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Jahresbericht 2010-2011

bauten, forschung und entwicklung Jahresbericht 2010 – 2011  »  21 institut für angewandte forschung energetische systeme (IAF) Prof. dr.-ing. ulrich gärtner, leiter iaf energetische systeme Personalia Dem IAF gehörten 2011 folgende Professorinnen und Professoren an: Prof. Dr.-Ing. Walter Th. Czarnetzki Prof. Dr.-Ing. Günther Fischer Prof. Dr.-Ing. Ulrich Gärtner (Leiter) Prof. Dr.-Ing. Horst Haberhauer Prof. Dr.-Ing. Stefan Rösler Dem IAF gehörten 2011 folgende wissenschaftliche Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter an: Dipl.-Ing. (FH) Clemens Harr B. Ing. Artur Kirschenmann B. Ing. Jochen Zaiss B. Ing. Roman Kröker Dipl.-Ing. (FH) Markus Ludwig Dipl.-Ing. (FH) Ulf Fischbach Oleg Andrejcenko Die Aktivitäten im Bereich der Strömungssimulation wur- den weiter in interdisziplinären Projekten ausgedehnt und beherrschen einen Großteil der Themenstellungen der im Institut betreuten Bachelor- und Masterarbeiten. antrags- und projektentwicklung Vorentwicklung Das studentische Forschungsprojekt APISJet geht auf die letzten Abnahmeerprobungen zu. Zurzeit wird die abschlie- ßende Dokumentation für die Genehmigungsbehörde er- stellt und die Endmontage durchgeführt. Das Projekt führte zu einem AiF-Forschungsprojekt zum Thema Splitterschutz. Diese Aktivitäten erfolgen unter enger Einbeziehung von Stu- denten in Form von Projekten. Turboprop Das aus dem APISJet-Projekt entstandene Forschungspro- jekt zur Entwicklung eines Zweiwellentriebwerkes absolviert die Testphase. Der Fokus des Projekts liegt auf der Untersu- chung des Wärmetauschers, der einen Teil der Abgaswärme dem Triebwerk zuführen soll. Um nennenswerte Wärme- ströme übertragen zu können, muss die Wärmestromdichte möglichst hoch sein. Zurzeit wird die Fertigung des Wärme- tauschers vorbereitet. Mit eingebunden in diese Forschungs- aktivität sind Studierendenprojekte. Orpheus – strömungstechnische Untersu- chung von Stimmprothesen Nach einer Kehlkopfentfernung kann mit Hilfe einer Stimm- prothese die Stimme wiederhergestellt werden. Dieses wich- tige Hilfsmittel ist ein Ventil, welches zwischen Luftröhre und Speiseröhre eingesetzt wird. Die Stimmprothese ermöglicht ein Sprechen mit dem gesamten Lungenvolumen, wie vor der Operation gewohnt. Das Projekt Orpheus verfolgt folgende Ziele: ## Definition eines Prüfstandards, um repräsentative und vergleichbare Messergebnisse an Stimmprothesen unter- schiedlicher Typen und Bauarten zu erhalten. ## Entwicklung eines automatisierten Prüfstands, um unter physikalisch eindeutigen Randbedingungen Durchflüsse und Öffnungsdrücke von Stimmprothesen ermitteln zu können. ## Messung des Verschleißverhaltens von Stimmprothesen durch Dauerversuche mit bis zu 1 Million Atemzyklen. Inzwischen wurde ein BMBF-Forschungsprojekt begonnen, das sich mit der strömungstechnischen Auslegung einer Stimmprothese befasst. Splitterschutz Das Forschungsprojekt wurde im Oktober 2010 begonnen, es wurde ein zusätzlicher Mitarbeiter unter anderem für die Vorbereitung und Durchführung der Messreihen eingestellt. Löschanlage Zurzeit wird ein weiteres Projekt vorbereitet, dass sich aus- gehend vom Löschsystem des APISJet mit der Entwicklung ei- ner Leichtbaulöschanlage für mobile Anwendungen befasst. Laborabzug Das Projekt hat am 1. Oktober 2010 begonnen und wurde Ende September abgeschlossen. Inhalt des Projektes ist die Entwicklung eines Laborarbeitsplatzes speziell für Arbeiten unter Staubemissionen. Ein Anschlussprojekt ist in der Vor- bereitung. Vorträge, Messen, Ausstellungen,Seminare, Publikationen, siehe Anlage, Seite 101.