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Jahresbericht 2010-2011

bauten, forschung und entwicklung 22  «  Jahresbericht 2010 – 2011 institut für angewandte forschung mechatronik (IAF) Prof. dr.-ing. harald töpfer, leiter iaf mechatronik Der Berichtszeitraum Wintersemester 2010/11 und Sommer- semester 2011 war wie bereits in den letzten Jahren geprägt von zahlreichen Anfragen und Projektideen aus der regionalen und meist mittelständischen Industrie. Das Institut für Angewandte Forschung mit Schwerpunkt Mechatronik in Göppingen ist in der Region bekannt für Kooperationsmöglichkeiten mit der Hoch- schule angefangen bei Praktikantenarbeiten über Studien- und Diplomarbeiten bis hin zu Forschungskooperationen. Innovations- förderprogramme wie das ZIM das BMWi oder auch die Innova- tionsgutscheine des Landes Baden-Württemberg werden intensiv in Anspruch genommen um im vorwettbewerblichen Bereich Ko- operationsprojekte mit öffentlicher finanzieller Unterstützung vor- anzutreiben. Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Mechatronik in Göppingen trägt hierzu nach wie vor sehr viel bei. Dort sind die Firmen in ihren Interessen vertreten, am IAF ist es die Hochschule und sowohl das Netzwerk als auch das IAF können als Vermittler und Multiplikatoren Aufklärungsarbeit leisten und zum Wohle bei- der Seiten aktiv werden. Das letzte Jahr war in dieser Kooperation sehr stark geprägt durch die Beantragung des Landesclusters Me- chatronik Baden-Württemberg, das erfolgreich eingeworben wer- den konnte und für 3 Jahre aus EU-Mitteln kofinanziert wird. Projekte Die Entwicklung der Projekt- und Antragsaktivitäten ist auf Seite 96, 97, Tabellen 13, 14 zusammengefasst. NebenderfürIAFsoriginärenAufgabederangewandtenForschung ist auch die Dienstleistung hinsichtlich Qualifizierung und Test, die Verfügbarkeit von Anlagen und Knowhow, das in den Firmen nicht vorhanden ist, sowie die Aus- und Weiterbildung von deren Mit- arbeitern (beispielsweise durch Summer Courses) ein erweiterter Arbeitsbereich des IAFs. Entwicklung Die Vielzahl der laufenden und beantragten Projekte bewirkt weiter- hin wie schon im Vorjahr ein großes Team an Forschungsmitarbei- tern am IAF in Göppingen. Insbesondere können auch nach Ende des Projektes Mitarbeiter mit neuen Projekten weiterbeschäftigt werden. Aktuell werden am IAF 25 Personen beschäftigt, 10 davon aus noch laufenden MINT-Projekten aus 2009/10, die bis auf die zentrale Stelle des Forschungsreferenten komplett aus eingewor- benen Drittmitteln finanziert werden. Damit hat das Institut bereits räumlich seine Grenzen gesprengt, da keine weiteren Büroarbeits- plätze möglich sind. Zur Entlastung der Arbeitsplatzproblematik trägt bei, dass die MINT-Mitarbeiter überwiegend bei den Firmen- partnern ihren Arbeitsplatz haben und nicht zu 100 % in der Hoch- schule tätig sind. Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich ebenfalls bei der Höhe der eingeworbenen Drittmittel ab. Die laufenden Projekte aus dem Vorjahr und neu begonnen Projekte bedeuten für das IAF in Göp- pingen weiterhin hohe Fördermittel. ausblick Die Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden in ver- stärktem Umfang fortgesetzt. Dazu gehören unter anderem auch Konferenzbeteiligungen im In- und Ausland mit Einbezie- hung der wissenschaftlichen Mitarbeiter in den Projekten. Diese sollen schrittweise an wissenschaftliche Arbeitsweisen herange- führt und durch Projektvorträge, Präsentations- und Publikati- onsarbeiten weitergebildet werden. Die Kooperation der Hochschule insbesondere mit regionalen Firmen bestimmt in großem Maße die Aktivitäten des IAF. Dies wird sich in Zukunft noch verstärken, gerade auch durch die vielfältige und umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Kom- petenznetzwerk Mechatronik als Mittler und Sprecher der regi- onalen Industrie. Die Kombination von Hochschule als Trans- ferstelle für Forschung und Entwicklungsarbeiten mit einem Netzwerk klein- und mittelständischer Unternehmen auch über die Region hinaus bestimmt maßgeblich das Antragsgeschehen des IAF. Dies wird in den kommenden Jahren durch das neu be- willigte Landescluster Mechatronik und die intensive Mitarbeit der Hochschule weiter verstärkt werden. So aufgestellt kann das IAF Mechatronik Göppingen positiv in die Zukunft blicken. Vorträge, Messen, Ausstellungen, Seminare, Publikationen, siehe Anlage, Seite 102 ff.