Fakultät Soziale Arbeit Gesundheit und Pflege
Prof. Dr. phil. Dipl.-Soz.Arb. Soz.Päd. (FH), M.A.
Julia Gebrande
Julia Gebrande
Funktionen
Ansprechpartnerin für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung
Fachgebiete
Soziale Arbeit im Gesundheitswesen
Klinische Sozialarbeit
Traumapädagogik
Schwerpunkt: Sexualisierte Gewalt
Adresse
Anschrift Flandernstr. 101
73732 Esslingen am Neckar
Raum 1.063
Raum F 01.063
E-Mail
Telefon 0711/397-4570
Fax 0711/397-48 4570
Sprechstunde

in Raum F 01.063

Sonderfunktionen

Ansprechperson für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung

Mitarbeit

  • wissenschaftliche Beirätin des „BEST - Beraten und Stärken Bundesweites Modellprojekt 2015 – 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen“ der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung (DGfPI)
  • wissenschaftliche Beirätin der Interessengemeinschaft Arthrogryposis e.V. (IGA)
  • Studienkommission Bachelor Soziale Arbeit
  • AG Bildungsgerechtigkeit, Diskriminierungskritik und Diversity

Veröffentlichungen

Gebrande, Julia (2016): Kritisch ambitionierte Soziale Arbeit mit Frauen, die durch sexualisierte Gewalt traumatisiert wurden. In: Gebrande, Julia; Melter, Claus; Bliemetsrieder, Sandro (Hrsg.): Kritisch ambitionierte Soziale Arbeit. Praxeologische Perspektiven. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Gebrande, Julia (2016): Wissensbasierte und informierte Soziale Arbeit. In: Gebrande, Julia; Melter, Claus; Bliemetsrieder, Sandro (Hrsg.): Kritisch ambitionierte Soziale Arbeit. Praxeologische Perspektiven. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Gebrande, Julia (2016): Die Entstehung der Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und der Forschung über Kinder mit sexuellen Missbrauchserfahrungen. In: Baader, Meike/Jansen, Christian/König, Julia/ Sager, Christine (Hrsg.): Zwischen Enttabuisierung und Entgrenzung. Sexuelle Revolution, Kindheit und Sexualität im historischen Kontext der 1970er und 1980er Jahre. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag.

Gebrande, Julia; Renz, Johanna; Diez, Rebecca; Heidenreich, Thomas (2016): Die Nachweisbarkeit von Wirkungen Klinischer Sozialer Arbeit. Das Forschungsprojekt SODEMA –  Soziotherapie bei Müttern mit depressiven Erkrankungen. In: Soziale Arbeit Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, 65. Jahrgang, Heft 6./7., S.229-236

Gebrande, Julia/Clemenz, Tim (2016): Schutz vor sexueller Belästigung und Gewalt an der Hochschule Esslingen. In: Bliemetsrieder, Sandro; Gebrande, Julia; Jaeger, Arndt; Melter, Claus; Schäfferling, Stefan (Hrsg.): Bildungsgerechtigkeit und Diskriminierungskritik. Historische und aktuelle Perspektiven auf Gesellschaft und Hochschulen. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Gebrande J. (2015): Unterstützung von Kindern mir sexualisierter Gewalterfahrung in Kindertageseinrichtungen. In: Lampe A. & Beck Th. (Hrsg.): Trauma & Gewalt. Abstractband der 17. Jahrestagung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie). Stuttgart: Klett-Cotta, S. 92

Gebrande, J. (2014): Kinder mit sexualisierter Gewalterfahrung unterstützen: Bedarfsanalyse von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich UniPress.

Wittmann A.J. & Gebrande J. (2013): Kinder mit sexuellen Missbrauchserfahrungen im pädagogischen Alltag stärken. In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug. Jahrgang 58, Heft 4, S. 122-125

Gebrande J. & Wittmann A. J. (2013): Voraussetzungen pädagogischer Fachkräfte für den hilfreichen Umgang mit Kindern, die sexuellen Missbrauch erlebt haben - Ergebnisse einer Befragung von Expertinnen und Experten. In: Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Interdisziplinäre Fachzeitschrift für Prävention und Intervention. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, Jahrgang 16, Heft 1, S. 70 - 83

Heidenreich T., Gebrande J., Renz J., Noyon A., Schaller M. and Hautzinger M. (in preparation): Improving Social Functioning in Depressed Mothers: Results from a randomized controlled trial.·        

Gebrande J. (2012): KiMsta – Kinder mit Missbrauchserfahrungen stabilisieren. In: Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen: Forschungsprofil Forschungsprojekte Interdisziplinäre Vernetzung. Universität Hildesheim, S.63

