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Jahresbericht 2010-2011

studium und lehre Jahresbericht 2010 – 2011  »  11 Rechenzentrum Prof. dipl.-ing. herbert Wiese, Leiter Rechenzentrum Bereitstellung zentraler Ressourcen Seit Ende 2006 benutzt das Rechenzentrum virtuelle Server auf Basis von VMware sowohl für sehr viele zentrale RZ-Dienste als auch als Anwendungsserver für die Fakultäten. Die Hardware für die virtuellen Server musste Mitte 2010 ersetzt werden. Statt der bisherigen Einzelgeräte kommen nun leistungs- und ausbaufähige Blade-Server zum Einsatz, wodurch ein verbes- sertes Management der Hardware sowie eine äußerst flexible und leistungsfähige Netzanbindung und der vollständige Ersatz der veralteten Server möglich war. Diese Server haben noch Lei- stungsreserven (z.B. für Virtual Desktop-Szenarien) und kön- nen noch mit weitere Modulen ausgebaut werden. Beispielswei- se läuft auf diesen Servern auch die mittlerweile auf Exchange 2010 umgestellte Groupware für alle Hochschulbediensteten. Da eine Verlängerung des Wartungsvertrages für den zentra- len File-Server, der in 2010 auslief, nur zu relativ hohen Kosten möglich gewesen wäre, haben wir zentrale Komponenten des zentralen File-Servers durch allerneueste Hardware ersetzt. Ein großer Teil der im RZ vorhandenen Platten des File-Servers wurden in das neue System übernommen und gleichzeitig durch weitere Platten in neuester Technologie ergänzt. Dadurch konnten Gesamtkosten gegenüber dem Weiterbetrieb des al- ten Systems bei erweiterter Kapazität gesenkt und erhebliche Performance-Gewinne erzielt werden. Die Benutzer haben dies über die Ausweitung des eigenen Speicherlimits direkt erfahren. Aus dem gleichen Grunde (zu hohe Wartungskosten für „alte“ Hardware) wurde in 2011 auch das Backup-System des zentralen Speichers ersetzt, wobei wir sinnvoll weiter zu verwendende Teile (wie z.B. Platten) auch in das neue System übernommen haben. Änderungen bei RZ-Diensten Für eindeutige Verwaltung von Identitäten (vor allem eindeutige Identität von Personen in verschiedenen Softwaresystemen) wurde bisher ein Identity-Management-System der Firma SUN verwendet. Mit der Übernahme von SUN durch Oracle wäre der Weiterbetrieb nur zu sehr hohen Kosten möglich gewesen. Daher mussten wir diesen Dienst auf ein anderes Produkt (MS- Forefront) umstellen. Im Bereich WLAN (lokales Funknetz in der Hochschule) ha- ben wir ein zentrales Management-System eingeführt, welches die zentrale Verwaltung von WLAN‘s erheblich vereinfacht und relativ einfach flexible Einsätze eines WLAN’s (z.B. ein flächen- deckendes Gäste-WLAN für eine Tagung) erlaubt. Für die Bearbeitung von verschiedensten Problemfällen im Zu- sammenhang mit Betrieb und Nutzung von DV-Diensten wurde ein Trouble-Ticket-System – zunächst im Testbetrieb – eingeführt. Das System geht in Kürze nach Abschluss entsprechender Re- gelungen zwischen Hochschulleitung und Personalrat in Produk- tionsbetrieb. Damit ist eine Verbesserung der Behandlung von Fehlern und Problemfällen möglich, u. a. kann der Benutzer den Bearbeitungszustand eines gemeldeten Fehlers (Trouble Tickets) jederzeit verfolgen, die Bearbeiter von Trouble Tickets können sich über das System sehr gut untereinander in der Bearbeitung eines Falls abstimmen. Das System ist prinzipiell auch für andere Ein- sätze wie z.B. Haustechnik, Studierenden-Sekretariat etc. geeignet. WEB-basierende Dienste Viele Dienstleistungen der Hochschule werden mittlerweile über WEB-Applikationen unterstützt. Derzeit arbeiten wir an der Einführung eines personalisierten Portals (Pilotbetrieb ab Ende 2011). Ein Benutzer meldet sich dann unter seiner Hochschul- Benutzerkennung beim WEB-Portal an und bekommt – rollenab- hängig – die für ihn sinnvollen Dienste angeboten. Dazu müssen die verschiedenen vorhandenen Systeme in das WEB-Portal in- tegriert werden, was jeweils Aufwand für ein Einzelsystem ist. Es gibt auch Teilsysteme, die leider nicht oder nur mit übermäßigem Aufwand integrierbar sind. Daher wird die Einführung schrittwei- se für einzelne Systeme vorgenommen, wobei wir mit dem nun für alle Studiengänge eingeführten integrierten System zur Ver- waltung der Studierendendaten, Lehrveranstaltungen und Prü- fungen (HIS-LSF) als erste Anwendung beginnen. Wo möglich, werden wir auch Single-Sign-On für die jeweiligen Subsysteme umsetzen, d.h. es wird die jeweilige Passworteingabe für die Sub- systemeentfallen(PassworteingabenurbeiBetretendesPortals). LSF geht ab WS 2011 für die gesamte Hochschule in Betrieb und löst damit das bisherige hochschuleigene Programm zur Verwal- tung der Lehrveranstaltungen ab. LSF wird als erste Anwendung unter das Portal gestellt. Zunächst stehen bei allen Fakultäten die Lehrveranstaltungen (Stundenpläne) in LSF, weitere Funktionen wie Kommunikationsforen, Kopplung zu Elearn-System, ggf. On- line-Evaluierung etc. kommen nach und nach hinzu. WIN7 als Client-Betriebssystem An allen 3 Standorten steht ab Beginn des Wintersemesters 2011/2012 ein PC-Pool mit Windows 7 als Client-Betriebssystem zur Verfügung. Mit der Umstellung auf WIN7 führt das RZ auch ein neues Software-Auslieferungssystem ein, welches später die Software-Versorgung von Laptops mit Windows-Betriebssy- stem erheblich vereinfachen wird. Für die Freigabe von WIN7 waren umfangreiche Vorarbeiten und Verträglichkeitstests be- züglich der bei uns eingesetzten Anwendungen notwendig. Nach einem erfolgreichen Probebetrieb in diesem Semester ist ein flächendeckendes Rollout von WIN7 geplant. Office 2010 wird nach der WIN7-Einführung bereit gestellt. TK-Anlage Das RZ arbeitet intensiv mit bei der Einführung einer neuen Te- lefonanlage und bei der Integration von Diensten dieser Anlage in die vorhandene Exchange/Outlook-Groupware. Ausführliche Informationen und Details über Neuerungen so- wie Standard-Dienste im Rechenzentrum werden jeweils aktuell über die WEB-Seiten des Rechenzentrums publiziert.