Ulrich Braunmiller

Fakultät Grundlagen
berufen zum Sommersemester 2011
Welche beruflichen Stationen hatten Sie bisher?
Nach meinem Studium der Physik an der Universität Ulm bin ich zur Fraunhofer-Gesellschaft ins Institut für Chemische Technologie gewechselt. In der ersten Station bei Fraunhofer habe ich mich mit dem Vibrationsverhalten komplexer Strukturen beschäftigt und auf dem Gebiet der Beschreibung von Transportbelastungen als externer Doktorand an der Universität Dortmund promoviert. Danach leitete ich eine Arbeitsgruppe auf dem Themenfeld Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Recycling bis ich den Bereich der Lebensdauerevaluation und Qualifikation komplexer Bauteile übernahm.
Wie würden Sie Ihr Fachgebiet einem Laien erklären?
Physik untersucht die grundlegenden Gesetze der Natur mit der Absicht die Eigenschaften anhand von Modellen und Gesetzmäßigkeiten zu erklären. Wichtig in der Physik ist das Zusammenspiel von Theorie und Experiment, jede empirisch gewonnene Erkenntnis muss von einer Theorie belegt werden können und umgekehrt. Die Physik als fundamentale Naturwissenschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Ingenieurausbildung.
Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Studierenden?
Ich wünsche mir von den Studierenden, dass sie mit Interesse, Ausdauer und einem gewissen Grad an Begeisterung durch ihr Studium gehen. Gerade letzteres ist wichtig, weil dadurch vieles leichter fällt und ein anspruchsvolles Studium erst machbar wird.
Warum wollten Sie an die Hochschule Esslingen berufen werden?
Meine frühere Nebentätigkeit als Lehrbeauftragter hat mir immer Spaß bereitet und ich konnte mir gut vorstellen die Lehrtätigkeit zu intensivieren. In vielen Hochschulen wird der Bereich der Grundlagenausbildung stiefmütterlich behandelt, was den Studenten einen schlechten Start bereitet. Gerade hier ist die Hochschule Esslingen vorbildlich, eine eigenständige Fakultät kümmert sich ausschließlich um diese Belange.
Welche Hobbies haben Sie?
Ich mache Musik, spiele Trompete und noch andere Instrumente, die mir so in die Finger kommen.
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