DIOS - Dissemination und nachhaltige Implementierung von (Online-)Präventionsmaßnahmen für missbräuchlichen Substanzkonsum bei Studierenden

Wiss. Leitung an der Hochschule Esslingen:

Prof. Dr. Marion Laging, Prof. Dr. Thomas Heidenreich

Wiss. MitarbeiterInnen:

Michael Braun, M. A., Thomas Ganz, Dipl.-Psych.


Laufzeit: 01.02.2016 – 31.12.2017


Förderinstitution: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)


Kooperationspartner:

  • Leslie Wilson, Ph. D., Director, eCHECKUP TO GO Programs Counseling and Psychological Services, San Diego
  • Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH
  • Dr. Peter Tossmann, DELPHI – Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen der Förderlinie „Prävention von riskantem Substanzkonsum unter Studierenden“ des BMGs wurden in den vergangenen 2 ½ Jahren drei unterschiedliche Ansätze der web-basierten Prävention bezüglich missbräuchlichen Substanzkonsums für Studierende entwickelt, durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Diese Präventionsansätze der Hochschule Esslingen, des BIPS in Bremen und der Delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung in Berlin sollen in einem sich dem initialen Förderzeitraum anschließenden Zeitraum von 18 Monaten mit einem Disseminations- und Implementierungskonzept nachhaltig an Hochschulen verankert werden. Hierzu sollen die einzelnen Interventionen der jeweiligen Projekte in einer Toolbox zusammengefasst werden, wobei auch projektübergreifend Interventionskomponenten miteinander verwoben werden sollen. Darüber hinaus soll ein StakeholderInnen-Netzwerk für deutsche Hochschulen aufgebaut werden, welches die Implementierung solcher Angebote an Hochschulen mit einer gezielten Strategie vorantreibt. Diese Strategie soll partizipativ entwickelt werden. Die wichtigen Stakeholder/innen im Bereich der Gesundheitsförderung von Studierenden (u. a., Hochschulen, Studierendenwerke, Hochschulsport, Krankenkassen) und Studierende selbst werden in diesen Prozess miteinbezogen. Die Implementierung und Dissemination der im zweiten Schritt entwickelten Toolbox wird in einer Prozessevaluation wissenschaftlich begleitet und der Effekt der Teilnahme an in der Toolbox enthaltenen Interventionen auf den Substanzkonsum evaluiert.