Die Abschlussfeier - Zeit einen Blick in die Zukunft zu werfen - aber danach wird erst einmal richtig gefeiert

Mit stolzem Blick und einem Lächeln auf den Lippen standen sie im Mittelpunkt der Veranstaltung: Die 59 AbsolventInnen der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege.

AbsolventInnen SAGP SoSe 2014

Auch  im Sommersemester 2014 lud die Fakultät zum 1. August ihre Studienabgängerinnen und Studienabgänger, deren Freunde und Familien ein, um mit ihnen einen gebührenden Studienabschied zu feiern.

Frau Prof. Dr. Astrid Elsbernd, die Dekanin der Fakultät, versuchte in ihrer Rede die AbsolventInnen auf ihre nächsten Schritte vorzubereiten, die sie von nun an mit einem akademischen Abschluss gehen werden. Der nächste Schritt kann schon bekannt sein, aber auch fremd, er kann angenehm oder steinig sein. Für diesen Schritt packte die Dekanin den Frauen und Männern einen Rucksack voller Gedanken, zukünftiger Aufgaben und Glückwünsche zusammen. Damit können sie ihn nun gehen - ihren nächsten Schritt.

Prof. Dr. Sandro Bliemetsrieder, Professor in der Fakultät, nutzte ebenfalls die Gelegenheit, den frisch gebackenen AkademikerInnen ein paar sozialphilosophische und -psychologische Worte auf Ihren weiteren Weg mitzugeben. Er machte auf Paradoxien und Extreme aufmerksam, die den AbsolventInnen in Ihrer Profession begegnen können. Umso wichtiger sei es, dass sie auf ihrem Weg immer wieder aufs Neue analysieren und reflektieren, ausbalancieren und diskutieren, sich informieren und orientieren.

Auch Anja Pascher und Tristan Scherrer, die beiden AbsolventInnen des Studiengangs Soziale Arbeit teilten ihre Gedanken über ihre Zukunft. Sollen sie weiterstudieren, ins Berufsleben einsteigen oder erst einmal „Kinder machen und aufziehen“? Beruflich und persönlich sehen sie sich mit Anforderungen und Erwartungen konfrontiert - vor Herausforderungen gestellt. Wie sollen sie damit umgehen? Sie geben sich selbst und ihren KommilitonInnen eine resümierende Antworte mit: „Reflektiert euch. Seid mutig. Empört euch. Ergo: Denkt selbst.“ Ihr Studium, so sind sie überzeugt, hat ihnen dazu die nötigen Grundlagen mitgegeben. 

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe wurde es dann offiziell. Die Hochschule kann nun weitere 59 junge Menschen zu ihren Alumnis zählen. Zu diesem Stichwort ergriffen auch Frau Sigrid Teichert-Stammer und Frau Sabina Gebhardt aus dem Praxisamt der Fakultät das Wort. Denn sie wünschen sich, dass die ehemaligen StudentInnen auch zukünftig noch in Kontakt mit ihrer Hochschule bleiben und man den einen oder anderen spätestens auf dem Alumnifest wiedersehen wird.

Frau Prof. Dr. Elsbernd beendete den offiziellen Teil der Veranstaltung mit dem Aufruf, dass die AbsolventInnen ihren Tag nun erst einmal ordentlich feiern sollen. An den nächsten Schritt können sie dann ab morgen denken.

 

Juliane Steck