liegt eine Reihe handhabbarer Kriterien vor, die nunmehr in der Praxis der Projekt- und Antragsentwicklung erprobt werden können. Die Kooperation zwischen Forschungsreferat, Forscher/-innen und Drittmittelverwaltung ist dadurch enger und intensiver geworden. Die Forschung an Fachhochschulen sieht sich durch die hohe Lehrbelastung der Professorinnen und Professoren sowie noch wenig ausgebauten Verwaltungsstrukturen besonderen Herausforderungen gegenüber. Das IAF beteiligte sich im Juni 2011 am Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart und präsentierte dort die für die Kinder- und Jugend- hilfe relevanten Forschungsprojekte wie etwa „Umsetzung von §8a SGB VIII (Schutzauftrag) in Baden-Württemberg“ unter Leitung von Prof. Dr. Christine Köckeritz und Prof. Dr. Susanne Dern sowie das Projekt von Prof. Dr. Kurt Möller „Entstehung und Entwicklung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund“. Weitere Informationen über Antrags- und Projektaktivitäten sowie über Publikationen und Vorträge, siehe Anlage, Seite 105, und unter http://www.hs-esslingen.de/de/31974.