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Jahresbericht 2010-2011

qualitätsmanagement 14  «  Jahresbericht 2010 – 2011 Moderatorinnen und Moderatoren zur Verfügung, wenn ihre Hilfe bei Klärungen gewünscht wird. In der Auflistung von 2010 ist weiterhin eine Reihe von einmaligen, teilweise kom- plexen, Projekten enthalten, deren Planung und Verfolgung getrennt von den Prozessen zu sehen ist. Ein wesentlicher Grund für das Stocken des KVP-Ansatzes war, dass zwar bei allen Prozessen, internen Aufgaben und Projekten genannt war, welcher Organisationseinheit diese zuzuordnen sind, eine persönliche Verantwortung für die Pflege und Weiterentwicklung ist aber nicht bewusst ge- macht und verankert worden. Im Sommersemester 2011 führte der Qualitätsbeauftragte der Hochschule mit fast allen Dekaninnen und Dekanen, Abteilungs- und Bereichsleiterinnen und -leitern und dem Rektorat strukturierte Interviews, um den genannten Män- geln abzuhelfen. Gegenstand der Besprechungen waren die Konsolidierung der Liste, die klare Zuordnung der Verant- wortung, die persönliche Einschätzung der jeweils aktuellen Qualität aller Positionen. Alle wesentlichen Daten zu abtei- lungsübergreifenden Prozessen, zu wichtigen internen Auf- gaben und zu Projekten sind jetzt in einem einzigen Excel- Dokument zusammengeführt. Nach einer im Moment laufenden Überprüfungsrunde soll diese Tabelle der Grundstock eines hochschulöffentlich zu- gänglichen Qualitäts-Handbuchs werden. Ein Kerngedanke dabei ist, dass die einzelnen Positionen von den jeweiligen Verantwortlichen selbst gepflegt werden; anders wird die Ak- tualität nicht erreichbar sein. Aus den Interviews mit den Fakultäten ergibt sich in der Sum- me eine hohe Zufriedenheit mit den Leistungen der Verwal- tung, der Bibliothek, des Akademischen Auslandsamtes, des Rechenzentrums und der sonstigen zentralen Einrichtungen. Die Leiterinnen und Leiter dieser Dienststellen schätzen die Qualität ihrer Aufgaben und Prozesse zurzeit ebenfalls deut- lich besser ein, als in den Umfragen von den Winterseme- stern 2009/10 und 2010/11. Das ist sicherlich eine positive Nachwirkung des großen Beratungsprojektes mit Festool En- gineering. Einen wichtigen Beitrag leisten auch die bis heute aktiven Qualitätszirkel. Andere Aktivitäten Für die Moderatorinnen und Moderatoren der Hochschule hat Prof. Dr. Uta Mathis als stellvertretende Qualitätsbeauf- tragte zwei Austausch- und Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt. Das Akademische Auslandsamt und die Fakul- tät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege (SAGP) haben vom Moderationsangebot intensiv Gebrauch gemacht. Prof. Dr. Uta Mathis und der Qualitätsbeauftragte Prof. Dr. Hans Martin Gündner haben monatliche Abstimmungsge- spräche mit dem Rektor und von Fall zu Fall weiteren Rekto- ratsmitgliedern geführt. Im Lauf des Sommersemesters 2011 musste Prof. Dr. Mathis ihre Mitwirkung im Qualitätswesen aus Belastungsgründen leider einstellen. Der Senatsausschuss „Lenkungskreis Qualität“ hat im Be- richtszeitraum drei Sitzungen durchgeführt. Fazit Die Methoden und Mechanismen der Qualitätssicherung in Wirtschaft und Industrie sind auf Hochschulen kaum über- tragbar. Einzelne Elemente sind hilfreich, soweit es Dienst- leistungen und Unterstützungsprozesse betrifft; hier ist die Hochschule ein gutes Stück vorangekommen. Ein umfas- sendes Qualitätssicherungssystem muss vor allem die Bil- dungs- und Ausbildungsziele in den Fokus rücken und Fra- gen nach den notwendigen Randbedingungen beantworten.