Vortrag im Rahmen der Ethikreihe am 14. April

Die Stimme der Betroffenen: Berufsethische Verantwortung im Kontext des Fonds Heimerziehung

Prof. Dr. Ulrike Zöller

Die öffentliche Vorlesungsreihe "Ethische Aspekte aktueller Zeitfragen" geht am Dienstag, 14. April, in die nächste Runde. Prof. Dr. Ulrike Zöller von der Hochschule Saarland hält einen Vortrag zum Thema: "Die Stimme der Betroffenen. Verantwortung im Kontext des Fonds Heimerziehung im Rückblick und Ausblick".
Los geht es um 17.30 Uhr.

Inhalt des Vortrags

In der Zeit von 1949 bis 1975 lebten etwa 700.000 bis 800.000 Kinder und Jugendliche in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Heimaufenthalt ehemaliger Heimkinder war vielfach von traumatisierenden Lebens- und Erziehungsverhältnissen geprägt. Auf Empfehlung des Runden Tisches Heimerziehung ist der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ hervorgegangen, der zum 1. Januar 2012 vom Bund, den westdeutschen Bundesländern und Kirchen errichtet wurde. Im Kontext des Fonds Heimerziehung treten berufsethische Fragestellungen hervor, die sich auf die Vergangenheit und Gegenwart Sozialer Arbeit in stationären Einrichtungen richten.

Prof. Dr. Ulrike Zöller ist Vorsitzende des Beirats der Anlauf- und Beratungsstelle Heimerziehung in Baden-Württemberg. In ihrem Vortrag geht sie auf die Geschichte des Fonds Heimerziehung und die Konsequenzen, die sich dadurch für Soziale Arbeit im Sinne ihres politischen Mandats stellen, ein.

Veranstaltungsort: Hochschule Esslingen, Campus Flandernstraße 101, Hörsaal H 5.

Eingealden sind alle Interessierten.

Der Eintritt ist frei.