„Als Wirtschaftsingenieur stehen einem die Türen offen“

Beim Hochschultag Markt und Vertrieb referieren ehemalige Studierende der Hochschule Esslingen über die vielfältigen beruflichen Möglichkeit als Wirtschaftsingenieur.

Viele Antworten gab es auch bei der Podiumsdiskussion.

Der vierte Hochschultag "Markt & Vertrieb" stand unter dem Motto „Wirtschaft oder Technik – Wer weiß es besser?“. Gleichzeitig wurde das Jubiläum 45 Jahre Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Esslingen gefeiert. Zu diesem Anlass kamen nicht nur die Dekanin der Fakultät Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Uta Mathis, sondern auch hochkarätige Vertreter aus der Industrie. Die Referenten präsentierten den zuhörenden Studierenden ihren Weg als Wirtschaftsingenieure bis zu den heutigen Jobs in Industrieunternehmen.

Das Studium bildet die Basis
Frank Essig, Director Marketing und Advertising bei der Firma Eberspächer, Bernhard Fauser, CEO der Lenovo Deutschland GmbH und auch Markus Sontheimer, Member oft he Board CIO & CDO bei der Schenker AG, nahmen sich am Hochschultag die Zeit um den aktuellen Studierenden die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten nach einem Wirtschaftsingenieurwesen-Studiums aufzuzeigen. „Das Studium hier ist Ihre Basis. Es kommt darauf an, was Sie daraus machen“, sagt Bernhard Fauser. Auch darüber, dass ein persönliches Netzwerk und das allseits bekannte Vitamin B für den beruflichen Werdegang eine essentiell wichtige Rolle spielt, darüber waren sich alle einig. Neben hilfreichen Tipps an die Studierenden, gab es von den Experten aus Prognosen für die Zukunft, speziell für den Bereich Digitalisierung. „Wer mit Daten und Statistiken jonglieren kann, der wird in der Industrie mit Handkuss genommen“, so Markus Sontheimer. Denn bei der Digitalisierung ginge es vor allem um eines: Zahlen und Daten.

Auch der Weg in die Forschung ist nicht verschlossen
Michael Gabler hat bis 2013 seinen Bachelor an der Hochschule in Esslingen gemacht. Zum Hochschultag kam er als Doktorand der Universität Stuttgart. „Viele meiner Kommilitonen sind nach dem Studium direkt in die Wirtschaft gegangen“, erzählt Gabler, „mich hat aber eher der wissenschaftliche Teil interessiert.“ Er zeigt den Studierenden auf, dass man als Wirtschaftsingenieur auch die Möglichkeit hat, in die Forschung und sogar in die Lehre zu gehen und selber einmal als Dozent an einer Hochschule unterrichten kann.

Die gut besuchte Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der die Studierenden nicht nur fachliche, sondern auch ganz private und persönliche Fragen an die Referenten stellen konnten.

Von: Marie-Christin Zepf