Struktur- und Entwicklungsplan

Nach § 7 des Landeshochschulgesetzes des Landes Baden-Württemberg stellen Hochschulen Struktur- und Entwicklungspläne auf. Ziel ist die regelmäßige Neuorientierung an zukunftsfähigen Themen und die zugehörige Schärfung des Profils. Ein zukunfts- und praxisorientiertes Studium und begleitende Aktivitäten in Forschung, Weiterbildung und Technologietransfer sichern den Erfolg der Hochschule und ihrer Aufgabe für unsere Gesellschaft und für die Wirtschaft.

Die Hochschule Esslingen (HE) hat einen neuen Struktur- und Entwicklungsplan (SEP), der die strategische Ausrichtung der Hochschule in den Jahren 2013 bis 2018 beschreibt. Zum vorgelegten Entwurf hat der Senat am 23.10.2012 positiv Stellung genommen.  Der Hochschulrat hat am 10.12.2012 in seiner Sitzung den SEP diskutiert und mit großer Mehrheit verabschiedet.

Der verabschiedete SEP ist das Ergebnis ausführlicher Diskussionen in den Fakultäten und im Senat. Ab Januar 2013 werden die nächsten Schritte der konkreten Umsetzung auf der Tagesordnung der Hochschulgremien stehen

Nachfolgend ist in umgekehrt chronologischer Reihenfolge die Entwicklung des Struktur- und Entwicklungsplans sowie die hochschulweite Diskussion dokumentiert.

Stellungnahme des Senats zum Struktur- und Entwicklungsplan

Am 23.10.2012 hat der Senat den Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule Esslingen für den Zeitraum 2013 bis 2018 abschließend diskutiert und positiv dazu Stellung genommen. Für die Diskussion im  Hochschulrat wurden Stellungnahmen zum Inhalt und redaktionelle Änderungen beschlossen.

Veröffentlichung Struktur- und Entwicklungsplan 2013 bis 2018 in Vorbereitung auf die Stellungnahme des Senats

Am 28.09.2012 wurde den Mitgliedern des Senats der Struktur- und Entwicklungsplan 2013 bis 2018 zur Erarbeitung einer Stellungnahme vorgelegt.

Zeitgleich wurde der Struktur- und Entwicklungsplan 2013 bis 2018 hier im Internet veröffentlicht.

Diskussion im Senat am 25.07.2012 zum zweiten Entwurf des Struktur- und Entwicklungsplans 2013 bis 2018

Am 25.07.2012 wurde im Senat der zweite Entwurf des Struktur- und Entwicklungsplans besprochen. In diesen Entwurf sind die Anregungen aus der Senatssitzung vom 05.06.2012 eingeflossen.

Diskussion im Senat am 05.06.2012 zum ersten Entwurf des Struktur- und Entwicklungsplans 2013 bis 2018

In der Senatssitzung am 05.06.2012 wurde ein erster Entwurf des Struktur- und Entwicklungsplans ausführlich besprochen. Die Anregungen aus dem Senat wurden in den Struktur- und Entwicklungsplan eingearbeitet, der dann in einer weiteren Senatssitzung am 25.07.2012 noch einmal diskutiert wurde.

Inhalt der Diskussion waren alle Kapitel des Struktur- und Entwicklungsplans, insbesondere Selbstverständnis, Mission und Vision der Hochschule Esslingen. Ausführlich wurde über die strategische Ausrichtung der Hochschule mit den beiden Schwerpunkten „Nachhaltige Energietechnik und Mobilität“ und „Gesellschaft im Wandel“ gesprochen.

Die Hochschule Esslingen beschreibt im Struktur- und Entwicklungsplan elf Handlungsfelder, die in den nächsten Jahren besondere Aufmerksamkeit erfordern. Ergänzend haben die Fakultäten den Auftrag, eigene Struktur- und Entwicklungspläne für ihre Fakultät zu erstellen.

Zustimmung des Senats zu den geplanten Veränderungen der Struktur der Fakultäten und Studiengänge am 19.03.2012

Im Struktur- und Entwicklungsplan werden auch Aussagen darüber gemacht, wie sich im Planungszeitraum die Struktur der Fakultäten und der Studiengänge verändert.

Der Senat der Hochschule Esslingen hat hierzu in einer sehr konstruktiven Sitzung am 19. März 2012 den Plänen des Rektorats für eine neue Struktur der Fakultäten und Studiengänge zugestimmt. Mit 21 Ja-Stimmen bei fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung fiel das Ergebnis der geheimen Wahl eindeutig aus – dies entspricht einer Zustimmungsquote von rund 80 Prozent. In der Senatssitzung hat Ehrensenator Klaus Freytag in Vertretung des Vorsitzenden das klare Votum des Hochschulrats für diese Strukturvariante erläutert. Durch die Zustimmung des Senats hat die Hochschule Esslingen gezeigt, dass sie auch nach einer über einen längeren Zeitraum anhaltenden, kontrovers geführten Diskussion handlungs- und beschlussfähig ist. Es ist der Hochschulleitung ein großes Anliegen, die Hintergründe des Beschlusses transparent darzustellen. Diese sind auf den folgenden Seiten dargestellt.

Kernpunkt der Strukturentscheidung ist eine Stärkung des Profils aller Standorte sowie eine Neuorientierung der Fakultät Informationstechnik. Diese beinhaltet künftig die Softwaretechnik und deren Anwendung in der Technischen Informatik sowie in der Wirtschaftsinformatik. Zentrale Bestandteile des Beschlusses sind unter anderem:

  • Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird in die Fakultät Informationstechnik integriert. Dies bedeutet eine Verlagerung vom Standort Göppingen nach Esslingen.
  • Die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen werden in der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Göppingen zusammengefasst.
  • Der bestehende sowie ein neuer Studiengang der Technischen Betriebswirtschaft werden in der Fakultät Betriebswirtschaft am Standort Esslingen zusammengefasst.
  • Durch Ausbau der Fakultät Versorgungs- und Umwelttechnik wird ein Studiengang mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik ermöglicht.
  • Folgende Rahmenbedingungen für die Umsetzung der beschlossenen Strukturänderungen wurden des Weiteren seitens des Senats formuliert:
  • Die Fakultäten Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft sind gleichwertige Fakultäten, denen vergleichbare Ressourcen zugeordnet werden.
  • Insgesamt wird eine Stärkung der betriebswirtschaftlich orientierten Studiengänge der Hochschule Esslingen vorgenommen. Die Fakultät Betriebswirtschaft erhält in diesem Zusammenhang 70 Studienanfängerplätze zum Ausbau der Technischen Betriebswirtschaft.

Folgende Rahmenbedingungen für die Umsetzung der beschlossenen Strukturänderungen wurden des Weiteren seitens des Senats formuliert:

  • Die Fakultäten Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft sind gleichwertige Fakultäten, denen vergleichbare Ressourcen zugeordnet werden.
  • Insgesamt wird eine Stärkung der betriebswirtschaftlich orientierten Studiengänge der Hochschule Esslingen vorgenommen. Die Fakultät Betriebswirtschaft erhält in diesem Zusammenhang 70 Studienanfängerplätze zum Ausbau der Technischen Betriebswirtschaft.

Zusammenfassung des Strukturvorschlags für den Senat am 19.03.2012

Antrag zur Senatssitzung am 19.03.2012

Pressemitteilung über den Senatsbeschluss