Struktur- und Entwicklungsplan

Nach § 7 des Landeshochschulgesetzes des Landes Baden-Württemberg stellen Hochschulen Struktur- und Entwicklungspläne auf, in denen die Ziele der Weiterentwicklung der kommenden fünf Jahre festgeschrieben werden.

Ziel des Struktur- und Entwicklungsplans ist die regelmäßige Neuorientierung an zukunftsfähigen Themen und die zugehörige Schärfung des Profils. Ein zukunfts- und praxisorientiertes Studium und begleitende Aktivitäten in Forschung, Weiterbildung und Technologietransfer sichern den Erfolg der Hochschule und ihrer Aufgabe für unsere Gesellschaft und die Wirtschaft.

Der für den Zeitraum 2007 bis 2012 erstellte  Struktur- und Entwicklungsplan läuft nächstes Jahr aus. Die Hochschule Esslingen (HE) erarbeitet derzeit einen neuen Struktur- und Entwicklungsplans (SEP), der die strategische Ausrichtung der Hochschule in den Jahren 2012 bis 2017 beschreiben wird. Zu diesem Entwurf wird der Senat im Sommer 2012 eine gemeinsame Stellungnahme erarbeiten und dem Hochschulrat vorlegen. Der Hochschulrat verabschiedet dann den Struktur- und Entwicklungsplan für die Jahre 2012 bis 2017.

Zustimmung des Senats zu den geplanten Veränderungen der Struktur der Fakultäten und Studiengänge am 19.03.2012

Im Struktur- und Entwicklungsplan werden auch Aussagen darüber gemacht, wie sich im Planungszeitraum die Struktur der Fakultäten und der Studiengänge verändert.

Der Senat der Hochschule Esslingen hat hierzu in einer sehr konstruktiven Sitzung am 19. März 2012 den Plänen des Rektorats für eine neue Struktur der Fakultäten und Studiengänge zugestimmt. Mit 21 Ja-Stimmen bei fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung fiel das Ergebnis der geheimen Wahl eindeutig aus – dies entspricht einer Zustimmungsquote von rund 80 Prozent. In der Senatssitzung hat Ehrensenator Klaus Freytag in Vertretung des Vorsitzenden das klare Votum des Hochschulrats für diese Strukturvariante erläutert. Durch die Zustimmung des Senats hat die Hochschule Esslingen gezeigt, dass sie auch nach einer über einen längeren Zeitraum anhaltenden, kontrovers geführten Diskussion handlungs- und beschlussfähig ist. Es ist der Hochschulleitung ein großes Anliegen, die Hintergründe des Beschlusses transparent darzustellen. Diese sind auf den folgenden Seiten dargestellt.

Kernpunkt der Strukturentscheidung ist eine Stärkung des Profils aller Standorte sowie eine Neuorientierung der Fakultät Informationstechnik. Diese beinhaltet künftig die Softwaretechnik und deren Anwendung in der Technischen Informatik sowie in der Wirtschaftsinformatik. Zentrale Bestandteile des Beschlusses sind unter anderem:

  • Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird in die Fakultät Informationstechnik integriert. Dies bedeutet eine Verlagerung vom Standort Göppingen nach Esslingen.
  • Die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen werden in der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Göppingen zusammengefasst.
  • Der bestehende sowie ein neuer Studiengang der Technischen Betriebswirtschaft werden in der Fakultät Betriebswirtschaft am Standort Esslingen zusammengefasst.
  • Durch Ausbau der Fakultät Versorgungs- und Umwelttechnik wird ein Studiengang mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik ermöglicht.
  • Folgende Rahmenbedingungen für die Umsetzung der beschlossenen Strukturänderungen wurden des Weiteren seitens des Senats formuliert:
  • Die Fakultäten Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft sind gleichwertige Fakultäten, denen vergleichbare Ressourcen zugeordnet werden.
  • Insgesamt wird eine Stärkung der betriebswirtschaftlich orientierten Studiengänge der Hochschule Esslingen vorgenommen. Die Fakultät Betriebswirtschaft erhält in diesem Zusammenhang 70 Studienanfängerplätze zum Ausbau der Technischen Betriebswirtschaft.

Folgende Rahmenbedingungen für die Umsetzung der beschlossenen Strukturänderungen wurden des Weiteren seitens des Senats formuliert:

  • Die Fakultäten Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft sind gleichwertige Fakultäten, denen vergleichbare Ressourcen zugeordnet werden.
  • Insgesamt wird eine Stärkung der betriebswirtschaftlich orientierten Studiengänge der Hochschule Esslingen vorgenommen. Die Fakultät Betriebswirtschaft erhält in diesem Zusammenhang 70 Studienanfängerplätze zum Ausbau der Technischen Betriebswirtschaft.

Zusammenfassung des Strukturvorschlags für den Senat am 19.03.2012

Antrag zur Senatssitzung am 19.03.2012

Pressemitteilung über den Senatsbeschluss

Dokumentation der Diskussion zum Struktur- und Entwicklungsplan 2012 - 2017

Nachfolgend zur Dokumentation die Diskussion zum Struktur- und Entwicklungsplan für die Jahre 2012 bis 2017, die unter anderem zum oben erläuterten Senatsbeschluss geführt haben:

Allgemeine Informationen zum zukünftigen Struktur- und Entwicklungsplan

Stand der Arbeitspapiere zum zukünftigen Struktur- und Entwicklungsplan

Am 17. Januar 2012 diskutierte der Senat die verschiedenen Möglichkeiten. Nach Erläuterungen zur derzeitigen Situation sowie der internen Wettbewerbssituation präsentierten der Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft und das Rektorat mögliche Strukturvarianten, die eine nach Inhalt und Organisation zukunftsfähige Aufstellung der Hochschule Esslingen sichern könnten. Aus dem Kreis der Senatsmitglieder wurden weitere Vorschläge eingebracht, die zum 19. März ausgearbeitet werden sollten.

Am 22. November 2011 tagte der Senat der Hochschule Esslingen zum Thema Struktur- und Entwicklungsplan in der Form eines zeitlich offenen Workshops.
Von 14:00 bis 21:30 Uhr wurde diskutiert, moderiert von Herrn Dipl.-Psych. Joachim Reichle, Corporate Director Personnel Developement, MAHLE International GmbH. Die Diskussion konzentrierte sich schnell auf die Frage der Struktur und das künftige Angebot von Studiengängen. Ein wichtiges Ergebnis war das Bekenntnis des Senats zur Stärkung aller drei Standorte und ihrer Vernetzung. Diskutiert wurden insbesondere die Studiengänge der Fakultäten Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

FAQs - Häufig gestellte Fragen zum Struktur- und Entwicklungsplan

Die Hochschule Esslingen will den Prozess der Diskussion und Erarbeitung des Struktur- und Entwicklungsplans 2012 – 2017 transparent gestalten. Deshalb wurde eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Sie Fragen stellen können: E-Mail.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die häufig gestellten Fragen – die „frequently asked questions“.