Zum Backupkonzept des Rechenzetrums

Zur Offenlegung der Datensicherung an der Hochschule möchten wir Ihnen folgende Informationen zur Verfügung stellen: (Stand März 2011)

Backupkonzept des Rechenzentrums der Hochschule Esslingen

Seit Anfang 2003 ist das Rechenzentrum mit einem Zentralen und einem Backup-Filer (von Network Appliance) an zwei Esslinger Standorten ausgestattet, welche zur Erhöhung der Performance und der Zuverlässigkeit ständig ausgebaut werden. Zwischen dem Zentralen Filer und dem Backup Filer existiert eine spezielle "Gigabit"-Netzstrecke.

Auf dem Zentralen Speichermedium an einem Esslinger Hochschulstandort sind alle Benutzerdaten und Mailboxen der Bedienstete und Studierenden abgelegt. Projektbezogene Daten entsprechend der Vorgabe der HE-zentralen Datenstruktur sind ebenfalls hier abgelegt und werden entsprechend dieser Information gesichert.

Über die zwischen den beiden "Filern" bestehende Gigabit Strecke wird der aktuelle Datenbestand alle 15 Minuten synchronisiert. Stündlich werden zwischen 8 Uhr und 20 Uhr die Daten auf den Backup Filer gesichert (stündliche Sicherungen). Ebenso werden an allen Wochentagen (Mo-Fr) Tagessicherungen gemacht. Jeweils Sonntags werden zusätzlich Wochensicherungen angefertigt. Diese Daten werden auf dem Backup Filer per Automation abgelegt. Die stündlichen Sicherungen werden jeweils nach dem 13. Durchlauf überschrieben. Dies gilt entsprechend für die Tagessicherungen (5 Durchläufe) sowie die Wochensicherungen (ebenfalls 5 Durchläufe).

Somit besteht immer die Möglichkeit versehentlich gelöschte Daten bis zu fünf Wochen rückwirkend zu rekonstruieren.

Ferner werden diverse Server und betriebsrelevante Rechner der Hochschule auf den Backup Filer gesichert (diverse Server und betriebsrelevante Rechner der Hochschule). Diese Sicherungen unterliegen individuellen Konzepten, die mit den zuständigen Serverbetreuern vereinbart wurden.

Sicherung mittels Tivoli

Neben den im Vorfeld angesprochenen Sicherungsmethoden (NAS-Filer) werden noch diverse Server mittels dem Softwaretool 'Tivoli' zum Rechenzentrum der Universität Stuttgart gesichert.
Das Konzept dieser Sicherungen stellt sich wie folgt dar: Zu Beginn wird der betreffende Server einmal voll gesichert. Danach werden nur noch inkrementelle Sicherungen erstellt. Diese Sicherungen werden 4 Wochen lang vorgehalten.

Die vom Rechenzentrum darüber hinaus genutzten Archivierungsschritte werden am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt. Davon sind die sogenannten  "Semestersicherungen" betroffen. 

"Vorratsdatenspeicherung?"

Das Rechenzentrum der Hochschule bedient eine geschlossene Benutzergruppe, weshalb derzeit nach seiner Kenntnis die Pflicht zur 'Vorratsdatenspeicherung' entfällt.
Das Rechenzentrum speichert Benutzerdaten nur relativ kurzfristig und ausschließlich zur zeitnahen nachträglichen Fehleranalyse in Problemfällen.

Info: Rechenzentrum, März 2011