Musik an der Hochschule

Die Hochschule Esslingen bietet Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großes musikalisches Angebot, das alle Richtungen berücksichtigt.

Hochschulorchester

Hochschulchor

PEP-Band

Noch mehr Musik

                   
           
Musik ist Wellness - Verwöhnen Sie sich!

Sport und Musik sind perfekte Ergänzungen zum Studienalltag: Hier können Sie Ihr Hobby pflegen, und gleichzeitig Menschen kennenlernen, die eine gemeinsame Passion verfolgen: Steigen Sie also ein, in den Chor, die Pep-Band oder in das klassische Sinfonieorchester!

Musizieren macht Freude und sorgt für Entspannung

Die Hochschule Esslingen sucht weitere Musikerinnen und Musiker, die Freude am Musizieren haben – im Hochschulorchester, in der Pep-Band  und im Hochschulchor.

Alle drei Musikgruppen begleiten die Veranstaltungen der Hochschule, sei es bei der feierlichen Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen, beim Kandelmarsch, bei Festen, beim Tag der offenen Tür und beim traditionellen Hochschulkonzert am ersten Advent.

Probentermine

Die Proben finden in der Aula der Hochschule Esslingen, Standort Flandernstraße 101 statt.

Die Proben des Hochschulchors  sind jeweils mittwochs, 19-20.30 Uhr. Hier werden vor allem Tenöre und Bässe gesucht.

Die Pep-Band  trifft sich jeweils donnerstags, 19:45 bis 21:15 Uhr. Gesucht werden Trompeter und Posaunisten. Im Programm sind Klassiker wie „Blue Bossa“, „Coconut Champagne“, „Blue Skies“ etc..

Das Sinfonierorchester  probt jeweils donnerstags, 17:30 bis 19:30 Uhr. Gesucht werden Streicher und Hornisten

Kontakt: Leiterin Steffi Bade-Bräuning, Tel. 0711.8064019, E-Mail musik(at)hs-esslingen.de

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Rückblick: Matinéekonzert des Hochschulorchesters am 30. November 2014

Solo-Trompeterin Anke Herrmann.
Das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning...
brillierte bei dem Jubiläumskonzert. Fotos: Richard Kraning

100 Jahre Standort Esslingen – das war auch für das Hochschulorchester ein Grund zum Feiern. Somit war das diesjährige Matinéekonzert ein würdiger Abschluss des Jubiläumsjahres. Rund 500 Zuhörer fanden sich am 30. November 2014 in der Hochschule Esslingen ein, um der Aufführung des Hochschulorchesters unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning zu lauschen.

Johannes BrahmsAkademische Festouvertüre, einst vom Komponisten aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde für die Universität Breslau komponiert, eignete sich hervorragend als Auftakt zum Konzert. Die Ouvertüre verarbeitet  traditionsreiche Studentenlieder verbindet diese auf sensible Weise, so dass sie wie selbstverständlich aus dem dramatischen Fluss der Musik erwachsen. Diese waren zunächst in den transparent klingenden Bläsereinsätzen zu hören.

Die Streicher beeindruckten mit rhythmisch fein abgestimmten Passagen sowie schwelgerischem Ton. In seiner vielschichtigen Kompositionsweise war hier ein komplexes und hochdramatisches Werk zu hören, das den feierlichen Gedanken stets in sich trug. Der pompöse Abschluss mit „Gaudeamus igitur“ wurde virtuos in den Streichern und Bläsern umgesetzt.

Solistin Anke Herrmann überzeugte
Nicht nur für einen großen Virtuosen seiner Zeit, sondern auch für ein neu entwickeltes Instrument schrieb Joseph Haydn sein Trompetenkonzert Es-Dur. 1796 komponiert und 1800 uraufgeführt, war das Werk somit in der nun möglichen Melodik des Soloparts passgenau für dieses Instrument geschrieben. Solistin Anke Herrmann brachte dieses bekannte und beliebte Trompetenkonzert mit schlichter Eleganz zu Gehör. Im zweiten Satz lotete sie feine Klangnuancen aus, bevor sie mit Bravour die herausfordernden Passagen des letzten Satzes darbot.

Der Kompositionsauftrag einer „Esslingen Sinfonietta“ zum 100jährigen Geburtstag der Hochschule wurde vergeben, um ein Gedenken an den verstorbenen Prof. Werner Tilmann zu bewahren, der von 1952-79 Professor der damaligen Fachhochschule war. Prof. Tillmann hatte 2013 in seinem Testament verfügt, dass dem Hochschulorchester aus seinem Vermächtnis eine Spende von 30.000 Euro zufließen sollte. Die Auftragskomposition wurde an den 1965 in Ungarn geborenen Komponisten Péter Tóth vergeben. Mit seiner „Esslingen Sinfonietta“ entstand ein festliches Werk, welches in moderner aber verbindlicher Tonsprache zu uns spricht.

Dirigentin und Instrumentalisten zeigten Einfühlungsvermögen
Das Orchester musizierte dieses Werk mit frischem Gestus und brachte auch die rhythmisch komplexen Passagen souverän dar. In den lyrischen Passagen zeigten Dirigentin und Instrumentalisten gestalterisches Einfühlungsvermögen.

Franz Schuberts Sinfonie D-Dur Nr. 3 wird oft als die bedeutendste der ersten drei Sinfonien betrachtet. Die Bläser gestalteten die heikle Einleitung spannend und souverän, in klanglicher Balance mit den Streichern. Im Allegro konnten dann die Streicher ihr Können unter Beweis stellen. 

Der zweite Satz stellt ein Unikum dar, denn für diesen sehr liedhaften Satz wählt er (wie sonst in keiner anderen seiner Sinfonien) das Tempo „Allegretto“. So ist dieser Satz nicht meditativ anmutend, sondern leichtfüßig schreitend. Hier erklangen Streicher und Bläser in kammermusikalisch anmutender Einheit, die an dieser Stelle auch die Ruhe vor dem Sturm im dritten und vierten Satz markiert.

Kein Wunder also, dass sich das Publikum nicht eher verabschieden wollte, bevor nicht noch eine Zugabe erklungen war. Am Ende dankten die Zuhörer dem Orchester und seiner Leiterin mit Standing-Ovations für die gelungene Aufführung.