Fakultät SAGP reformiert ihre Masterstudiengänge

Vor dem Hintergrund aktueller Diskurse und Entwicklungen im Bereich Sozialer Arbeit und Pflege wird in den Masterstudiengängen „Soziale Arbeit“ und „Pflegewissenschaft“ eine Studiengangreform durchgeführt. Die Neuerungen treten ab dem Sommersemester 2015 in Kraft. Für Studierende, die bereits in einem der Studiengänge studieren, ändert sich nichts. Für neue BewerberInnen eröffnen sich jedoch andere Möglichkeiten als bisher.

Neue Schwerpunktwahl im Master Soziale Arbeit

Im Studiengang Soziale Arbeit entscheiden sich BewerberInnen zukünftig schon mit ihrer Bewerbung für einen von zwei Schwerpunkten. Zum einen können sie im Schwerpunkt „Internationale Soziale Arbeit“  studieren, zum anderen wird der Schwerpunkt „Innovative Soziale Arbeit, praxisorientierte Forschung, Sozialplanung und Qualitätsentwicklung“ angeboten. Im Mittelpunkt des Studiengangs steht allerdings nach wie vor die Forschung – das Erlernen von Forschungsmethoden und -kompetenzen ist der Kern des Studiums. Mit der Wahl eines Schwerpunktes entscheiden sich die Studierenden nun, in welchem Bereich sie forschen möchten.
Im Schwerpunkt „Innovative Soziale Arbeit, praxisorientierte Forschung, Sozialplanung und Qualitätsentwicklung“ wird das Ziel fokussiert, innovative Entwicklungen in der Sozialen Arbeit voranzutreiben. Die Vermittlung von Forschungskompetenzen ist dafür essentiell.
Die Arbeit in internationalen Organisationen und der Austausch in professionellen internationalen Kooperationen spielt immer häufiger eine Rolle in der Sozialen Arbeit. Der Schwerpunkt „Internationale Soziale Arbeit“ beleuchtet deshalb die Soziale Arbeit vor internationalen und interkulturellen Kontexten.
Eine Besonderheit dieses Schwerpunktes ist, dass der Unterricht bilingual stattfindet. Es werden sowohl Veranstaltungen in Deutsch als auch in Englisch abgehalten. BewerberInnen wird demzufolge empfohlen, Englischkenntnisse mindestens auf B2-Niveau mitzubringen.

Umstrukturierung im Master Pflegewissenschaft

Im Studiengang Pflegewissenschaft ändert sich ebenfalls ab Sommersemester 2015 die Studienstruktur. Bisher erstreckte sich das Studium über 4 Modulbereiche. Neu ist nun, dass der zweite und dritte Bereich zusammengefasst werden, mit dem Ziel einer schlankeren und auf die Studienkohorte angepassten Studienstruktur. Anstelle der Wahlmöglichkeiten, die sich im zweiten und dritten Bereich ergaben, wird der Studiengang Pflegewissenschaft nun mit der Neustrukturierung insgesamt auf den Schwerpunkt „Forschung und Innovation in der Pflege“ ausgerichtet und ausschließlich für Studierende im Programm Pflegewissenschaft angeboten. Somit stehen  in diesem Masterprogramm die Säulen Forschungsmethoden und die Qualitätsentwicklung für Pflegeleistungen verstärkt im Zentrum.

Planungen für neuen Masterstudiengang

Um auch an den Bachelor-Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit anknüpfen zu können, sind derzeit Planungen für einen neuen Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt „Bildung“ im Gange.

 



Von: Juliane Steck