Die Projekte der Pflege-Studiengänge 2015

Bereits zum 14. Mal wurde an der Fakultät SAGP zur Projektpräsentation der Pflege-Studiengänge eingeladen. Ein Jahr lang arbeiteten die Studierenden der Studiengänge Pflegepädagogik und Pflege/Pflegemanagement an ihren Projekten und präsentierten deren Ergebnisse am 16. Oktober 2015 einem breiten Publikum.

Alle Projektgruppen der Präsentationen 2015

Das Moderationsteam führte die Gäste unterhaltsam durchs Programm

Die Gäste: interessierte Studierende, Lehrende und AufgtraggeberInnern aus der Praxis

Die Aufträge zu diesen Projekten erhalten die Studierenden jährlich von unterschiedlichen Praxiseinrichtungen. In realen Einrichtungen, unter realen Bedingungen werden reale Problemstellungen oder Aufgaben an die Studierenden herangetragen, bei denen Sie Ihre Kompetenzen unter Beweis stellen können. 

Vor rund 200 Gästen trat das Moderationsteam, bestehend aus den beiden Studierenden Charlotte Thomas und Ivica Bedeniković, auf die Bühne und eröffnete die Veranstaltung. Sie begrüßten die Studierenden, ProfessorInnen, PraxisvertreterInnen, mit denen die Projektgruppen zusammenarbeiten konnten, sowie weitere Interessierte.

Nach einem Grußwort von der Dekanin, Prof. Dr. Astrid Elsbernd und hochachtenden Worten an die Leistungen der Projektgruppen wurde die erste Gruppe auf der Bühne begrüßt. „Berufsrückkehr in der Pflege“ lautete der Titel des Projektes. Die Gruppe, deren Leitung Prof. Dr. Arnold Pracht innehatte, beschäftigte sich intensiv mit Berufsunterbrechungen und dem Wiedereinstieg im Pflegebereich. Ziel des Projekts und Auftrag des Auftraggebers war es, ein Konzept mit Handlungsempfehlungen und Unterstützungsangeboten zum zeitnahen Einsatz beim Auftraggeber zu entwickeln. Auf der Grundlage von geführten Interviews und deren Auswertung konnte die Gruppe die Gründe für kurz- aber auch langfristige Unterbrechungen der beruflichen Tätigkeit erfassen und Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Die zweite Projektgruppe bekam den Auftrag, für die praktische Ausbildung in der Altenpflege vorhandene Praxisleitfäden unter die Lupe zu nehmen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Wihofszky wurden Hypothesen aufgestellt, Literaturrecherchen betrieben, Interviews durchgeführt und ausgewertet. Aus den Ergebnissen konnte die Gruppe Lösungen zur Umsetzung der Praxisanleitung vorschlagen.

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit der Gesundheitsförderung von Studierenden. Aufgrund von Krankheitsfällen konnte die geplante Präsentation am Präsentationstag leider nicht stattfinden. Die restlichen Mitglieder der Gruppe bewiesen kurzfristig jedoch ihr Improvisationstalent und stellten ihre Ergebnisse spontan als Poster-Präsentation aus. Dort konnten sich die Gäste in der Pause einen Eindruck verschaffen, welche umfangreichen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen die Hochschule Esslingen für die studentische Gesundheitsförderung bereitstellt. Die Ergebnisse wurden von der Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Lotte Kaba-Schönstein erarbeitet.

Die vierte Gruppe, geleitet von Prof. Dr. Norma Huss, erhielt von Ihrem Auftraggeber, der Ludwig-Schlaich Akademie die Aufgabe, Instrumente für die praktische Ausbildung in der Altenpflege genauer zu betrachten. Nachdem sich die Studierenden intensiv mit den theoretischen Grundlagen der Entwicklung dieser Instrumente auseinandergesetzt hatten, konnten sie die bestehenden Instrumente modifizieren oder ersetzen und der Akademie Empfehlungen aussprechen.

Die letzte Präsentation der Pflege-Studierenden wurde als eine Weltpremiere angekündigt – sodass auch am Nachmittag noch viele interessierte Gäste die Aula füllten. Unter dem Titel „Lesen, Schreiben, Pflegen … Pflege studieren“ präsentierte die Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Katarina Planer einen Imagefilm über die Pflege-Studiengänge der Hochschule Esslingen, deren Konzept sie im vergangenen Jahr entwickelten und gemeinsam mit einer Filmagentur umsetzten. Der Film wird in Kürze auf der Homepage der Hochschule zu sehen sein und soll Studieninteressierten zeigen, welche Perspektiven ihnen ein Studium im Pflege-Bereich eröffnen kann.

Die Präsentationen der Gruppen zeigten, welche praktischen Kompetenzen die Studierenden besitzen und wie professionell sie mit PraxispartnerInnen kooperieren können. Die Ergebnisse aller Gruppen wurden von den Auftraggeber positiv und dankend aufgenommen. Dies zeigten die Rückmeldungen, die nach den Präsentationen aus dem Publikum kamen. Die Auftraggeber bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Projektgruppen, lobten die Ergebnisse und berichteten über die bereits erfolgreichen Umsetzungen in der Praxis und die zukünftigen Pläne, in denen die Ergebnisse der Studierenden Berücksichtigung finden werden.

Die Präsentationen wurden auch visuell festgehalten. Einen Eindruck von der Veranstaltung kann man sich in der Bildergalerie verschaffen.

Von: Juliane Steck