Gebrande J. (2012): Wie können Kinder mit sexuellen Missbrauchserfahrungen stabilisiert werden? Kompetenzen für den pädagogischen Alltag. In: Schäfer I., Knaevelsrud C. & Bengel J. (Hrsg.): Trauma & Gewalt. Abstractband der 14. Jahrestagung der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie). Stuttgart: Klett-Cotta, S. 42-43, 131

Gebrande J. & Heidenreich T. (2012): Sekundärtraumatisierung in der Beratung von traumatisierten Menschen. In: Sanders R. & Klann N. (Hrsg.): Beratung aktuell, Zeitschrift für Theorie und Praxis der Beratung. Paderborn: Junfermann, Jahrgang 13, Heft 1, S. 27-41

Wittmann A. & Gebrande J. (2011): Herausforderung pädagogischer Alltag – Kompetenzen für den Umgang mit Kindern, die sexuell missbraucht wurden. In: Jugendhilfe, Jahrgang 49, Heft 5, S. 285-291

Wittmann A. & Gebrande J. (2011): Forschungsprojekt KiMsta - Kinder mit Missbrauchserfahrungen stabilisieren. In: KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis, Jahrgang 56, Heft 4, S. 141

Renz J., Gebrande J., Schaller M., Heidenreich T. (2011): Empowerment in der soziotherapeutischen Unterstützung von Müttern mit depressiven Störungen. In: Lenz A. (Hrsg.): Empowerment. Handbuch für die ressourcenorientierte Praxis. Tübingen: dgvt-Verlag, S. 383-409

Gebrande J., Heidenreich T., Renz J., Noyon A. & Hautzinger M. (2011): Studiendesigns zur Evaluation von Interventionen der Sozialen Arbeit am Beispiel einer soziotherapeutischen Beratung für Mütter mit depressiven Störungen. In: Miethe I., Schneider A. & Eppler N. (Hrsg.): Quantitative und Qualitative Wirkungsforschung. Ansätze, Beispiele, Perspektiven. Opladen, Berlin, Farmington Hills: Budrich, S. 165-184

Gebrande J. (2011): Rezension zu: Gunda Fleischhauer: Ich weine und ich lache Tränen. Westkreuz Verlag (Bad Münstereifel) 2010. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/11972.php, Datum des Zugriffs 08.02.2012.

Gebrande J. (2011): "everybody needs to be a star somewhere" Selbstwertgefühl bei Menschen mit AMC. In: Report der 12. IGA-Familientagung, Interessengemeinschaft Arthrogryposis e.V., S. 9-13

Heidenreich T., Renz J., Gebrande J., Schaller M., Noyon A. & Hautzinger M. (2010): Soziotherapie in der Behandlung von Müttern mit depressiven Störungen. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 39, S1, 14

Gebrande J. (2009): Resilienz. In: Report der 11. IGA-Familientagung, Interessengemeinschaft Arthrogryposis e.V., S. 34-38

Gebrande J. (2008): Ressourcensuche statt Fehlerfahndung. Das Konzept der Salutogenese in der Arbeit mit sexuell traumatisierten Menschen. In: Jahresbericht Wildwasser Esslingen e.V. 2007

Gebrande J. (2009): Salutogenese. In: Report der 10. IGA-Familientagung, Interessengemeinschaft Arthrogryposis e.V., S. 20-24

Werdegang

1978 geboren und aufgewachsen im Südschwarzwald

1997 nach dem Abitur ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

1998 - 2003 Studium zur Diplom-Sozialarbeiterin/Diplom-Sozialpädagogin (FH) an der Hochschule Esslingen mit einem Praxissemester in einer Tagestätte für psychisch kranke Menschen und einem Auslands- Praxissemester in einer Suchtberatungsstelle in Frankreich

2003   für sechs Monate Mitarbeit in einem Projekt für Frauen- und Kinderrechte in Indien

2005/2006 Zusatzausbildung zur Fachberaterin für Psychotraumatologie

2006/2007 Aufbaustudium “Master of Arts (M.A.), Soziale Arbeit“ an der Hochschule Esslingen, Schwerpunkte: angewandte Forschung, Lehre und Bildung

seit 2003 selbstständige Honorartätigkeit als Referentin für Vorträge, Fortbildungen, Seminare und Workshops zu unterschiedlichsten Themen

2003 - 2010 Fachberaterin bei Wildwasser Esslingen e.V., Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt

2008 - 2010 akademische Mitarbeiterin im Beratungs- und Forschungsprojekt „SODEMA“ – Soziotherapie für Mütter mit depressiven Erkrankungen der Hochschule Esslingen

2010 - 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim und Doktorandin der Universität Hildesheim

seit Februar 2014 Professorin an der Hochschule Esslingen für "Soziale Arbeit im Gesundheitswesen"