Ben Marx

Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen
berufen zum Sommersemester 2011
Welche beruflichen Stationen hatten Sie bisher?
Während meines Studiums habe ich bei Schulungsunternehmen und in einem Ingenieurbüro im Bereich CAD gearbeitet. Nach der Promotion war meine erste Station Heidelberger Druckmaschinen, wo ich in der Funktion des Assistenten des CIO gearbeitet habe. Von dort bin ich zunächst zu SUSE Linux gewechselt, zur Betreuung einiger strategischer Allianzen, u. a. der Allianz mit Intel.
Für den Aufbau des Linux-Geschäfts dort bin ich dann zu IBM nach Spanien gewechselt, wo ich in fast 10 Jahren verschiedene weitere Aufgaben im Bereich der Geschäftsentwicklung wahrgenommen habe, unter anderem im Bereich Grid Computing, Cloud Computing und SOA. Zuletzt bin ich für die technische Betreuung von Partnern verantwortlich gewesen, die Software auf der Basis von IBM-Produkten entwickeln, für den gesamten Bereich Südwest-Europa.
Wie würden Sie Ihr Fachgebiet einem Laien erklären?
Ich bin in beiden Studiengängen der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen tätig, mit einem relativ weiten Spektrum an Vorlesungen. Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vereint, dass sie interdisziplinäre Wissenschaften sind, die technische und wirtschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachten.
In der Wirtschaftsinformatik geht es primär um die Entwicklung und Anwendung von Informationssystemen, also der Gesamtlösung aus Hardware, Software und Dienstleistungen, die bestimmte geschäftliche Aufgaben erfüllt. Dazu zählen z.B. die Buchung von Überweisungen oder der Betrieb eines Web Shops. Das Wirtschaftsingenieurwesen hat eine ähnliche Herangehensweise, allerdings einen etwas anderen Fokus, der mehr auf allgemeine technische Aspekte, wie z. B. die Fertigung und Montage, ausgerichtet ist.
Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Studierenden?
Idealerweise sollten Studierende sich mit den Inhalten ihres Studiums schon bei der Auswahl des Studiengangs auseinandergesetzt haben, so dass sie wissen, was sie studieren und welche Absicht sie damit verbinden. Ich freue mich über Studierende, die Interesse an der Materie zeigen. Insbesondere freue ich mich über diejenigen, für die ein Studium nicht nur Vorlesungen und Prüfungen sind, sondern die über den Tellerrand schauen, indem sie interdisziplinär denken und sich für ihr Fach auch außerhalb der Vorlesungen interessieren, z. B. durch die Lektüre von Fachzeitschriften.
Warum wollten Sie an die Hochschule Esslingen berufen werden?
Ich wollte gerne in den Südwesten Deutschlands und habe mich bei mehreren Hochschulen beworben. Bei dem Gespräch mit der Hochschule Esslingen empfand ich das Klima am Standort Göppingen ausgesprochen positiv. Dass die Wahl schließlich auf mich fiel, hat mich sehr gefreut, nicht zuletzt wegen des breiten Angebotssprektrums und des hervorragenden Rufs der Hochschule Esslingen.
Welche Hobbies haben Sie?
Ich gehe regelmäßig Laufen und fahre gerne Inline-Skates und Rad. Außerdem koche und bastle ich gerne.
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