Ruheoasen, Massagesessel und Schokobrunnen an der Fakultät: Zukunftswerkstatt zur Studentischen Gesundheitsförderung

Die TeilnehmerInnen der Zukunftswerkstatt lassen Ihren Ideen freien Lauf in der Phantasie-Phase.

Die Veranstaltung wurde von den beiden Studentinnen der Projektgruppe, Verena Ceesay und Beate Carta (v.l.n.r.), moderiert.

Von einer Ruhe-Oase mit Massagesesseln oder auch einem Schokoladenbrunnen in der Hochschule träumten die Studierenden bei der Zukunftswerkstatt „Studentische Gesundheitsförderung“. Diese und weitere Traumvorstellungen waren fester Bestandteil eines strukturierten Ideen-Findungsprozesses.

Unter dem Motto „Mitmachen, Gestalten und Verändern“ lud die Projektgruppe „Studentische Gesundheitsförderung“ des Studiengangs Pflegepädagogik unter der Leitung von Prof. Lotte Kaba-Schönstein am 15. April 2015 Studierende aller Studiengänge und Semester und einige Gäste von der Zentralen Studienberatung und dem Hochschulsport ein, die Gesundheitsförderung von Studierenden mitzugestalten. Mit Hilfe der Methode der Zukunftswerkstatt sollte die Fantasie der Teilnehmenden angeregt werden, um innovative Ideen zu entwickeln, wie die Fakultät und die Lehre in Zukunft noch gesundheitsförderlicher werden können.

Dazu arbeiteten Sie in drei Phasen:

  • Phase der Kritik
  • Phase der Phantasie
  • Phase der Verwirklichung

In der Phase der Kritik durfte Jede und Jeder zunächst loswerden, was sie oder ihn an ihrem Studium stört. Gegebenheiten, die krank machen und mit denen man momentan unzufrieden ist, sollten dabei identifiziert werden.

In der nachfolgenden Phase der Phantasie wurden die Teilnehmenden in einem entspannten Setting auf Liegestühlen und im Freien bei strahlendem Sonnenschein animiert, ihren Träumen freien Lauf zu lassen. Frei von Realitätszwängen sammelten sie nun, wie eine Traum-Hochschule aussehen könnte. Welche Faktoren müssten gegeben sein, damit man gesund und maximal entspannt lernen kann und sich wohlfühlt. An dieser Stelle war genau der richtige Platz für eine Cocktailbar oder auch diverse Vorstellungen von Ruhe-Oasen.

Anschließend – in der Phase der Verwirklichung – wurden  die Ideen priorisiert, die als bedeutsam und als realisierbar eingeschätzt wurden. Zu diesen gehörte beispielsweise eine Spielekiste für Indoor- und Outdoor-Aktivitäten oder die Nutzung der Sporthalle als Rückzugsort zur Entspannung.

Berücksichtigt wurde  dabei auch, ob und wie die Idee räumlich, finanziell oder strukturell umsetzbar wäre.

Mit dieser Phase endete die Zukunftswerkstatt mit konkreten Ergebnissen, die zusammen mit den weiteren Projektergebnissen und Empfehlungen im Steuerungskreis Gesundheit der Fakultät vorgestellt werden. Wenn diese gut angenommen werden, kann die eine oder andere Idee vielleicht tatsächlich schon im kommenden Semester umgesetzt werden.

Von: Juliane Steck