Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Jahresbericht 2010-2011

bauten, forschung und entwicklung Jahresbericht 2010– 2011  »  19 Prorektor Prof. Dr.-Ing. Manfred Stilz bauten, forschung und entwicklung Die Berichte der Institute für angewandte Forschung (IAF) zeigen, dass einige Fakultäten der Hochschule sehr intensiv forschen und selbst vor EU-Anträgen nicht zurückschrecken. Dies wäre in allen Fakultäten wünschenswert. Der FuE-Aus- schuss hat sich deshalb darauf verständigt, die bisherigen Anreize zu erweitern. Es wurden in mehreren Sitzungen Maß- nahmen erarbeitet, die sowohl das Stellen von Forschungs- anträgen und bei genehmigten Anträgen die Bearbeitung ho- norieren sollen. Als kleines Zeichen der Anerkennung für die geleistete Arbeit sollen bei W-Besoldung Einmalzahlungen gewährt werden. Allerdings ist diese Aufgabe noch nicht ab- schließend bearbeitet, wichtige Rahmenbedingungen sind noch festzulegen. Weiter muss geklärt werden, wie der Aufwand für die Betreu- ung von Dissertationen bewertet wird und die Gewichtung von „peer reviewed papers“ zu normalen Veröffentlichungen. Ein weiteres Thema ist der Zuschlagsatz bei wirtschaftlichen Projekten. Die einzelnen Hochschulen streuen sehr stark, da sollten zumindest, da wir alle den gleichen Vorgaben unter- liegen, ähnliche Zuschläge herauskommen, sonst wäre das eine Wettbewerbsverzerrung. Im Bereich Bau hat die Hoschule Esslingen im Vergleich der Hochschulen in Baden-Württemberg die beste Flächenrelati- on zum Soll. Trotz der guten Flächenrelation soll der seit Jah- ren angestrebte Neubau für die Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik bis zum Ende des nächsten SuE-Plans realisiert werden. Eine weitere „Baustelle“ ist der Umbau oder die Verlagerung der Mensa in der Flandernstraße. Das Studentenwerk Stuttgart kann auf dieser großen Fläche eine moderne Küche nicht wirtschaftlich betreiben. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Wie jedes Jahr erfolgt die Bewertung der Forschungslei- stungen der Hochschulen in Baden-Württemberg am Ende eines Kalenderjahres. In der Bewertung für 2010 konnte sich die Hochschule Esslin- gen im Vergleich mit den anderen Hochschulen leider nicht verbessern. Hohe Drittmittelbeträge, die die Hochschule angemeldet hatte, wurden nicht anerkannt. Dies betraf das MINT-Sofortprogramm. Bei den Veröffentlichungen wurden einige der „Peer reviewed papers“ nicht gewertet. Dies betraf auch zwei durch Landes- bzw. Bundesministerien finanzierte FuE-Projekte des IAF Gesundheit und Soziales: ## Kooperative Einführung fachspezifischer Studierfähig- keitstests an den Fachhochschulen des Landes Baden- Württemberg, Heidenreich/Kurz sowie ## Technikum – Pädagogisches Begleitprogramm für das Technikum – Umsetzung des pädagogisch-didaktischen Gesamtkonzepts und Verwaltung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Zöller/Riedel. Die Gewichtung der Forschungsaktivitäten der einzelnen Fa- kultäten innerhalb der Hochschule hat sich nicht geändert. In der Gründung des Promotionskolleg Hybrid mit der Uni- versität Stuttgart entstand ein neuer Ansatz, die Hochschule in diesem Bereich besser zu positionieren. Aktuell wird auch ein Netzwerk der forschungsaktiven Pro- fessoren der in der Hochschulförderation Südwest eingebun- denen Hochschulen aufgebaut.