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Jahresbericht 2010-2011

qualitätsmanagement Jahresbericht 2010 – 2011  »  13 Beauftragter für Qualitätssicherung Prof. Dr.-Ing. Hans Martin Gündner qualitätsmanagement Die Sicherung der Qualität der Hochschulentwicklung, der Leh- re, der Forschung und der unterstützenden Aktivitäten sind in unserer Hochschule nur schwach gekoppelt. Die Hochschulent- wicklung ist im Fokus des Rektorats, des Hochschulrates und des Senats. Die Qualität der Lehre wird vom Prorektor Lehre im Verbund mit den Studiendekanen und dem Didaktikzentrum ge- steuert. Das Steuerungsinstrument für die Forschung ist der For- schungsausschuss unter Leitung des Prorektors für Forschung und Bau. Der Qualitätsbeauftragte kümmert sich primär um die Dienstleistungen. Einem künftigen Qualitätssicherungssystem, das möglicherwei- se im Verbund mit anderen Fachhochschulen des Landes erarbei- tet und zertifiziert werden soll, müsste die Integration dieser vier Bereiche gelingen. Die Entscheidung zu einer solchen gemein- samen Anstrengung steht noch aus; genaue Ziele und Chancen bedürfen der Klärung. Qualität der Dienstleistungen Das Bild der Aktivitäten zur Qualität der Dienstleistungen und Unterstützungsprozesse in der Hochschule Esslingen ist zu Ende des Sommersemesters 2011 zwiespältig. Auf der einen Seite gibt es einige Ernüchterung, weil die kontinu- ierliche Prozesskontrolle und -verbesserung (KVP) deutlich weniger stark vorangekommen ist, als man sich nach der Arbeitsphase mit Festool Engineering im Frühsommer 2010 erhofft hatte. Auf der anderen Seite sind die Rückmeldungen über die Qualität, besonders der Unterstützungsprozesse, deutlich positiv. Im Sommersemester 2010 zeigte sich folgende Ausgangs- situation: Aus den Analysen, die die Berater von Festool Engineering zusammen mit der Hochschule erstellt hatten, waren zwei große, nicht deckungsgleiche Prozesslisten mit mehreren hundert Einzelpositionen entstanden – für ein KVP-System ein eigentlich nicht handhabbarer Umfang. Etwa ein Dutzend der Prozesse war in Workshops weitgehend ge- klärt; Maßnahmenpakete zur Verbesserung waren erstellt worden. Diese Maßnahmen wurden größtenteils mit Erfolg umgesetzt, die angestrebten Controlling-Mechanismen und die Etablierung von Kennzahlen wurden aber nicht wirksam. Weitere geplante Prozessklärungen haben seither kaum stattgefunden. Die Gründe sind heute offensichtlich: Die Auflistung von „Prozessen“ enthielt eine große Anzahl von Aufgaben, die als abteilungs- oder bereichsintern einzustufen sind; deren Qualität liegt in der Verantwortung der Abteilungs- oder Be- reichsleiterinnen und -leiter und kann von diesen beobachtet und gepflegt werden; die Mitwirkung zentraler QM-Stellen ist nicht erforderlich. Selbstverständlich stehen ausgebildete