Institutsentwicklung

Die ersten Aktivitäten gehen auf das Jahr 2001 zurück, als in den Fakultäten Fahrzeugtechnik sowie Gebäude Energie Umwelt das Interesse am Einsatz von Brennstoffzellen in Forschung und Lehre aufkam. Neben einem Brennstoffzellen-Teststand für Laborübungen kamen in den ersten Jahren erste Entwicklungen eines Portable Power Packs, d.h. einer Brennstoffzellen – Energiezentrale voran, die beliebig im mobilen, portablen und stationären Bereich eingesetzt werden konnte. Mit dem Hinzukommen der Fakultäten Grundlagen und Maschinenbau wurde 2005 auch das Institut für Brennstoffzellentechnik (IBZ) gegründet. Dies erlaubte die Orientierung auf die Entwicklung von Komponenten rund um die Wasserstoff-Energiekette mit der Brennstoffzelle als zentraler Komponente. Die Projektthemen reichten von der Reformierung von Kohlenwasserstoffen und der Wasserstoffseparation aus Reformaten über die dezentrale Wärme-Kälte-Stromversorgung mit Hilfe eines Brennstoffzellen-Klima-Split-Gerätes bis hin zu Brennstoffzellenantrieben für Kleinfahrzeuge. Highlights waren hier Spitzenplätze beim Challenge Bibendum 2008 mit einem Scooter mit Brennstoffzellenantrieb sowie 2010 mit einem Elektro-Smart mit Brennstoffzellen-Range-Extender.

Die Weiterentwicklung in Form der Integration von Batteriespeichern, Regenerativen Energien, der Herstellung einer reversiblen alkalischen Brennstoffzelle sowie von Systemsimulationen führten zu einer breiteren Aufstellung des Instituts - nun auch mit Aktivitäten der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik. Dies ergänzte darüber hinaus die Zielvorstellungen der Hochschule zur Schwerpunktbildung Energieeffizienz und Mobilität, stellt den Systemgedanken vernetzter Strukturen in den Mittelpunkt und liefert Lösungsansätze und Technologieentwicklungen für die Umsetzung der Energiewende. Konsequenterweise ging daraus im Frühjahr 2011 das Institut für Nachhaltige Energietechnik und Mobilität (INEM) hervor.